Presseinformationen des Landratsamtes Mittelsachsen zum Coronavirus

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 21. Dezember 2020

Corona-Lage am 21. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 18. Dezember 2020

Corona-Lage am 18. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 17. Dezember 2020

Corona-Lage am 17. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 16. Dezember 2020

Corona-Lage am 16. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 15. Dezember 2020

Corona-Lage am 15. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 14. Dezember 2020

Corona-Lage am 14. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 13. Dezember 2020

Corona-Lage am 13. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 11. Dezember 2020

Corona-Lage am 11. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 10. Dezember 2020

Corona-Lage am 10. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 08. Dezember 2020

Corona-Lage am 08. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 07. Dezember 2020

Corona-Lage am 07. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 04. Dezember 2020

Corona-Lage am 04. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 02. Dezember 2020

Corona-Lage am 02. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 01. Dezember 2020

Corona-Lage am 01. Dezember 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 30. November 2020

Corona-Lage am 30. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 27. November 2020

Corona-Lage am 27. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 26. November 2020

Corona-Lage am 26. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 25. November 2020

Corona-Lage am 25. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 24. November 2020

Corona-Lage am 24. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 23. November 2020

Corona-Lage am 23. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 20. November 2020

Corona-Lage am 20. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 19. November 2020

Corona-Lage am 19. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 17. November 2020

Corona-Lage am 17. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 16. November 2020

Corona-Lage am 16. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 13. November 2020

Corona-Lage am 13. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 12. November 2020

Corona-Lage am 12. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 11. November 2020

Corona-Lage am 11. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 10. November 2020

Corona-Lage am 10. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 09. November 2020

Corona-Lage am 09. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 06. November 2020

Corona-Lage am 06. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 05. November 2020

Corona-Lage am 05. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 04. November 2020

Corona-Lage am 04. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 03. November 2020

Corona-Lage am 03. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 02. November 2020

Corona-Lage am 02. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 01. November 2020

Corona-Lage am 01. November 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 29. Oktober 2020

Corona-Lage am 29. Oktober 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 28. Oktober 2020

Corona-Lage am 28. Oktober 2020

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 27. Oktober 2020

Corona-Lage am 27. Oktober 2020

 

 

Ab morgen gilt eine neue Allgemeinverfügung für Regelungen, die Fallzahl ist erneut gestiegen und es gab ein Treffen mit Kommunen zum Thema Weihnachtsmärkte.

 

Statistik

Erneut ist die Zahl der positiven Befunde in Mittelsachsen um neun Fälle gestiegen. Somit vermeldete das Landratsamt 784 Fälle an die Landesuntersuchungsanstalt. Laut Intensivregister werden derzeit zwei positiv getestete Patienten intensivmedizinisch behandelt, davon wird eine Person invasiv beatmet. Aus einer Pflegeeinrichtung in Mittelsachsen wurden über 40 neue positive Fälle gemeldet, die in der heutigen Statistik noch nicht enthalten sind. Das Gesundheitsamt steht mit der Einrichtung in Verbindung. Maßnahmen werden dabei abgesprochen, wie ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot. „Es sind immer Einzelfallbetrachtungen, die von den örtlichen Gegebenheiten abhängen, wie beispielsweise ob es Einzel- oder Mehrfachbelegungen gibt“, heißt es aus dem Gesundheitsamt.  Da die Pflegeeinrichtungen bzw. die betroffenen Angehörigen bei positiven Befunden sofort informiert werden, werden durch das Landratsamt keine Orte und Namen der Einrichtungen veröffentlicht. Dies steht den Einrichtungen zu, dies bei Bedarf selbst öffentlich zu kommunizieren.

 

Neue Allgemeinverfügung

Der entscheidende Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen wurde erneut überschritten. Er liegt nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums bei 56,9. Aus diesem Grund erlässt der Landkreis eine Allgemeinverfügung mit weiteren Regelungen für Zusammenkünfte, Veranstaltungen, Gaststätten sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Sie tritt morgen in Kraft. Grundlage bildet die Corona-Schutzverordnung des Freistaates.

 

So darf ab morgen kein Alkohol zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verkauft werden. Im gleichen Zeitraum müssen auch Gaststätten schließen. Weiterhin sind in Sportstätten, Restaurants und bei Veranstaltungen die Kontakte der Besucher bzw. der Gäste aufzunehmen und vier Wochen aufzuheben. Hier einige Punkte aus der Verfügung:

 

  • Familien-, Betriebs- und Vereinsfeiern mit maximal 10 Personen und nur im Familien- und Freundeskreis
  • private Zusammenkünfte mit maximal 10 Personen oder eigenen Hausstand
  • Veranstaltungen mit maximal 100 Personen, mehr sind mit einem abgestimmten Hygienekonzept möglich
  • Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, wie Gastronomie und Theater bis man am Platz ist
  • in Schulgebäuden und in geschlossenen Räumen von Schulen, jeweils mit Ausnahme des Unterrichts, ist eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.
  • In Betrieben sind Kontaktdaten der Besucher zu erheben, Ausnahme: Geschäfte und Verkaufsstände
  • Kein Alkoholverkauf und Gaststättenschließung zwischen 22 und 5 Uhr

 

Zunächst gilt die Regelung bis 16. November. Je nach Infektionsgeschehen kann ihre Gültigkeit verlängert werden. Die vollständige Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt www.landkreis-mittelsachsen.deveröffentlicht. Die bisherige Allgemeinverfügung tritt außer Kraft.

 

Weihnachtsmärkte

Über die Veranstaltung von Weihnachtsmärkten berieten Vertreter der Kommunen heute mit der Landkreisverwaltung. Hier wurden auch die neuen Rechtsvorschriften vorgestellt. Nach der Corona-Schutz-Verordnung vom 21.10.2020 muss für jeden Weihnachtsmarkt ein von der zuständigen Behörde, also dem Landkreis, genehmigtes Hygienekonzept vorliegen. Das Gelände muss räumlich abgetrennt sein, die Personenzahl auf dem Markt muss den Anforderungen entsprechen. Abhängig von der geltenden Allgemeinverfügung können das 250, 100 oder weniger sein, die gleichzeitig auf dem Platz sind. Außerdem ist eine hygieneverantwortliche Person zu benennen und Kontaktdatennachverfolgung muss möglich sein. „Natürlich hänge dies von dem Infektionsgeschehen ab. Wir wissen um dieses hohe Brauchtum und wie sensibel das Thema ist“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller weiter. Mit den Maßnahmen muss eine Ansammlung von Menschen vermieden werden, daher müssen entsprechende Veranstaltungen Konzepte haben.

 

Hinweis:

Die nächste Lage-Meldung erfolgt morgen. Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert sowie über die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP veröffentlicht. Morgen ist das Bürgertelefon von 9 bis 15 Uhr unter der 03731-799-6249 geschaltet. Fragen können auch per Mail gestellt werden unter 

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail   gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen  23. Oktober 2020

Corona-Lage 23.10.2020

 

Das Gesundheitsamt meldet heute elf neue Fälle an den Freistaat. Damit stieg die Zahl der Fälle seit März auf 706. Diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 126, den Altkreis Mittweida mit 240 und den Altkreis Freiberg mit 340 Fällen.

 

Allgemeinverfügung

Laut Robert-Koch-Institut hat der Landkreis den Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Aus diesem Grund wird der Landkreis eine neue Allgemeinverfügung Anfang kommender Woche erlassen.  Bis dahin gelten die derzeitige Allgemeinverfügung des Landkreises und die darin enthaltenden Werte für Veranstaltungen bzw. Zusammenkünfte. Sie ist im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht. „Sowohl die Frage, ob zur Bekämpfung der Pandemie darüber hinaus gehende schärfere Maßnahmen nötig sind, als auch die konkrete Ausgestaltung der neuen Allgemeinverfügung werden derzeit intensiv mit den beteiligten Bereichen und insbesondere mit dem Gesundheitsamt abgestimmt“, so Landrat Matthias Damm.  Wichtig sei eine Allgemeinverfügung zu erarbeiten, die rechtssicher ist. Die Verordnung des Freistaates, die morgen in Kraft tritt, wird den Rahmen dazu geben. Sachsens Gesundheitsministerin Köpping sprach gestern von einer „Rahmenverordnung“.  

 

Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte sind in der neuen Verordnung des Freistaats grundsätzlich zugelassen. Daher findet in der kommenden Woche eine Informationsveranstaltung des Landkreises mit den Kommunen zu diesem Thema statt. „Es geht darum zu erörtern unter welchen Gesichtspunkten die Genehmigung von Hygienekonzepten möglich wäre“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller.

 

Testungen von Schülern und in Pflegeeinrichtungen

Getestet wurden heute Bewohner sowie Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen in Eppendorf und Großhartmannsdorf sowie Schüler der Grundschule in Claußnitz im Gesundheitsamt in Mittweida. Bei den Testungen in den Pflegeeinrichtungen wurde das Gesundheitsamt vom DRK Döbeln-Hainichen unterstützt. Außerdem ist eine Vertreterin der Hilfsorganisation Mitglied im Krisenstab des Landkreises. „Wir sind sehr dankbar für die diese fachliche und personelle Unterstützung von Anbeginn an“, so Landrat Matthias Damm. Damit seien im Gesundheitsamt Kapazitäten frei um die Kontakte von positiv getesteten Personen zu ermitteln. Dabei erhält der Landkreis auch Unterstützung  von einer Soldatin und zwölf Soldaten aus Frankenberg. Damm: „Das zeigt auch deutlich, welche nationale Aufgabe Corona ist. Die Fallzahlen steigen deutlich und dementsprechend kommt die Hilfe genau zur richtigen Zeit.“ In einem Pflegeheim in Mittweida wird am Montag getestet. „Auch hier testen wir zunächst die entsprechenden Kontaktpersonen bzw. bei Bewohnern mit Symptomen“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Rund 1000 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

 

Hinweis:

Die nächste Lage-Meldung erfolgt am Montag. Die Zahlen werden am Samstag und am Sonntag auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert sowie über die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP veröffentlicht.  Am Montag ist das Bürgertelefon von 9 bis 15 Uhr unter der 03731-7996249 geschaltet. Fragen können auch per Mail gestellt werden unter

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 22. Oktober 2020

Corona-Lage 22. Oktober 2020

 

Corona: Neue Verordnung des Freistaates und Überbrückungshilfe kann beantragt werden

Der Landkreis Mittelsachsen meldete heute 45 neue positive Befunde dem Freistaat. Seit März registrierte das Gesundheitsamt damit 695 Fälle, diese verteilen sich auf den Altkreis Freiberg mit 333, den Altkreis Mittweida mit 238 und den Altkreis Döbeln mit 124 Fällen. Die Allgemeinverfügung des Landkreises trat heute in Kraft. Diese ist hier nachzulesen. Am Bürgertelefon gingen zu den neuen Regelungen zahlreiche Fragen ein, so zum Beispiel zum Erfordernis der Aufnahme von Kontaktdaten in der Gastronomie oder zu Quarantänebescheiden ein. Das Bürgertelefon ist morgen wieder von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 03731 799-6249 zu erreichen. Seit März erlies das Gesundheitsamt 3 328 Quarantänebescheide, 2457 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Kein Patient wird in Mittelsachsen derzeit wegen Corona laut Intensivregister intensivmedizinisch behandelt.

 

Neue Verordnung des Freistaates:

Der Freistaat hat heute eine neue Verordnung erlassen. Sie gilt ab Samstag bis zum 25. Januar 2021. Neu in die Corona-Schutz-Verordnung aufgenommen wurde die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen. Außerdem gibt es eine Neuerung in Bezug auf Hygienekonzepte. Erstmals ist ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Konzeptes, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu benennen. Eine wesentliche Neuerung gegenüber der aktuell geltenden Verordnung ist die Neufassung der Vorgaben für Gebiete mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Es gibt nun ein zweistufiges System, welches für die Inzidenz ab 35 sowie ab 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen bestimmte vom Freistaat als Rahmen vorgegebene Maßnahmen vorsieht. Diese sind durch die Landkreise und Kreisfreien Städte zu erlassen und ortsüblich bekannt zu geben. Für die Weihnachtsmärkte gilt weiterhin, dass ab einer Inzidenz von 20 der Veranstalter verpflichtet ist, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, welches dann weitere Maßnahmen anordnen kann. Die zuständige Kommune verantwortet die Durchführung des Marktes. Weitere wichtige Bestimmungen wie das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern und weitere Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung wie Kontaktbeschränkung oder Hygiene behalten ihre Gültigkeit.

Mehr Informationen hierzu unter www.coronavirus.sachsen.de.

 

Wirtschaftsförderung: Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat mitgeteilt, dass ab sofort die Überbrückungshilfe II für die Monate September bis Dezember 2020 beantragt werden kann.

Die Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni - August 2020) an. Unterstützt werden sollen kleine und mittelständische Unternehmen wie Soloselbständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Gezahlt werden nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten. Angesichts steigender Infektionszahlen fördert die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind. Förderfähig sind hierfür z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern. Dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie z.B. die Anschaffung von Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen. Weitere Informationen gibt es unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

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Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 21. Juni 2020

Corona-Lage 21. Oktober 2020

 

Corona: Neue Allgemeinverfügung und weiter steigende Zahlen

Der Landkreis hat den Inzidenzwert von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Deshalb müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen weiterhin zu gewährleisten.

 

Allgemeinverfügung tritt morgen in Kraft

Der Richtwert des Robert-Koch-Institutes lag am Morgen erneut bei über 35 Neuinfektion pro 100.000 Einwohner und damit wurde soeben eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Sie gilt zunächst bis 2. November und soll die weitere Ausbreitung des Cornavirus verlangsamen. Für Hotels, Beherbergungsbetriebe sowie in der Gastronomie und für Sportstätten gilt es die Kontaktdaten der Besucher aufzunehmen und einen Monat aufzuheben. So soll die Kontaktermittlung bei einem Infektionsfall umfassender und gründlicher erfolgen. Aber auch bei Familienfeiern in Räumen von Dritten, bei Betriebs- und Vereinsfeiern sowie Veranstaltungen und Zusammenkünften im Öffentlichen Raum müssen die Daten der Gäste aufgenommen werden. Veranstaltungen und Zusammenkünfte im öffentlichen Raum werden auf maximal 250 Personen begrenzt. Sämtliche vor dem 22. Oktober genehmigten Hygienekonzepte mit einer Besucherzahl von mehr als 250 Personen sind auf maximal 250 Personen zu begrenzen.

 

Die weiteren Regelungen:

-     private Zusammenkünfte in der eigenen Häuslichkeit sind auf 25 Personen beschränkt

-     Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind nicht mehr mit wie bisher mit zehn, sondern mit bis zu fünf weiteren Personen zulässig

-     Familienfeiern in Räumen von Dritten sind mit maximal 50 Personen zulässig

-     Betriebs- und Vereinsfeiern mit maximal 25 Personen möglich

 

Versammlungen nach dem Sächsischen Versammlungsgesetz werden durch die Allgemeinverfügung nicht berührt.

 

Die ganze Allgemeinverfügung ist veröffentlicht im elektronischen Amtsblatt des Landkreises unter https://www.landkreis-mittelsachsen.de/amtsblatt/1692020e-vollzug-des-gesetzes-zur-verhuetung-und-bekaempfung-von-infektionskrankheiten-beim-menschen-infektionsschutzgesetz-ifsg.html.

 

Statistik

In Mittelsachsen registrierte das Gesundheitsamt 32 neue Fälle im Vergleich zu gestern. Somit gab es seit März in Mittelsachsen 650 positive Befunde. Diese verteilen sich auf den Altkreis Mittweida mit 225, den Altkreis Döbeln mit 117 und den Altkreis Freiberg mit 308 Fällen. 33 Kommunen haben bis weniger als zehn Fälle. Laut Intensivregister wird ein Patient derzeit in einer mittelsächsischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. 813 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.. Das Gesundheitsamt kommt auf die Kontaktpersonen zu, um das weitere Geschehen abzustimmen.

Nochmals sei auf die Regelungen hingewiesen:

Es gibt zwei Kategorien bei den Kontaktpersonen: Kategorie 1 und Kategorie 2. Die Einordnung wer welche Kontaktperson ist, nimmt das Gesundheitsamt vor. Dabei spielt die Intensität des Kontaktes die entscheidende Rolle, wie war die Distanz näher, gab es einen längeren Aufenthalt in einem engen Raum. Sie müssen sich in Quarantäne begeben, auch wenn ein Test negativ ausfällt.

Die erneut hohen Fallzahlen sind unter anderem auf Familienfeiern zurückzuführen. Landrat Matthias Damm: „Auch bei Familienfeiern sollten die Mindestabstände eingehalten werden, so schwer es fällt. Weitere Ansteckungen passieren auf Arbeit oder der Infektionsursprung kann nicht eindeutig festgestellt werden.“ Wie in anderen Landkreisen gehen die Zahlen in Mittelsachsen rasant in die Höhe. Damm betont: „Einen großen Teil kann jeder von uns leisten durch die Einhaltung der Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen, durch Abstandhalten und durch das Tragen der Maske, das Tragen der Maske in den Situationen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann bzw. natürlich wo diese Pflicht ist.“ Jetzt sei von allen wieder mehr Disziplin gefragt mit dem Ziel, dass sich die Ausbreitung verlangsame.

Das Bürgertelefon für Fragen zu Corona war heute auch wieder verstärkt nachgefragt. Allgemeine Fragen gehen ein, wie zu Kontaktpersonen, Reisen, Festen und der Quarantäne. Die Telefonnummer lautet 03731 799-6249 und ist montags und mittwochs von 9 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 sowie freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Fragen werden auch per Mail über beantwortet. Auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de steht ein umfassender Fragen-Antwort-Katalog zur Verfügung, ebenso aktualisiert die Wirtschaftsförderung ihren Katalog unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Besuchsverbot in Freiberg

Für das Kreiskrankenhaus Freiberg gilt ab morgen ein Besuchsverbot. Ausnahmen gelten nach dem Angaben des Hauses für: Geburtshilfe (zur Geburt und danach), Kinderstation, Palliativstation sowie in besonderen Situationen.  Auch die Kliniken in Mittweida und Hartmannsdorf haben Besuchsverbote ausgesprochen. Details dazu auf den Internetseiten.

Fahrerlaubnis: Anträge per Post stellen

Anträge für die Ersterteilung einer Fahrerlaubnis oder einem Fahrschulwechsel können per Post eingereicht werden. Darauf weist die Fahrerlaubnisbehörde hin. Die Bearbeitung sei aber nur möglich, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden. Die entsprechenden Hinweise gibt es im Internetauftritt des Landkreises Mittelsachsen unter www.landkreis-mittelsachsen.de im Bereich des Referates Fahrerlaubnisbehörde. Generell hat die Fahrerlaubnisbehörde ohne Terminvergabe für den Besucherverkehr geöffnet: Dienstag, Donnerstag 9:00-12:00 Uhr, 13:00- 18:00 Uhr (Annahmeschluss 17:30 Uhr), Freitag 9:00-12:00 Uhr

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen, insbesondere der Entzerrung der Besucherströme zur Einhaltung der Mindestabstände und zur Vermeidung von Begegnungsverkehr, kann es zu längeren Warte- und Bearbeitungszeiten kommen.

Der Zutritt zu den Wartebereichen kann nur unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt werden, Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten. Es wird um Verständnis gebeten, dass bei sehr hohem Publikumsandrang der Annahmeschluss vorverlegt und die Vergabe von Wartetickets vorzeitig gesperrt wird. 

 

Die Servicestelle der Behörde in Freiberg und Mittweida bleiben zunächst geschlossen.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 19. Juni 2020

Corona-Lage 19. Oktober 2020

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldete heute zwei weitere positive Befunde an die Landesregierung. Somit registrierte die Behörde seit März 590 Fälle und erstellte in der Folge 2902 Quarantänebescheide. 2371 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Zur Unterstützung des Gesundheitsamtes arbeiten seit heute 13 Bundeswehr-Soldaten in der Behörde.

Durchschnittlich 50 Tests werden vom Gesundheitsamt pro Tag vorgenommen. Unterstützt wird die Behörde vom Deutschen Roten Kreuz. Größere Testungen gab es in den vergangenen Tagen an der Grundschule Mohsdorf und einer Kita in Lichtenau. Die Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vollständig vor. Derzeit läuft noch die Kontaktermittlung des Hortes in Mohsdorf, dort wurde ein Kind positiv getestet.

Da am Wochenende der Landkreis die Marke von 35 Infizierten pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten hat, muss das Landratsamt eine Allgemeinverfügung erlassen. Geregelt wird darin beispielsweise, dass Familienfeiern in Gaststätten mit maximal 50 Personen aus dem stattfinden können und dass bei Betriebs- und Vereinsfeiern bis 25 Personen zulässig sind. Außerdem müssen beispielsweise Hotels und Gastronomiebetriebe die Daten von Gästen zur Nachverfolgung erheben.

Wenn die Veröffentlichung erfolgt ist, wird dies vom Landratsamt entsprechend kommuniziert.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 25. Juni 2020

Corona-Lage 25. Juni 2020

 

In Mittelsachsen ist die Zahl der bestätigten Fälle weiterhin mit 298 konstant. Es sind damit keine weiteren Fälle hinzugekommen. Zu den Ausbruchsgeschehen in Augustusburg (dazu gehören auch Flöha und Penig) und Roßwein sind nach Angaben des Gesundheitsamtes 338 Quarantänebescheide erlassen worden. Seit dem ersten Corona-Fall in Mittelsachsen schrieb das Gesundheitsamt für 1303 Personen Quarantänebescheide, 964 haben diese wieder verlassen. Die Fallzahlen werden am Freitag sowie am Montag wieder auf der Internetseite des Landkreises aktualisiert, am Wochenende erfolgt keine Meldung der Zahlen an die Landesuntersuchungsanstalt und damit auch keine Aktualisierung der Internetseite. Die ausstehenden Tests fließen in die Statistik ein, wenn die Ergebnisse vorliegen. Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist morgen von 9 bis 16 Uhr besetzt. Ab der kommenden Woche gelten neue Zeiten an denen die Mitarbeiter unter der 03731 799-6249 zu erreichen sind: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 sowie Dienstag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Über weitere Lagemeldungen wird entsprechend der Situation bzw. dem Erkrankungsgeschehen entschieden.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 24. Juni 2020

Corona-Lage 24. Juni 2020

 

Keine neuen Fälle in Mittelsachsen

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es keine neuen Corona-Fälle. Die Ergebnisse der Testungen von Flöha und Penig liegen mittlerweile auch vor, sie waren alle negativ.  Morgen werden noch zwei weitläufige Kontakte im Zusammenhang mit Roßwein sowie weitere Testungen erfolgen im Zusammenhang mit Augustusburg. Die Ergebnisse werden wahrscheinlich am Freitag vorliegen. Seit den ersten Infektionen im März sind 1268 Quarantänebescheide erlassen worden, 964 Personen habe die Quarantäne wieder verlassen. Bisher wurden 65 Personen im Zusammenhang mit Roßwein und 494 Personen im Zusammenhang mit Augustusburg getestet.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 23. Juni 2020

Corona-Lage 23. Juni 2020

 

Positive Nachrichten gibt es aus dem Gesundheitsamt: Alle Tests im zweiten Pflegeheim in Augustusburg waren negativ. Auch beim ersten am Freitag getesteten Pflegeheim gab es keinen positiven Fall. Auch die Roßweiner Tests von weiteren Kontaktpersonen sind negativ. Seit vergangener Woche sind 494 Personen getestet worden. In Flöha testete das Deutsche Rote Kreuz rund 120 Personen, darunter 79 Schüler.

Im Zusammenhang mit Augustusburg wurden 292 Quarantänebescheide erlassen. Seit März erlies das Gesundheitsamt 1194 Quarantänebescheide, 964 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

 

An das Gesundheitsministerium meldete das Landratsamt 298 Fälle. Es gingen danach keine weiteren Fälle ein.

 

Viele Anfragen an der Hotline gehen zu Testmöglichkeiten ein. Hierzu verweisen die Mitarbeiter an die Ambulanzen bzw.  die Hausärzte. Das Gesundheitsamt nimmt Testungen von direkten Kontaktpersonen vor.

 

Entschädigungsansprüche wegen fehlender Kinderbetreuung und Quarantänemaßnahmen

Aus aktuellem Anlass verweist die Wirtschaftsförderung auf die FAQ-Seiten auf deren Internetseite und auf ein Webinar am 24. Juni 2020 um 8.30 Uhr.

Was tun, wenn Kita oder Schule wieder geschlossen sind und Selbstständige oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wegen der Kinderbetreuung ihrem Beruf nicht nachgehen können?

Auf die Möglichkeit der Entschädigungszahlung durch die Landesdirektion weist der FAQ-Katalog für Unternehmen und Fachkräfte im Landkreis Mittelsachsen hin. Unter der Frage "Schulen und Kitas waren/ sind wieder geschlossen. Wer bezahlt den Verdienstausfall?" gibt es die notwendigen Hinweise. Von Experten der Landesdirektion Sachsen, der IHK, der Handwerkskammer und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Chemnitz gibt es in einem Webinar aktuelle Informationen zum Thema. Das Online-Treffen beginnt am 24. Juni, 8.30 Uhr. Eine Anmeldung ist unter https://www.edudip.com/de/webinar/update-entschadigungsanspruche-wegen-fehlender-kinderbetreuung-und-quarantanemassnahmen/343162 möglich.

 

 

Für Kitas wieder Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen möglich

 

Ab dem 29. Juni besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Die Einrichtungen können mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu den Regelöffnungszeiten zurückkehren. Das Gebot der strikten Trennung der Gruppen innerhalb des Gebäudes und auch auf dem Gelände der Kindertageseinrichtungen kann aufgehoben werden.

Offene und teiloffene Betreuungskonzepte sind wieder zulässig und können umgesetzt werden. Demgegenüber gilt der eingeschränkte Regelbetrieb bis zu den Sommerferien weiterhin für den Primarbereich der Grund- und Förderschulen, die Horte und die weiterführenden Schulen

Mit der neuen Allgemeinverfügung können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote durchgeführt werden.

 

Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle muss ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept (gemäß Rahmenhygieneplan) aufstellen und einhalten. Personen, die ein Kind bringen oder abholen, müssen eine Mund- und Nasenbedeckung tragen und ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten. Nach wie vor wird von den Eltern eine Gesundheitsbestätigung verlangt. Allerdings gibt es auch in diesem Punkt eine leichte Lockerung. Nach der neuen Allgemeinverfügung sind Eltern verpflichtet, täglich gegenüber der Bildungseinrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind keine der bekannten Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, insbesondere wiederholtes Husten, Fieber oder Halsschmerzen, aufweist. Für weitere Mitglieder des Hausstandes muss die Bestätigung nun nicht mehr erbracht werden.

 

Künftig Familienfeiern mit bis zu 100 Teilnehmern und Öffnung von Musikclubs zugelassen

Im Freistaat gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel. Ab dem 30. Juni sind Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs z. B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept aber ohne Tanz.

 

Alle anderen Vorschriften der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung bleiben gültig. Das betrifft auch die Kontaktbeschränkungen, wonach private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig sind. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben weiterhin nur allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen erlaubt.

 

Die Rechtsverordnung gilt vom 30. Juni 2020 bis einschließlich 17. Juli 2020. 

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 22. Juni 2020

Corona-Lage 22. Juni 2020

 

Im Landkreis Mittelsachsen sind weitere Fälle von Corona bestätig worden. Insgesamt gibt es nun mehrere Gemeinschaftseinrichtungen, die betroffen sind:

Nach dem Gymnasium Augustusburg stehen damit in Verbindung die Erich-Kästner Grundschule, die Oberschule in Penig und das Puffendorf-Gymnasium in Flöha. Unabhängig von Augustusburg ist der Hort in Roßwein zu sehen. Gegenüber dem Gesundheitsministerium meldete der Landkreis 298 Fälle, die seit März registriert wurden. Das Gesundheitsamt erlies im Zusammenhang mit Corona, Stand 12 Uhr, 1118 Quarantäne-Bescheide, 961 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Derzeit plant der Landkreis keine Allgemeinverfügung nach Infektionsschutzgesetz, aber die Zahlen werden verfolgt. Bisher wurde das Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg bis 1. Juli behördlich geschlossen. Anhand der bisherigen Untersuchungsergebnisse zu Roßwein und Penig, werden noch keine weiteren Schließungen von Einrichtungen erwogen.

 

„Wir blicken aber genau auf die Zahlen und den Index. Eine Grenze liegt bei 35 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen“, so Landrat Matthias Damm. „Dies betrifft insbesondere die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum. Zulässig ist zu diesem Zweck die Erhebung und Speicherung von Name, Telefonnummer oder E-Mail Adresse der Besucher sowie Zeitraum des Besuchs“, heißt es in dem Gesetz. Der Krisenstab kam heute zusammen, morgen ist eine weitere Sitzung anberaumt.

 

Seit der letzten Meldung am Samstag sind sechs weitere Fälle dazugekommen. Alle unmittelbaren Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen sind in Quarantäne. Im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen Augustusburg wurden mit Stand 12 Uhr 155 Bescheide erlassen. Im Zusammenhang mit den Ausbruchsgeschehen dort wurden 300 Personen getestet.

 

Roßwein

Nachdem eine Erzieherin in Roßwein positiv getestet wurde, führte das Gesundheitsamt am Samstag Abstriche der betreuten Kinder und teilweise deren Eltern, die in sensiblen Bereichen arbeiten, durch. Im Ergebnis wurden zwei Kinder positiv getestet. Nun erfolgen weitere Ermittlung von Kontaktpersonen und heute erfolgen weitere Testungen, von Angehörigen der positiv getesteten Kinder und aller Horterzieher. Nicht bestätigt hatte sich ein Verdachtsfall in den Roßweiner Werkstätten.

 

Augustusburg

Es sind hier weitere Fälle eingegangen. Zu diesen laufen nun wieder die Ermittlung der Kontaktpersonen, ggf. werden weitere Abstriche erforderlich. Somit sind im Zusammenhang mit Augustusburg 37 Fälle bekannt. Im Zusammenhang Augustusburg steht das mittelsächsische Gesundheitsamt mit sieben weiteren Gesundheitsämtern in Kontakt: Altenburger Land, Bautzen, Erzgebirgskreis, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Stadt Leipzig.

 

Zugehörig zu Augustusburg ist ein positiv getestetes Kind, welches in die Erich-Kästner-Grundschule in Penig geht. Die erste Klasse wird morgen deshalb getestet. An der Oberschule in Penig gibt es in der 8. Klasse einen positiven Fall. Beide sind Geschwisterkinder. Auch hier wird es morgen Untersuchungen geben. Die Ergebnisse werden Mittwoch erwartet, dann erfolgen ggf. weitere Abstriche. Morgen werden 50 Personen in Penig getestet. Eine behördliche Schließung, ist derzeit noch nicht geplant. Der Schulträger der Grundschule hatte vorsorglich schon veranlasst, dass die Schüler zu Hause lernen und kein Unterricht im Grundschulgebäude stattfindet. Im Zusammenhang mit Augustusburg sind in Penig sechs Personen zu sehen.

 

Ein Schüler des Gymnasiums in Flöha, der im Zusammenhang mit Augustusburg steht, wurde positiv testet. Es erfolgen morgen dort die Umgebungsuntersuchung, darunter befinden sich Lehrer und Schüler des Gymnasiums. Es werden 120 Testungen vorbereitet. Betroffen ist die Klassenstufe 11. Ergebnisse sollen am Mittwoch vorliegen.

 

„Da aufgrund der Einwicklung in verschiedenen Regionen des Landkreises zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlicher Betroffenheit Fälle vorliegen, sind wir dabei das Melde- und Kommunikationssystem zu optimieren,“ so Landrat Matthias Damm.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

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Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 20. Juni 2020

Corona-Lage am 20. Juni

 

Die Ergebnisse der gestern in Augustusburg durchgeführten Tests liegen vor. Demnach gibt es sieben neue positive Fälle. Eine weitere Person wurde positiv durch den Hausarzt getestet, somit gibt es acht Fälle.

„Alle Befunde der Abstriche im Pflegeheim waren negativ“, erklärt Landrat Matthias Damm. Die positiv getesteten Personen wurden alle heute informiert. Im nächsten Schritt erfolgt auch dort die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen und es erfolgen gegebenenfalls weitere Abstriche. Damit steigt die Zahl der Fälle im Zusammenhang mit Augustusburg auf 33.

Im Zusammenhang mit einer positiv getesteten Erzieherin wurden  heute von 16 Kindern sowie einigen Familienangehörigen aus Roßwein die Abstriche genommen. Die Familienangehörigen arbeiten in sensiblen Bereichen. Die Proben wurden nach Dresden in die Landesuntersuchungsanstalt gebracht. Je nachdem wie diese ausfallen, entscheidet das Gesundheitsamt über weitere Testungen. „Wir versuchen die Infektionsketten mit unseren Mitteln zu unterbrechen. Trotz dieser angespannten Situation, gilt es auch Ruhe zu bewahren. Wir gehen Schritt für Schritt und das mit aller Konsequenz“, so Damm. Er bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und das besonne Handeln.

In Mittelsachsen wurden somit seit März 292 Menschen positiv getestet.

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 19. Juni 2020

Augustusburg und Roßwein: Corona-Lage am 19. Juni

 

In Augustusburg fanden heute weitreichende Untersuchungen auf das Coronavirus statt.

Das Deutsche Rote Kreuz führte Abstriche bei den Angehörigen der positiv getesteten Schüler durch, nach ersten Angaben handelt es sich um rund 300 Personen. „Unterstützend waren zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes vor Ort“, erklärt die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Dabei ging es vor allem um Fragen der Kontaktintensität. Viele seien laut Jordan unsicher, je nach dem wann das letzte Treffen mit dem jeweiligen Kind beziehungsweise Jugendlichen stattfand. Sie betont, man habe bewusst großzügiger getestet. „Wir haben lokal begrenzt einen Ausbruch und diesen möchten wir mit allen Mitteln minimieren“, so Jordan.

Nach Gesprächen mit dem ansässigen Pflegeheimen, testete das Gesundheitsamt heute die Bewohner und das Personal eines Heimes. „Dabei wurden wir von den Mitarbeitern des Hauses unterstützt, die unter fachliche Anleitung Abstriche nehmen durften“, erklärt Dr. Jordan. Die Amtsärztin betont, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es gäbe keine Anzeichen in der Einrichtung. Am Montag folgt dann ein zweites Pflegeheim in Augustusburg. Die Ergebnisse der heutigen Tests liegen morgen vor. Dann wird auch der Landkreis in einer Pressemitteilung beziehungsweise online über die Ergebnisse informieren.

Insgesamt wurden 200 Personen im Zusammenhang mit Augustusburg getestet, davon waren 25 positiv. Die 22 positiv getesteten Schüler des Regenbogen-Gymnasiums haben keine Symptome gezeigt. Außerdem sind drei Erwachsene, inklusive der Lehrerin, positiv auf Corona getestet worden.

Landrat Matthias Damm bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung des Kreisverbandes Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes für die Unterstützung vor Ort. „Ein solcher Testumfang wäre mit eigenen Personal nicht zu stemmen.“ Im Zusammenhang mit dem Fall in Augustusburg wurden Stand 14:00 Uhr 140 Quarantänebescheide erlassen.

Das Gesundheitsamt ordnete die behördliche Schließung  der Schule bis zum 1. Juli an. Dies könnte je nach Lage auch verlängert werden.

Neben dem Gymnasium in Augustusburg ist mit dem Hort in Roßwein eine zweite Gemeinschaftseinrichtung betroffen. Heute erhielt das Gesundheitsamt die Nachricht von einer Hausärztin einer Erzieherin. Sofort setzte sich die Hortleitung mit den betroffenen Eltern der 13 von ihr betreuten Kinder in Verbindung. Morgen Vormittag erfolgen die Abstriche durch das Gesundheitsamt und werden an die Landesuntersuchungsanstalt geschickt. Mit dem Ergebnissen wird am Montag gerechnet. Im Ergebnis dessen werden gegebenenfalls weitere Tests veranlasst und bei Bedarf weitere Personen beziehungsweise Eltern am Montag kontaktiert.

Landrat Matthias Damm: „Anlässlich des nun zweiten Falls in einer Gemeinschaftseinrichtung, appelliere ich an die Bevölkerung die Hygieneregeln anzuwenden und schon auf kleine Symptome, wie Husten oder Fieber, zu achten.“ Das Ziel ist mit der schnellen Reaktion des Gesundheitsamtes die Verbreitung mit unseren Möglichkeiten zu minimieren.

An das Sozialministerium wurden heute um 11:00 Uhr für den Landkreis Mittelsachsen 283 Fälle gemeldet. Aktuelle Zahlen werden auf der Internetseite des Landkreises morgen veröffentlicht sowie wieder ab Montag.

Die Hotline des Landratsamtes ist morgen von 09:00 bis 13:00 Uhr unter der Rufnummer
03731 799-6249 besetzt.

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 18. Juni 2020

Augustusburg: Corona-Lage am 18. Juni

 

In Mittelsachsen steigen die Zahlen der Personen, die positiv auf Corona getestet wurden. Lagen sie in den vergangenen Wochen relativ konstant bei rund 260, wurden heute 275 Fälle seit März an das Gesundheitsministerium gemeldet.

 

Nach dieser Meldung, gingen weitere acht positive Befunde beim Gesundheitsamt ein, die morgen statisch erfasst werden.  Hintergrund für den Anstieg sind mehrere Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg. Nach dem Bekanntwerden einer Infektion einer Lehrerin erfolgten in dieser Woche umfangreiche Tests, zunächst in drei Klassen – insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler, davon wurden 21 Personen positiv getestet.

 

Eine Person wohnt nicht im Landkreis. Durch den Nachweis weiterer Infektionen entschied sich das Gesundheitsamt gestern für umfangreiche Untersuchungen. Heute testete das Deutsche Rote Kreuz 80 Personen, dabei handelte es sich um weitere Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Schule. Morgen erfolgen die Testungen der Angehörigen positiv getesteter Schülerinnen und Schüler. Im Zusammenhang mit Augustusburg sind somit 24 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden.

 

Aktuell liegt aber der Schwerpunkt bei der Ermittlung und Testung der unmittelbaren Kontakte der Schülerinnen und Schüler. Weitere Ergebnisse sollen morgen vorliegen. „Wir sind wieder im Krisenmodus, zwölf Teams sind in die Kontaktermittlung eingebunden“, so Jordan weiter. Parallel werden Quarantänebescheide für die Betroffenen erlassen. Im Zusammenhang mit Augustusburg erstellte das Gesundheitsamt bisher 91 Bescheide, seit März insgesamt 1056. 935 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

 

Die Schulschließung wird durch das Gesundheitsamt behördlich verfügt. Heute traf sich der Krisenstab unter Leitung von Landrat Matthias Damm, morgen ist ein weiteres Treffen geplant. Die Hotline des Landratsamtes ist sehr stark frequentiert. „Dabei handelt es sich um Eltern beziehungsweise Familienmitglieder von Schülern und Mitarbeitern im Umfeld der Schule“, heißt es von den Mitarbeitern der Hotline. Sie ist heute bis 18:00 Uhr sowie morgen von 09:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799 6249 geschaltet.

 

„Wir sind mit den Kommunen in der Umgebung im Gespräch“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er betont, dass bisher keine weitere Bildungseinrichtung betroffen ist. Entsprechende vorgenommen Tests bei Kontaktpersonen waren bisher im Landkreis negativ. Damm betont: „Unser Ziel ist es, mit den umfangreichen Untersuchungen die Ausbreitung mit allen Mitteln zu verhindern.“ Derzeit werden auf Grund der aktuelle Zahlen keine Allgemeinverfügungen in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz erlassen. „Aber wir setzen uns damit fortlaufend auseinander.“

 

Dr. Jordan erklärt abschließend: „Der sogenannte Ursprung der Erkrankungswelle konnte mittlerweile nachvollzogen werden, was im Hinblick auf das Infektionsgesehen wichtig ist.“

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail gern zur Verfügung.

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Pressestelle

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 17. Juni 2020

Augustusburg: Corona-Lage am 17. Juni

 

Im Zusammenhang mit einem bestätigten Fall am Augustusburger Regenbogengymnasium sind heute nach jetzigen Stand 13 bestätigte Fälle hinzugekommen.

Das Gesundheitsamt hat gestern und heute in der Regenbogenschule die 5., 7. und 9. Klassen komplett getestet, bisher ging zwölf bestätigte Fälle beim Gesundheitsamt ein.  Morgen soll die Testung der gesamten Schule über das Deutsche Rote Kreuz erfolgen. Derzeit werden die weiteren Kontaktpersonen ermittelt. „Wir versuchen, das Ausbruchsgeschehen genau einzugrenzen und damit auch die Verbreitung des Virus“, erklärt Landrat Matthias Damm. Man hoffe, bis Ende der Woche klare Bilder auch zum konkreten Umfang zu haben und ob gegebenenfalls weitere Einrichtungen durch Kontaktpersonen betroffen sind. Parallel werden etwa Quarantänebescheide verfasst und die behördliche Schließung vorbereitet.

In der offiziellen Statistik des Landkreises werden die Ergebnisse morgen enthalten sein. Da das Gesundheitsamt immer zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Freistaat die aktuellen Daten sendet, ist in der heutigen Statistik ein Fall im Zusammenhang mit Augustusburg enthalten. Bisher gibt es somit seit März 262 positiv auf Corona getestete Personen.

In diesem Zusammenhang appelliert Landrat Matthias Damm auf genaue Symptome wie Husten und Fieber zu achten und einen Arzt zu konsultieren. „Des Weiteren müssen die Hygieneregeln beachtet werden, wie Abstand halten und sich regelmäßig die Händewaschen.“ Man sehe anhand der Ergebnisse, wie schnell sich der Virus ausbreite. „Wir schauen genau auf das Lagebild. Gegebenenfalls sind entsprechende Entscheidungen zu treffen“

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 5. Juni 2020

Corona-Lage am 5. Juni

 

In Mittelsachsen gibt es heute keine neuen Fälle. Aktuell liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 259. Für 935 Personen hat das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid erlassen, 923 haben die Quarantäne wieder verlassen.

Die Hotline des Landratsamtes ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr unter 03731 799-6249 erreichbar. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse für Fragen zum Virus eingerichtet - sie lautet  .

 

Landratsamt geöffnet

Das Landratsamt hat ab 8. Juni wieder regulär geöffnet. Zugang ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit den jeweiligen Fachbereichen möglich. Ausnahmen bilden die Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln und die Kfz-Zulassungsbehörde – hier ist ein Besuch ohne Terminvereinbarung möglich. Die Servicestellen der Fahrerlaubnisbehörde in Mittweida und Freiberg bleiben vorläufig noch geschlossen. Terminvereinbarungen mit dem Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht sind über das elektronische Terminvergabesystem vorzunehmen (https://termin-abh.landkreis-mittelsachsen.de). Generell gilt für Besucher im Landratsamt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie das Abstandsgebot von 1,5 Metern.

Geöffnet ist das Landratsamt: dienstags und donnerstags von 09:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr. Zusätzlich hat die Kfz-Zulassungsbehörde montags von 09:00 bis 12:00 Uhrgeöffnet. Eine Übersicht zu den Ansprechpartnern in den Fachbereichen gibt es im Punkt Bürgerservice unter www.landkreis-mittelsachsen.de.

 

Corona-Spezialambulanz am Klinikstandort Mittweida schließt

Ab Montag stellt die Corona-Spezialambulanz in Mittweida ihre Tätigkeit ein. Der Geschäftsführer der Medizinischen Versorgungszentren, Thomas Wiese, begründet diesen Schritt damit, dass sich das Infektionsgeschehen in den letzten Wochen deutlich verändert habe. Positive Testergebnisse sind so gut wie gar nicht mehr zu verzeichnen. Auch ein zwischenzeitlich aus verschiedenen Anlässen heraus immer wieder vermuteter neuerlicher Anstieg der notwendigen Tests hat sich nicht ergeben.

Testungen, insbesondere solche ohne klinische Indikation (symptomfreie Personen) können wieder über die Hausarztpraxen, auch in den Praxen der MVZs, vorgenommen werden. Aus Infektionsschutzgründen ist es weiterhin notwendig, sich dafür vorab in den Praxen telefonisch anzumelden.

Bei begründeten Verdachtsfällen ist es angeraten, die Corona-Abstriche während der Öffnungszeiten der Abstrichambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung in Rochlitz, Gärtnerstraße 2, durchzuführen. Diese Ambulanz ist derzeit Montag bis Freitag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie an den Wochenenden von 10:00 bis 12:00 Uhrgeöffnet. Die KV bittet um Voranmeldung der Patienten per Fax (mittels Überweisungsschein) unter folgender Faxnummer: 0341-23493078.

 

Im Freiberger Krankenhaus keine feste Öffnungszeit mehr

Aufgrund extrem geringer Nachfrage bietet das Kreiskrankenhaus Freiberg ab 8. Juni 2020 kein festes Zeitfenster für Corona-Abstrich-Untersuchungen mehr an. Personen, die einen Abstrich benötigen sowie Patienten mit Beschwerden oder Kontakt zu Covid-19-Infizierten werden um telefonische Kontaktaufnahme in der Praxis Dr. John (03731 77-2860) gebeten. Es wird anschließend ein persönlicher Termin zum Abstrich vereinbart.

 

Weitere Lockerungen der Corona-Regeln

Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden. Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden.

Bestehen bleibt die allgemeine Vorschrift, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Private Zusammenkünfte im eigenen Wohnumfeld sind erlaubt. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen.

Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder von Dritten überlassene, getrennte Räume sind mit bis zu 50 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig.

Erlaubt sind künftig auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Alle diese Einrichtungen sind verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln. Es sind dafür die Hygienemaßnahmen, die Anzahl der Besucher, der zeitliche Umfang des Besuches und die Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten zu bestimmen.

Untersagt bleiben weiterhin Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern.

Diese Verordnung tritt am 6. Juni 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Juni 2020.

 

Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern werden möglich

Bis Ende Juni bleibt es an den Kitas und Schulen in Sachsen beim eingeschränkten Regelbetrieb. Es kommen aber weitere Flexibilisierungen hinzu. So können z. B. unter den bekannten Hygiene- und Abstandsregeln die Schulen in eigener Verantwortung Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern durchführen. Wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt, soll spätestens nach den Sommerferien wieder in den Normalbetrieb gewechselt werden.

Für alle Schularten gilt: Mit Zustimmung der Schulleitung können Elternabende, Elterngespräche, Konferenzen und Gremiensitzungen zu grundlegenden schulischen Angelegenheiten sowie Veranstaltungen zum Schuljahresende unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung eines ausreichenden Abstandes auf dem Schulgelände durchgeführt werden.

Die Schulbesuchspflicht bleibt an Grundschulen weiter ausgesetzt. Das heißt, die Eltern entscheiden selbst, ob ihre Kinder in der Schule oder weiter zu Hause lernen. Die Schulpflicht bleibt bestehen. Die Eltern werden gebeten per Post oder Mail der Schule bekannt zu geben, wenn ihr Kind die Schulpflicht zu Hause erfüllt. Kinder, die nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen wollen, werden in ihrer Lernzeit von ihren Lehrern mit Aufgaben betraut. Ein Wechselmodell ist nicht möglich. Die Eltern müssen sich zwischen dem Unterricht in der Schule oder dem Lernen von zu Hause aus entscheiden. Die strikte Gruppentrennung und die tägliche Pflicht zur Aufgabe der »Gesundheitsbescheinigung« bleiben bestehen.

Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb. Es wird weiter im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Es besteht Schulbesuchspflicht an den Präsenztagen. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung.

Die Betreuung in Kitas findet weiter in festgelegten Gruppen im Rahmen des Möglichen durch stets dasselbe pädagogische Personal statt. In manchen Einrichtungen kann es aber sinnvoll sein, eine größere Gruppe in einem größeren Bereich der Einrichtung mit mehreren pädagogischen Fachkräften zu bilden, um die Betreuung auch in Randzeiten in den stabilen Gruppen anzubieten und Pausenzeiten zu gewährleisten. Das könnten zum Beispiel eine ganze Etage oder zwei benachbarte Räume mit einem gemeinsamen Sanitärtrakt sein. Bei der Gruppengröße gilt die Maxime: So klein wie möglich, so groß wie nötig. An der täglichen »Gesundheitsbescheinigung« durch die Eltern wird festgehalten.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 8. Juni in Kraft und gilt bis zum 29. Juni 2020. Die Allgemeinverfügung ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

 

Tourismus: Einhaltung von Hygienemaßnahmen von oberster Priorität

Mit den beschlossenen Lockerungen für den Tourismus ist die schrittweise Normalisierung unter Beachtung der Hygienevorschriften, der Einhaltung von Abstandsregelungen auch mit Blick auf den Schutz der Mitarbeiter und Gäste von großer Wichtigkeit. Eine Vielzahl rechtlicher Fragestellungen sind für die touristischen Leistungsträger relevant und recht häufig nicht immer eindeutig zu beantworten. Auch viele mittelsächsische Tourismusakteure haben den Neustart erfolgreich absolviert, sich den vielseitigen Anforderungen an Hygiene- und Abstandsregelungen gestellt und hoffen auf viele Besucher bei steigenden Temperaturen und herrlichem Sonnenschein. Um bei den Maßnahmen für den Wiedereinstieg zu unterstützen, gibt es eine Übersicht zu den Hygienestandards und Umsetzungshilfen der Fachverbände und Organisationen im Deutschlandtourismus. Zu Antworten auf Fragen, wie z.B. "Was tun wenn der Gast erkrankt ?" leitet die Webseite der Wirtschaftsregion unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/cz/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html#c21102 weiter.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail   gern zur Verfügung.

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Tel. 03731 799-3305

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 04.06.2020

Corona-Lage am 04. Juni

 

Fahrerlaubnisbehörde öffnet ab 9. Juni

Der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde, Straße des Friedens 9a in Döbeln, ist ab Dienstag dem 9. Juni 2020 innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes auch ohne Terminvereinbarung wieder möglich.
Öffnungszeiten:
Di, Do 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr (17:30 Uhr Annahmeschluss)
Fr 09:00 bis 12:00 Uhr

Grundvoraussetzung dafür ist die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln.
Den Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde regeln Security-Mitarbeiter.
Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen.
Innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes werden dann keine Termine mehr vergeben, um die aufwendige Telefon-Terminvergabe in Bearbeitungskapazität wandeln zu können.
Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in der Hauptstelle Döbeln maximal neun Personen, Begleitpersonen müssen bitte vor dem Gebäude warten.
Vor dem Gebäude ist unter Abstandswahrung eine Reihe zu bilden.
Die Servicestellen in Freiberg und Mittweida bleiben vorläufig noch geschlossen. Über eine Wiedereröffnung wird rechtzeitig informiert.
Um die Zahl persönlicher Kontakte auch weiterhin gering zu halten, können Anträge auf Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vorläufig auch per Post eingereicht werden. Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass die Bearbeitung nur dann möglich ist, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden und alle Unterschriften (auch die der Erziehungsberechtigten) vorhanden sind.
Hinweise zu den für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse notwendigen Antragsunterlagen sind im Internetauftritt des Landratsamtes Mittelsachsen zu finden:
Fahrerlaubnis – erstmalige Erteilung
Fahrerlaubnis – Führerschein mit 17
Fahrerlaubnis – Mopedführerschein mit 15
Bitte zusätzlich eine Ausweiskopie (Vorder- und Rückseite) des Antragstellers beilegen und eine E-Mail-Anschrift/Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben. Des Weiteren müssen das Formular „Erklärung“ und das „Kontrollblatt“ ausgefüllt und unterschrieben mit übersandt werden.
Der Download der Formulare ist ebenfalls auf der Homepage des Landratsamtes Mittelsachsen

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 18. Mai 2020

Corona-Lage am 18. Mai

 

Kfz-Zulassungsbehörde öffnet wieder

Ab Montag können Fahrzeuge auch ohne Termin zugelassen werden. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

 

In Mittelsachsen ist die Fallzahl seit mehreren Tagen mit 255 Fällen stabil. Das Gesundheitsamt hat für 912 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 892 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

 

Die Hotline des Landratsamtes ist in dieser Woche am Montag und Mittwoch von 09:00 bis 16:00 Uhr, am Dienstag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Donnerstag und Freitag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr unter der 03731 799-6249 erreichbar. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse für Fragen zum Virus eingerichtet – sie lautet  .

 

Ab Montag können Fahrzeuge auch ohne Termin zugelassen werden

Im Bereich der Kfz-Zulassungsbehörde geht es wieder einen Schritt in Richtung Normalität. Ab 25. Mai ist der Zutritt auch ohne vorab vereinbarten Termin erlaubt. Allerdings unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Es werden ab Montag keine telefonischen Termine mehr vergeben. Die vorübergehend zur Hotline-Terminvergabe abgestellten Sachbearbeiter werden wieder vollständig in die Vorgangsabarbeitung eingebunden. Online-Termine können weiterhin auf der Homepage unter Kfz-Zulassung (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gebucht werden. Diese sind zwei Wochen im Vorlauf sichtbar.

Den Zutritt zu dem Zulassungsstellen regelt ein Security-Mitarbeiter. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen.

Online-Terminkunden melden sich weiterhin pünktlich zum vereinbarten Termin bei der Security. Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in Döbeln maximal acht Personen, in Freiberg 16 und in Mittweida 17. Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten.

Geöffnet sind die drei Standorte in Freiberg, Mittweida und Döbeln montags, dienstags, donnerstags und freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr, sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 13:00 bis 17:30 Uhr. Am Mittwoch, 27. Mai, ist zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Vor dem jeweiligen Standortgebäude sind unter Abstandswahrung zwei Reihen zu bilden: für Privatpersonen und Gewerbetreibende beziehungsweise Händler. Nicht alle aufgeschobenen Vorgänge können in den nächsten Tagen aufgearbeitet werden, heißt es aus der Zulassungsbehörde. Es wird deshalb darum gebeten, nicht dringliche Anliegen wie zum Beispiel die Zulassung von zusätzlichen Fahrzeugen, die aktuell nicht zwingend benötigt werden, zu verschieben.

 

Schutzausrüstung bestellen

Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich können für kommende Woche Schutzausrüstung bestellen. Dies erfolgt über den Internetauftritt www.landkreis-mittelsachsen.de. Die Bestellung muss bis 27. Mai erfolgen, die Ware wird am 29. Mai ausgegeben.

 

Lichtblicke Ausbildung

In wirtschaftlich turbulenten Zeiten halten Mittelsachsens Unternehmen an der Ausbildung fest. Ein Instrument um Schülerinnen und Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, einen Überblick über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Landkreis zu verschaffen, ist das Schülerportal Mittelsachsen. Unter wirtschaft-in-mittelsachsen.de/schueler gibt es eine Übersicht über freie Lehrstellenangebote, Ferienjobs, Praktikastellen und andere Möglichkeiten der Berufsorientierung. Neu ist, dass Firmen einen kleinen Einblick in den Ausbildungsalltag in dieser besonderen Zeit geben. So aktuell die FILK gGmbH in Freiberg, deren Azubis dem theoretischen Part auch mittels einer virtuellen Lernplattform absolvieren. Oder die Agrarland Lüttewitz e. G., deren Lehrlinge momentan sehr viel Praxis haben. In beiden Unternehmen sind aktuell noch Ausbildungsplätze für das beginnende Lehrjahr frei. „In einer Mailingaktion bitten wir derzeit alle Ausbildungsbetriebe im Landkreis ein Zeichen zu setzen. Indem Unternehmen die Stellen im Schülerportal neu online stellen, zeigen sie, dass die Ausbildung fester Bestandteil wirtschaftlichen Handelns ist. Die Nachwuchsgewinnung ist in der aktuellen Situation sehr wichtig. Mit unserer Plattform geben wir den Unternehmen ein kostenfreies Angebot  Lehrstellen zu veröffentlichen. Schülerinnen und Schüler erhalten in unserem Portal den Einblick in die Firmen der Region“, sagt Jens Spreer, verantwortlicher Projektkoordinator im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de sehen Betriebe aus dem Landkreis auch die aktuellen Unterstützungsangebote im Bereich der Berufsausbildung, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgelegt wurden.

 


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 15. Mai 2020

Corona-Lage am 15. Mai

 

Gaststätten, Campingplätze und Sportstätten wieder geöffnet

In Mittelsachsen gibt es heute keine neuen Nachweise für das neuartige Coronavirus. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt aktuell bei 255. Heute treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften dürfen Fitnessstudios, Gaststätten und Campingplätze wieder öffnen. Ein Überblick:

 

Fitness- und Sportstudios sowie Tanzschulen können wieder öffnen

Ab sofort dürfen Innensportanlagen wieder genutzt werden. Auch Fitness- und Sportstudios sowie Tanzschulen können wieder öffnen. Wie auch schon auf den Außensportanlagen, ist neben der Einhaltung der festgelegten Vorgaben in Sachen Hygiene und Mindestabstand auch Publikumsverkehr auszuschließen. Auf der Internetseitedes Kreissportbundes gibt es einen Überblick zu den Hygiene-Empfehlungen. Dort sind Musteraushänge für Sportstätten und Musterbelehrungen für Corona-Verhaltensregeln zur Verwendung zusammengestellt. „Diese sind jedoch unbedingt mit den entsprechenden Vorgaben und Hygienekonzepte der jeweiligen Fachverbände, Kommunen und Sportstättenbetreiber abzugleichen und gegebenenfalls anzupassen", betont Benjamin Kahlert, Geschäftsführer des Kreissportbundes.

 

Kurzzeitcamping mit Einschränkung

Die Campingplätze in Kriebstein, Lauenhain und der Mittweidaer Aue sind für alle Camper geöffnet. Damit ist das Übernachten auch für Kurzzeitcamper mit Einschränkungen wieder erlaubt. Wer eine eigene Chemietoilette besitzt ist verpflichtet, diese zu nutzen. Gemeinschaftsräume wie Küche, Wasch- und Duschbereiche bleiben geschlossen. Die Toiletten werden mit Auflagen geöffnet. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, dürfen maximal zwei Personen zeitgleich in die Sanitärräume. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich.

 

Mittelsächsische Kultur gGmbH öffnet Einrichtungen

Seit dem 4. Mai fährt die Fahrbibliothek der Kreisergänzungsbibliothek Mittelsachsen wie gewohnt die üblichen Haltestellen im Landkreis an. Mit Einschränkungen müssen die Leser allerdings rechnen. Ausleihe und Rückgabe sind derzeit nur am Fahrzeug möglich. Für Vorbestellungen sollte die Internetseite genutzt oder die Mitarbeiter telefonisch beziehungsweise per E-Mail kontaktiert werden. So kann die „Medientüte“ mit speziellen Büchern oder Medien schon im Vorfeld gepackt werden. Längere Wartezeiten werden somit vermieden.

Ab dem 21. Mai öffnet Schloss Rochsburg wieder die Tore für den Besucherverkehr. Zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern ist der Besuch des Museums bis auf Weiteres nur unter Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Veranstaltungen und Führungen sind bis zunächst 31. Mai abgesagt. Größere Veranstaltungen, wie die Irische Nacht und der Kinderhandwerkermarkt können in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Einrichtungen des Medienpädagogisches Zentrum Mittelsachsen öffnen ab dem 18. Mai wieder zu den bekannten Öffnungszeiten für den Verleih von Medien. Auch hier müssen Pädagogen mit Einschränkungen rechnen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen und der Mindestabstand muss eingehalten werden.

Sofern eine besondere Dringlichkeit der Präsenz geboten ist, sind Beratungsgespräche in kleinen Gruppen nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Die Musikschule Mittelsachsen nimmt den Unterricht ab dem 25. Mai wieder auf. Vorerst kann es nur Einzelunterricht geben. Ensembles, Chöre, Orchester, Musikalische Früherziehung, Tanz- und Streicherklassen können weiterhin nicht oder nur alternativ in Form von Lerntutorials, Arbeitsblättern oder anhand von PlayAlongs unterrichtet werden. Bestehende Stundenpläne werden aufgrund geänderter Schulunterrichtspläne und räumlicher Einschränkungen neu angepasst. Derzeit wird auch die Möglichkeit geprüft, ob Unterricht an Samstagen angeboten werden kann. Veranstaltungen, Konzerte und Musizierstunden können bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Ab dem 25. Mai wird der Kursbetrieb in der Volkshochschule schrittweise wieder aufgenommen. Es sollen auch Kurse, die formal schon abgeschlossen sind, wieder aufgenommen und beendet werden, insofern dies in Absprache mit Dozent und Kursteilnehmern realisierbar ist oder gewünscht wird.

Alle Geschäftsstellen sind zu den üblichen Sprech- und Öffnungszeiten telefonisch und jederzeit auch per E-Mail erreichbar.

Die Mittelsächsischen Kultur gGmbH informiert unter www.kultur-mittelsachsen.de über die einzelnen einrichtungsspezifischen Öffnungsbedingungen.

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 12. Mai 2020

Corona-Lage am 12. Mai
 

Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen, die Ergebnisse des Landkreislaufs stehen fest und die Arbeitsagentur informiert zum Thema Ausbildung.

In Mittelsachsen gibt es 252 positive Fälle. Die Werte werden täglich unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona veröffentlicht. Rechnerisch sind rund 240 Personen genesen. Die Hotline des Landratsamtes ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse für Fragen zum Virus eingerichtet - sie lautet . Lagemeldungen werden künftig entsprechend der Entwicklung veröffentlicht.


Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen

Das Sächsische Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen und Verbote beschlossen. Um die Ausbreitung des Virus Sars-COV-2 weiter einzudämmen, bleibt der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontaktbeschränkungen, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch weiterhin bestehen. Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte der eigenen Kinder im eigenen Wohnbereich mit bis zu drei weiteren Kindern aus der eigenen Klasse beziehungsweise der eigenen festen Kita-Gruppe zum Zweck gemeinsamen Lernens oder geteilter Betreuung. Neben den bereits mit der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung erlaubten Lockerungen und Öffnungen sind zudem Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Möglich ist der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen einschließlich der Durchführung von Übungsstunden und der praktischen Prüfung. Öffnen können künftig Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich. Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung mit einem mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Konzept zur Hygiene und professionellen Betreuung. Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Freibäder, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen. Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ohne Publikum ist wieder zulässig, wenn die durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen von Sportlerinnen und Sportlern. Gaststätten, Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen ebenso wie Hotels und Beherbungsbetriebe wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationären Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Durch Allgemeinverfügung können weiterhin Ausnahmen von den Besuchsverboten zugelassen und Hygienevorschriften erlassen werden. Fast alle Regelungen dieser Verordnung treten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Regelungen zum Besuch von Kitas und Schulen laut der entsprechenden Allgemeinverfügung treten am 18. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft.

Infos unter: www.coronavirus.sachsen.de

 

Kitas und Schulen im Primärbereich öffnen

Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai wieder möglich. Abweichend davon finden Unterricht für die Schüler der Klassenstufen 4 bis 9 in den Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bis einschließlich 1. Juni 2020 nicht statt. Der Betreuungsanspruch gegenüber Kindertagesstätten und der Kindertagespflege besteht im Rahmen der Betreuungsverträge uneingeschränkt. Stehen jedoch Personal oder Räumlichkeiten nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung, kann der Einrichtungsbetrieb durch Verringerung der Betreuungszeiten eingeschränkt werden. Zugang zu den Einrichtungen haben nur Personen ohne SARS-CoV-2-Infektion und ohne die bekannten Krankheitssymptome. Zeigt eine Person Symptome, kann ihr der Zugang zur Einrichtung verweigert werden. Von allen Personen in den Einrichtungen wird erwartet, dass sie die bekannten Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen und die Husten- und Niesetikette beachten. Für Schüler der Primarstufe der Grund- und Förderschulen (Klassenstufen 1 bis 4), für Schüler der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Klassenstufen 1 bis 3) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Dies gilt auch, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Schülern innerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden kann. Der Raum, in dem der Unterricht stattfindet, darf von keiner anderen Person als den Schülern des Klassenverbandes, den unterrichtenden Lehrern oder den dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal betreten werden. Eine Pflicht, im Klassenraum während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht für die Schüler nicht. Klassenlehrer haben darauf zu achten, dass der Klassenverband ab der Ankunft der zugehörigen Schüler auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden von anderen Schülergruppen getrennt bleibt. Unterrichtsstunden und Pausenzeiten müssen zeitlich so zueinander versetzt werden, dass Schüler verschiedener Klassenverbände vor und nach dem Unterricht sowie währender der Pausen sich nicht zugleich außerhalb der Klassenräume aufhalten. Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen, werden im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung. Infos auch unter bildung.sachsen.de


Mehr Kinder in der Notbetreuung

In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung erhöht. Lag die Zahl Ende April bei rund 14 Prozent, wurden in der vergangenen Woche nun rund 28 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grundlage für eine Betreuung bilden die erlassenen Regelungen des Freistaates.  So können beispielsweise Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind, in Kitas betreut werden.

 

Landkreislauf – Ergebnisse veröffentlicht

Heute sind die Ergebnisse des virtuellen Landkreislaufs unter www.ksb-mittelsachsen.de veröffentlicht worden. Demnach siegte das Team „Erzgebirgs runners“. Insgesamt machten 227 Staffeln und 28 Nachwuchsteams, sprich 765 Läufer aus allen Altersklassen mit. „Die rege Beteiligung zeigt uns, dass wir mit der Veranstaltung eine tolle Verbindung zwischen Breiten- und Leistungssport geschaffen haben. Im Sport hält man auch in solchen schwierigen Zeiten zusammen“, ist der Geschäftsführer des Kreissportbundes Benjamin Kahlert stolz auf die vielen Unterstützer.

Dabei waren Läufer aus dem gesamten Landkreis sowie aus sechs Bundesländern vertreten. So beteiligten sich zum Beispiel Läuferinnen und Läufer aus Kiel, Stuttgart, Calw, Starnberg, Straubing, Tutzing, Aschaffenburg, Jena, Sonneberg, der Uckermark, Gornsdorf und Chemnitz. Im östlichen Görlitz hat sogar  Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am virtuellen Landkreislauf teilgenommen und auch der Chemnitzer FC oder der Welt- und Europameister sowie Goldmedaillengewinner im Sprint-Triathlon bei den Paralympics Martin Schulz beteiligte sich mit Videobeiträgen am virtuellen Landkreislauf. Vom 25. April bis zum 10. Mai konnten sich bis drei Personen zu einer Staffel finden und einzeln anderthalb, drei und fünf Kilometer laufen. Ihre Zeiten übermittelten sie dann in eine Datenbank. „Unter diesen Rahmenbedingungen war die virtuelle Version die bestmögliche, um dennoch den Lauf stattfinden zu lassen, und das mit dem Startschuss traditionell am letzten Samstag im April“, erklärt Landrat Matthias Damm, der hier wie bei den vergangenen Läufen auch wieder Schirmherr war. Es war die 28. Auflage der größten Breitensportveranstaltung im Kreis. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Akteuren, die hier mit uns gemeinsam so kurzfristig dieses Konzept umgesetzt und mitgewirkt haben“, zeigt sich Kahlert beeindruckt. Ursprünglich sollte der Lauf am 25. April in Roßwein stattfinden. Die Stadt wird nun Ausrichter des Landkreislaufes 2021 sein.


Hier die Sieger in den Wertungsklassen:
Gesamtwertung männlich/mixed:           
Team Erzgebirgs runners


Gesamtwertung weiblich:                           
Die Laufdrillinge


Nachwuchswertung:                                     
TSV Talente 1

 

Gästewertung:                                                
Team Erzgebirgs runners

 

Nachwuchswertung:                                     
TSV Talente 1

 

Firmenwertung:                                              
Elsa Jungs

 

Vereins/Grundschulstaffeln:                      
SSV 91 BED Nachwuchs 1

 

Bambini/Kitastaffeln:                                    
TSV Gornsdorf Minis

 

Tagesordnung des Kreistages veröffentlicht

Im elektronischen Amtsblatt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de wurde heute die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung am 27. Mai veröffentlicht. Sie findet am 27. Mai um 15 Uhr in der Hartharena in Hartha statt. Dort können entsprechend der Corona-Situation die notwendigen Abstände gewahrt werden. Im eigentlichen Tagungsort, im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ war dies nicht gegeben. Beraten wird unter anderem über eine neue Taxitarifordnung, über einen Auftrag an Regiobus und die Mitglieder des Gremiums entscheiden über die Bestellung eines Kreisbrandmeisters.

Blatt kommt später

Die Mai-Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises, der „Mittelsachsenkurier“, erscheint erst am Samstag. Ursprünglich sollte er morgen erscheinen. Grund für die Verschiebung ist die Verteilung, die auf Grund der Situation nicht am gleichen Tag im ganzen Landkreis gewährleistet werden kann. Das Mitteilungsblatt erscheint zwölfmal im Jahr mit einer Auflage von 160.000 Stück.

Termin verschoben

Die obere Flurbereinigungsbehörde des Landkreises Mittelsachsen hat die für heute anberaumte Versammlung für das geplante Flurbereinigungsverfahren Nassau verschoben. Für die Informationsveranstaltung wurde als neuer Termin der 01. September 2020 um 18:00 Uhr festgelegt. Dazu erfolgt die Bekanntgabe und Ladung zu gegebener Zeit über die Amtsblätter der betroffenen Gemeinden. Im Bereich der Gemarkung Nassau sowie in Teilen der Gemarkungen Clausnitz, Holzhau, Frauenstein und Reichenau gibt es seit Jahren das Ansinnen ein Flurbereinigungsverfahren anzuordnen. Ziel der Aufklärungsversammlung ist es, die voraussichtlichen Teilnehmer über den Sinn und Zweck sowie die Kosten des Verfahrens aufzuklären. Der nachhaltige Erfolg des geplanten Verfahrens hängt vom Mitwirken aller Verfahrensteilnehmer ab. Aus diesem Grund ist eine Teilnahme an der Aufklärungsversammlung von erheblicher Bedeutung.


Lokalheld sucht bis zum 13. Mai nach Namen – bereits über 30 Vorschläge eingereicht

Auf der Kauf-regional-Plattform wirbt der blau-gelbe Lokalheld für Mittelsachsens Unternehmen mit Liefer- und Abholservices, Onlineshops und Gutscheinangebote. Aus einer Idee Peniger Gewerbetreibender heraus entstand der das Maskottchen, um auf die von der Schließung betroffenen Unternehmen aufmerksam zu machen. Trotz Lockerungen kommt den digitalen Angeboten auch künftig mehr Bedeutung zu. Deshalb soll die Sympathiefigur auch perspektivisch für den Netzwerkgedanken und die regionalen Kreisläufe unter Mittelsachsens Unternehmen werben. Per Facebook und Onlineaufruf sucht das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung einen Namen. „Über 30 Namensvorschläge haben uns via Facebook oder per E-Mail erreicht“, freut sich Referatsleiter Hartmut Schneider. „Noch bis zum 13. Mai können weitere Vorschläge eingereicht werden. Danach wählt eine Jury einen Namen aus“, fasst Schneider weiter zusammen. In der Jury sind Vertreter aus der Landkreisverwaltung, der IHK Chemnitz und der sechs LEADER-Regionalmanagements  sowie die Schöpferin des Lokalhelden Bianka Behrami vertreten. Als Namensvorschläge sind derzeit Abkürzungen wie „Wim“, „Loki“, „Karlo“ für kauf regional-lokal oder „Milow“ für Mittelsachsens lokale Wirtschaft eingereicht worden. Aber auch kreative Schöpfungen wie Regionalo oder Sachsen-Batman sind dabei. Einige Namensideen weisen auch auf die Entstehung des Lokalhelden hin und heißen Cory oder Cora. Der Namensgeber, dessen Vorschlag die Jury auswählt, kann sich über ein Mittelsachsen-Paket freuen. Darin ist ein Thermocup aus Freiberger Porzellan, ein kleiner Vorrat an Kaffee mit Lokalheldenaufdruck und ein Button des Maskottchens enthalten. Weitere Vorschläge können unter https://www.facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen oder per E-Mail an eingereicht werden.


Schutzausrüstung bestellen

Noch bis morgen 8 Uhr können Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich Schutzausrüstung bestellen. Dies erfolgt über den Internetauftritt www.landkreis-mittelsachsen.de. Die Ware wird am Freitag ausgegeben. Die nächste Bestellung ist dann wieder in der Woche ab 25. Mai möglich.


Informationen der Agentur für Arbeit

Während die Betriebe in Mittelsachsen intensiv damit beschäftigt sind, die Folgen der Coronakrise zu bewältigen, lernen die Schülerinnen und Schüler gerade für ihren Abschluss. „Für alle ist die aktuelle Situation eine schwierige Zeit. Fachkräfte- und Nachwuchssicherung für Zeiten nach Corona dürfen aber nicht aus den Augen verloren werden“, erklärt die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Susan Heine. Deshalb sollten die Betriebe auch in der Corona-Krise an ihren Auszubildenden festhalten und spätestens jetzt freie Ausbildungsstellen melden. Die Agentur für Arbeit Freiberg, der Landkreis Mittelsachsen sowie alle Netzwerkpartner stehen gemeinsam für das Bündnis „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, denn neben den bisherigen Herausforderungen, wie dem demografischen und strukturellen Wandel, bedarf es besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einer gemeinsamen Strategie. Landrat Matthias Damm: „Ob in der Wirtschaft oder Verwaltung, in der Arztpraxis, im Hotel- und Gaststättengewerbe oder im Altenheim – gut ausgebildete Fachkräfte sind der Grundstein für Mittelsachsens Wirtschaft. Sie sind unsere oftmals stillen Alltagshelden.“ Mittelsächsische Unternehmen werden jetzt aktiv angesprochen, um die Ausbildungsbereitschaft zu erhalten und die Ausbildungsvermittlung zu realisieren. Der Fokus liegt dabei auf den diesjährigen Schulabgängern und allen anderen Bewerbern, die für das aktuelle Ausbildungsjahr eine Ausbildungsstelle suchen.  Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit steht den Jugendlichen wie folgt zur Verfügung: Telefon 03731/489-100 von 8:00 bis 18:00 Uhr

sowie per Mail  Den gemeinsame Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Freiberg und des Jobcenter Mittelsachsen erreichen Interessierte unter der Hotline: 0800 4 5555 20.

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 08.05.2020

Corona-Lage am 8. Mai

 

Die Kinder können ab 18. Mai wieder in die Schulen und Kitas gehen, mit einem Gedenkgottesdienst wird an das Kriegsende vor 75 Jahren gedacht und das Theater ist im Internet mit Videos präsent. 

 

In Mittelsachsen gibt es keine neuen Fälle. Seit einer Woche ist die Zahl der bestätigen Fälle konstant bei 251. Für 860 Personen hat das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid erlassen, 832 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Aktuelle Zahlen werden täglich unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona veröffentlicht. Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr unter 03731 7992649 erreichbar.

 

Kinder dürfen wieder in Kitas und Grundschulen

Ab dem 18. Mai sollen Kinder wieder ihre Kitas und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen dürfen. Auch für alle übrigen Schüler weiterführender Schulen soll ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich sein. Somit haben alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Für die Wiederöffnung gelten jedoch strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden.

Grundsätzlich dürfen nur Kinder aufgenommen werden, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Auch das Personal muss gesund sein. In der Kindertagesbetreuung wird eine Mund-Nasen-Bedeckung situationsbedingt empfohlen. Gleiches gilt auch im Kontakt zu Erwachsenen. Ebenso sollten Eltern beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Kindern müssen jedoch keine Masken tragen. Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, müssen die tagaktuellen Zusammensetzungen der Gruppen und Betreuer dokumentiert werden. Eltern versichern jeden Tag schriftlich vor Beginn der Betreuung oder des Unterrichts, dass keine Krankheitssymptome vorliegen. Die Auskunft muss auch den Gesundheitszustand des Hausstandes einbeziehen. Die Einrichtungsleitung kann bei Zweifel am Gesundheitszustand des Kindes eine Betreuung ablehnen. Das Bringen und Abholen der Kinder sollte so gestaltet sein, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Jede Kita muss einen aktualisierten Rahmenhygieneplan erstellen und einhalten. Sanitärräume müssen mit ausreichend Seifenspender und Einmalhandtüchern ausgestattet sein. Handkontaktflächen, wie Türklinken, Tischoberflächen oder Fenstergriffe sind täglich zu reinigen. Auf regelmäßiges Händewaschen ist zu achten. Die Einrichtungen werden nur unter der Maßgabe geöffnet, dass Infektionsketten zurückverfolgt werden können und dass es zu einer strikten Zuordnung in konstante und nicht wechselnde Betreuungsgruppen und Klassen kommt, heißt es in dem Konzept. Die Rückverfolgung von Infektionsketten müsse ebenso in der Kindertagespflege gewährleistet sein. Weitere Informationen zum Konzept gibt es im SMK-Blog (www.bildung.sachsen.de/blog) und auf der Corona-Website www.cornonavirus.sachsen.de. Bürgeranfragen beantwortet die Hotline der Staatsregierung unter 0800/1000214.

 

Infoveranstaltung verschoben

Die Informationsveranstaltung für das geplante Flurbereinigungsverfahren Nassau findet am 1. September um 18:00 Uhr statt. Ursprünglich war sie für den 12. Mai geplant. Eine offizielle Ladung erfolgt über die Amtsblätter der betroffenen Gemeinden. Im Bereich der Gemarkung Nassau sowie in Teilen der Gemarkungen Clausnitz, Holzhau, Frauenstein und Reichenau gibt es seit Jahren das Ansinnen, ein Flurbereinigungsverfahren anzuordnen. Ziel der Veranstaltung ist es, die voraussichtlichen Teilnehmer über den Sinn und Zweck sowie die Kosten des Verfahrens aufzuklären. Der nachhaltige Erfolg des geplanten Verfahrens hängt vom Mitwirken aller Verfahrensteilnehmer ab.

 

Jeden Tag ein neues Video vom Theater

Auf der Internetseite www.mittelsaechsisches-theater.de sowie bei Youtube und facebook gibt es jeden Abend um 19:30 Uhr einen neuen Gruß mit Künstlern des Mittelsächsischen Theaters: Songs und Kammermusik, Lieder und Texte von jeweils etwa zwei Minuten Dauer. Außerdem spielen Blechbläser des Orchesters zum Beispiel vor Altenheimen und schicken mit großem Sicherheitsabstand musikalische Grüße an die Bewohner. Das nächste Mal am Mittwoch in Freiberg. Weitere Termine, unter anderem in Döbeln, sind in Planung. Der Besucherservice des Mittelsächsischen Theaters ist jetzt auch wieder direkt, nicht nur per Mail oder Telefon, zugänglich: im Döbelner Theaterfoyer und im Freiberger Silbermannhaus dienstags und donnerstags von 10:00 bis 13:30 und von 14:00 bis 18:00 Uhr. Neben Informationen und Gutscheinen gibt es dort jetzt auch die von den Theaterschneiderinnen angefertigten Atemschutzmasken mit Theaterlogo.

 

Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

Heute jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Mit einem Gottesdienst im Freiberger Dom gedenken u.a. Superintendentin Hiltrud Anacker, Landrat Matthias Damm und Oberbürgermeister Sven Krüger. Da er unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht wie geplant stattfinden konnte, wird der Gottesdienst im Kabelfernsehen im Kanal 9, auf dem YouTube-Kanal der Kirchgemeinde (erreichbar unter  www.freiberger-dom.de) am Freitag um 18 Uhr zu sehen sein.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 06. Mai 2020

Corona-Lage am 06. Mai

 

 


Es gibt weiterhin keine neuen Erkrankten. Weitere Themen: Änderung der Öffnungszeiten der Ambulanzen, Ergebnisse der Ausschusssitzung und Schloss Rochsburg öffnet bald. 

 

In Mittelsachsen gibt es seit der Lage-Meldung von Montag keine neuen Fälle. Es ist aber ein weiterer Todesfall hinzugekommen. Dabei handelt es sich um eine 80-jährige Frau mit Vorerkrankungen. Damit gibt es sieben Todesfälle im Kreis.

 

Ausschuss tagte

Heute kam erstmals seit dem Auftreten der ersten Corona-Erkrankungen in Mittelsachsen ein Ausschuss des Kreistages zusammen. Um den notwendigen Abstand zu wahren, tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ in Freiberg. Entsprechend der Tagesordnung wurde der Landrat beauftragt, die Rohbauarbeiten für ein Lehrschwimm- und Therapiebecken an eine Firma aus Niederwiesa zu vergeben. Sie haben ein Volumen von rund 600.000 Euro und beginnen Ende Mai. Schon seit Ende März laufen die Vorbereitungen für das Projekt auf dem Gelände Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule in Flöha. Die Baustelle ist nun komplett eingerichtet und die Baugrube fertiggestellt. Ziel ist, dass Ende des Jahres die äußere Hülle des Gebäudes geschlossen ist und der Innenaufbau startet. Parallel laufen verschiedene Ausschreibungen, wie zur Beschaffung der Becken und für die Haustechnik. Für Ende des kommenden Jahres ist die Fertigstellung geplant. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei rund 3,6 Millionen Euro, die über das Programm „Brücken in die Zukunft" durch den Freistaat zu drei Viertel finanziert werden. Außerdem wurden die Mitglieder über eine Eilentscheidung des Landrates informiert. Da die Gremien nicht tagen konnten, vergab er den Auftrag für den Ausbau der Kreisstraße (K)8212. Am 11. Mai geht es mit den Arbeiten in der Ortslage Höckendorf auf einer Länge von einem Kilometer bis zum Ortseingang Erlebach los. Die Kosten betragen rund 628.000 Euro. Die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Verwaltungs- und Finanzausschusses entfielen auf Grund der aktuellen Situation sowie mangels dringlich zu entscheidenden Themen. Der Kreistag soll am 27. Mai stattfinden. Hierzu wird der Ältestenrat morgen beraten.

 

Änderungen bei den Corona-Ambulanzen

Bis Montag hatte die Corona-Teststelle am Kreiskrankenhaus Freiberg „Fieberambulanz – Corona- & Grippediagnostik“ von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. „Erfreulicherweise liegen die Patientenzahlen seit längerem im einstelligen Bereich und spiegeln einen Trend wider, der uns Maßnahmen ergreifen lässt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vereinigen Gesundheitseinrichtung Mittelsachsen. Innerhalb der letzten sieben Öffnungstage hätten 51 Patienten einen Abstrich durchführen lassen. Daher zog die Teststelle nun in die Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Roxana John um. Täglich von 11.00 bis 12.00 Uhr werden dort Verdachtsfälle gemäß aktuell gültiger Kriterien auf Corona getestet. Patienten sollen die Praxisräumlichkeiten ausschließlich mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten. Auch in Mittweida gibt es neue Öffnungszeiten: Die Anzahl der wöchentlichen Tests in dieser Corona-Ambulanz lag bei etwa 25, „Auf Grund der geringen Nachfrage haben wir uns dazu entschieden, das Angebot ab der kommenden Woche auf drei Tage pro Woche zu reduzieren“, erklärt die Klinik. Ab 11. Mai ist die Ambulanz wie folgt geöffnet: Montag, Mittwoch und Freitag: 9.00 bis 11.00 Uhr. Auch dort wird nach den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes getestet. Die Patienten werden gebeten, vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Die Corona-Ambulanz ist wie folgt telefonisch erreichbar: Tel. 03727/99-1090 (Montag bis Freitag : 09:00 – 13:00 Uhr).  Informationen stellen die Häuser auf ihren jeweiligen Internetseiten zur Verfügung: Freiberg und Mittweida.

 

Wettbewerb wird verschoben

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  auf Kreisebene verschiebt sich um ein Jahr. Die Anmeldefrist zur Teilnahme wird auf den 30. April 2021 verlängert, ursprünglich endete diese Ende Mai. Bei einer erfolgreichen Teilnahme auf Landkreisebene kann der jeweilige Ort beim Ausscheid auf Landesebene mitmachen. Erstmals wird in dieser Runde den teilnehmenden Orten mit der „Dorfwerkstatt“ eine professionelle Begleitung während des Wettbewerbs angeboten. Dörfer, die eine „Dorfwerkstatt“ durchführen wollen, erhalten die Unterstützung kostenfrei und direkt im Ort in Form von moderierten Workshops und fachlicher Expertise, um ihre Projekte zu entwickeln.  Infos gibt es unter: www.laendlicher-raum.sachsen.de/dorfwettbewerb

 

Agentur für Arbeit Freiberg und Jobcenter Mittelsachsen setzen auf Telefon- und Online-Zugang

Die Agentur für Arbeit Freiberg und das Jobcenter Mittelsachsen haben die persönlichen Kontakte in den Dienststellen auf andere Kommunikationskanäle verlagert. Die meisten Anliegen werden telefonisch oder online geklärt. Diese Regelungen haben weiterhin Bestand. „Unsere wichtigste Aufgabe ist gegenwärtig die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören vorrangig das Kurzarbeitergeld, das Arbeitslosengeld und das Arbeitslosengeld II“, so Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg.  Alle zusätzlich eingerichteten Hotlines rund um die Themen Ausbildung, Arbeit und Beruf sind über www.arbeitsagentur.de/sachsen abrufbar. Persönliche Gespräche werden in Notfällen möglich sein. In diesen Ausnahmefällen vereinbaren die Jobcenter und Arbeitsagenturen mit den Kunden einen Termin.

 

Gemeinsame Hotline Gastgewerbe und Tourismus

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise und den drastischen Auswirkungen auf das Gastgewerbe und die Tourismuswirtschaft in Sachsen entstehen bei den Unternehmen eine Vielzahl von Fragen und der Wunsch nach Informationen, Beratung und Begleitung für die Bewältigung deren Folgen. Das vom Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) unterstützte Projekt "Hotline Gastgewerbe & Tourismus" des DEHOGA Sachsen e.V. und LTV SACHSEN stellt in Verbindung mit der LTV-Website "Corona -Kompass Tourismus" ein zentrales, sachsenweites Instrument dar, um diesen Bedarf zu kanalisieren. Den touristischen Leistungsträgern steht damit ein sehr flexibles Instrument zur Kommunikation und Krisenbewältigung zur Verfügung. Dafür ist eine gemeinsame Hotline täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr unter 0351 / 85032250 erreichbar.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 04. Mai 2020

Corona-Lage am 04. Mai

 

Es gibt keine neuen Fälle. Außerdem in der heutigen Meldung: Hinweis zu Spielplätzen, Berufswahl in Krisenzeiten und Kaffeeaktion aus Burgstädt.

 

In Mittelsachsen sind auch heute keine weiteren Fälle hinzugekommen. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Personen konstant bei 251. Für 858 Personen erlies das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid, 813 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Rund 240 Personen gelten rechnerisch wieder als gesund. Die nächste Lage ist für Mittwoch geplant. Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona aktualisiert. 

 

Hinweis zu Spielplätzen

Zahlreiche Fragen richteten Kommunen an den Landkreis zur Benutzung der Spielplätze. Dies ist mit der neuen Regelung möglich. Das Gesundheitsamt hat den Städte- und Gemeindetag entsprechende Empfehlungen herausgegeben. Demnach ist beispielsweise auf den Mindestabstand von Besuchern und Begleitpersonen zu achten. Den Spielplatz darf nur betreten, wer keine Symptome aufweist, die auf eine Infektionskrankheit hinweisen. „Nach dem Spielen sollen die Hände und das Gesicht gründlich waschen werden. Für die Hände gilt: mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife reinigen“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Außerdem solle der Kontakt zu Risikogruppen vermieden werden. Zu Risikogruppen zählen Personen über 60 Jahre beziehungsweise mit einer Vorerkrankung. 

Der Kreissportbund hat auf seiner Internetseite Empfehlungen zum Wiedereinstieg in den Vereinssport veröffentlicht. 

 

Berufswahl in Krisenzeiten

Auch wenn in der aktuellen Situation viele Unsicherheiten bestehen, steht der Ausbildungsbeginn nach den Sommerferien 2020. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Freiberg sind weiter per E-Mail und Telefon erreichbar und stehen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Daneben werden Arbeitgeber zu Fragen der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses von dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Freiberg und dem Jobcenter Mittelsachsen beraten. „In den nächsten Wochen widmen wir uns auch verstärkt den Unternehmen und wollen dazu in den Dialog treten“, erklärt die Agentur in einer Pressemitteilung heute. Fachkräftesicherung und Nachwuchs für Zeiten nach Corona dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Für Unternehmen hat die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Susan Heine folgenden Rat: „Sollte auf Grund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens die Ausbildungsaufnahme unklar sein oder sind sich als Arbeitgeber unsicher, den Ausbildungsvertrag mit dem Jugendlichen abzuschließen, steht unser Arbeitgeberservice mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung.“ Der gemeinsame Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Freiberg und des Jobcenters Mittelsachsen ist unter der Hotline: 0800 4 5555 20 erreichbar.

 

Mittelsachsens Unternehmen halten zusammen: dufte Kaffeeaktion aus Burgstädt

„Wir fühlen uns wohl in Mittelsachsen und ganz besonders in Krisenzeiten möchten wir dies auch zeigen“, sagen Maik und Jan Reinhardt. Gemeinsam gründen der gelernte Elektromonteur und sein Sohn, gelernter Koch, 2013 eine Kaffeerösterei in Burgstädt. Bereits seit 1991 vertreibt Maik Reinhardt Kaffeemaschinen, da lag die Erweiterung zu einem kleinen, im wahrsten Sinne des Wortes duften Familienunternehmen nahe. Die beiden Reinhardts sind Ansprechpartner für Fragen rund um das liebste Getränk der Sachsen. Neben Kaffee und Tee, werden auch Präsente angeboten. Und noch eine Besonderheit gibt es im Onlineshop der Kaffeerösterei: „Wir bringen Logos oder Fotos unserer Kunden auf Kaffeetüten oder Eierlikörflaschen. Da lag die Idee nahe, uns der Lokalhelden-Aktion des Landkreises anzuschließen“, sagt Maik Reinhardt. Mit dem Eintrag in die „Kauf regional“-Karte zeigen die Kaffeespezialisten, was es alles im Onlineshop gibt. „Seit die Gastronomie geschlossen hat, sind wir froh über dieses Standbein neben unserem Laden in Burgstädt. Da es anderen auch so geht, möchten wir den Kunden unserer 250g-Packungen den Hinweis geben auch bei anderen Läden online vorbeizuschauen.“ erklärt der gebürtige Frankenberger die Aktion. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung stellt Unternehmen kostenfrei Aufkleber und die Druckdatei des Maskottchens der „Kauf-regional“-Kampagne zur Verfügung. Auf einer Karte werden ebenfalls kostenfrei Angebote mit Abhol- und Lieferservices, Onlineshops und Gutscheinangeboten veröffentlicht. Bereits über 170 Angebote sind online unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden.

 

Hotline: 

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist unter der Rufnummer 03731 799-6249 montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr besetzt, dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr. Anfragen zum Thema können auch per E-Mail an   gestellt werden. 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 03. Mai 2020

Corona-Lage am 03. Mai

 

Es gibt keine neuen Erkrankungsfälle, ab morgen gelten neue Regeln in Sachsen, die Fahrbibliothek ist wieder unterwegs, es gehen mehr Kinder in die Notbetreuung und es geht in der heutigen Meldung um Kredite für Studenten.

 

Am Freitag, Samstag und heute sind keine weiteren Personen aus Mittelsachsen positiv auf das sogenannte Corona-Virus getestet worden. Somit gibt es im Landkreis 251 positive Fälle -  79 wurden im Altkreis Döbeln, 71 wurden im Altkreis Mittweida und 101 wurden im Altkreis Freiberg registriert. In der vergangenen Woche wurde eine Schülerin der Oberschule Waldheim positiv getestet. Die Klasse mit acht Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrer wurden als Kontaktpersonen im weiteren Sinne getestet.  Es gab keine weiteren positive Befunde. Der Test einer Schülerin steht noch aus. Quarantänemaßnahmen sind nicht notwendig. „Da die Abstände eingehalten und eine Mund-Nasenabdeckung  getragen worden ist, gelten die getesteten Personen nicht als direkte Kontaktpersonen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Die anderen Schülerinnen und Schüler können somit am Montag wieder regulär die Einrichtung besuchen, es gibt keine Einschränkungen aus Sicht des Gesundheitsamtes im Schulbetrieb. Im Zusammenhang mit dem Fall appelliert nochmals das Gesundheitsamt die Hygieneregeln genau zu beachten, sich beispielsweise regelmäßig die Hände zu waschen.

 

Neue Regeln in Sachsen ab morgen

Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Alle Versammlungen und sonstigen Ansammlungen von Menschen bleiben untersagt. Ausgenommen sind Zusammenkünfte mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und weiterer fünf Personen zur Begleitung Sterbender. Gottesdienste sind unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung erlaubt. Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr bleiben grundsätzlich geschlossen und untersagt. Die bereits bestehenden Ausnahmen werden erweitert auf Gedenkstätten, Bibliotheken ausschließlich zur Medienausleihe, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten. Spielplätze dürfen bei Einhaltung eines speziellen hygienischen Nutzungskonzepts nach Genehmigung durch die Kommune wieder benutzt werden. Auch Außensportstätten sind zur Nutzung wieder zugelassen, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Vorschriften für Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbetriebe bleiben weitgehend bestehen. Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 qm erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann. Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden. Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Erlaubt sind künftig Dauercamping sowie Ferienwohnungen und Wohnmobile zur Eigennutzung. Weitere Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de

 

Mehr Kinder in der Notbetreuung

In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung im Vergleich zur Vorwoche leicht erhöht. Lag die Zahl in der vergangenen Woche bei rund 14 Prozent, werden nun rund 18 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grund für die Erhöhung sind die bisherigen Regelungen, die seit 18. April galten. Die Liste der Sektoren bzw. relevanten Berufe wurde erweitert.  Der Freistaat entschied in der vergangenen Woche  weitere Regelungen zu den Kitas: Demnach ändert sich auch der Anspruch auf Betreuung oder Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen. Integrationskinder im Alter vor der Einschulung mit Anspruch auf Eingliederungshilfe haben nun auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn die Personensorgeberechtigten die Betreuung auch unabhängig von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht leisten können. Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind ab morgen wieder möglich.

 

Neues Bestellsystem für Schutzausrüstung

Der Landkreis hat auf seiner Internetseite ein Verfahren eingestellt, wie beispielsweise Pflegeeinrichtungen Schutzausrüstung bestellen können. Jede Woche erhält der Landkreis vom Freistaat eine entsprechende Lieferung. Die Ausrüstung soll dann weiter verteilt werden unter anderem an ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize und Wohnheime für Menschen mit Behinderung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Masken oder Einmalhandschuhe. Mittels eines Online-Bestellformulars können die Dinge bis Mittwoch 8 Uhr bestellt und Freitag abgeholt werden.

 

Neuland wagen: von der B2B zur Endkundenproduktion

Flexitex in Augustusburg kennt sich aus mit textilen Schutzhüllen. Allerdings mit dem Schutz von Robotern und Schweißtechnik. Die Schutzhüllen kommen immer dort zum Einsatz, wo sensible Technik vor Verschmutzung und Hitze geschützt werden muss. In der Industrie ist das mittelsächsische Unternehmen ein starker Partner. Mit dem Ausbruch der Corona-Krise stand die Fertigung für den Automobilsektor still. Kurzarbeit beherrscht den Alltag der Flexitex-Kunden und ein ungewisser Blick in die Zukunft. „Als die Diskussion zu Schutzausrüstungen in den Medien aufkam, haben wir uns auf unsere Stärken besonnen. Wir kennen uns aus mit der Konfektion von Geweben, die in Schutzausrüstungen vorkommen. Neu für uns ist die Zielgruppe und die eingesetzten Materialien – statt für Maschinen fertigen wir aktuell Produkte für Menschen. Darüber hinaus vertreiben wir unsere Produkte normalerweise an Kunden aus dem B2B-Bereich“, blickt Claudia Ebert, verantwortlich für Marketing und Vertrieb zurück. „Durch die Einrichtung eines Online-Shops sollen die Behelfs-Mundmasken auch an Endkunden verkauft werden können“, ergänzt sie weiter. Ein hoch-motiviertes, flexibles Team hat sich der Veränderung gestellt und fertigt in zwei Schichten Behelfs-Mundmasken sowie andere Einweg-Produkte wie Behelfs-Kittel und Behelfs-Schwestern-Hauben. Diese werden hauptsächlich an Arztpraxen abgegeben. Auch Reinigungstücher bietet Flexitex an. „Was unseren Kunden in der Industrie gute Dienste erweist, hilft auch zum Beispiel Händlern, die Hygieneanforderungen in den Geschäften zu erfüllen“, fasst Claudia Ebert zusammen. Mit dem Eintrag in der Kauf-regional-Karte unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html möchte Flexitex sich gewerblichen und Privat-Kunden vorstellen.

 

Kredite für Studenten

Es gibt jetzt es eine Perspektive für diejenigen, die keinen Anspruch auf BAföG-Mittel haben oder keine anderweitigen Unterstützungsangebote nutzen können. Konkret können Studierende ab dem 8. Mai zunächst zinslose Überbrückungsdarlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) online beantragen. Pro Monat können sich die Studierenden dann maximal 650 Euro auszahlen lassen - nähere Informationen unter: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe. Als zweite Säule zur Unterstützung von Studierenden in Not stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 100 Millionen Euro für die Studierendenwerke in ganz Deutschland zur Verfügung. Es stärkt damit deren Nothilfefonds, über die die Studierenden dann Zuschüsse beantragen können. In Sachsen gibt es vier Studentenwerke. (Chemnitz/Zwickau, Dresden, Freiberg, Leipzig) In den nächsten Tagen  werden die genauen Modalitäten zur Beantragung und Auszahlung in den zuständigen Stellen der Studentenwerke geklärt.

 

Die Fahrbibliothek ist wieder da

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Fahrbibliothek der Kreisergänzungsbibliothek Mittelsachsen vorübergehend ihren Betrieb einstellen. Ab morgen wird die Fahrbibliothek wie gewohnt die üblichen Haltestellen im Landkreis anfahren. Termine und Ausleihzeiten bleiben bestehen. Um die geltenden Hygienestandards einhalten zu können, wird es zunächst kleinere Änderungen geben. Die Ausleihe und Rückgabe wird nur am Fahrzeug möglich sein, da durch den Ausfall mit einem höheren Rückgabeaufkommen zu rechnen ist. Für Vorbestellungen sollten die Internetseite der Kreisergänzungsbibliothek genutzt (www.fahrbibliothek.bbopac.de) oder die Mitarbeiterinnen telefonisch bzw. per E-Mail kontaktiert werden. So kann die „Medientüte“ mit speziellen Büchern oder Medien verschiedener Genres, je nach Leserwunsch schon im Vorfeld gepackt werden. Lange Wartezeiten werden somit vermieden. „Das Team der Bibliothek freut sich auf seine Leserinnen und Leser, verbunden mit der Bitte, die Hygieneregeln einzuhalten“, schreibt die Mittelsächsische Kultur gGmbH in einer Mitteilung.

 

Wieder Regelfahrplan bei der MRB

Ab morgen fährt die Mitteldeutsche Regiobahn auf nahezu allen Linien wieder nach dem regulären Fahrplan, um den Fahrgästen in den Zügen ausreichend Platz anbieten zu können. Einzige Ausnahme: Die Verstärkerzüge zwischen Chemnitz und Zwickau und zwei nächtliche Verbindungen auf der Linie RB 30 Dresden – Chemnitz – Zwickau sowie einige Nachtzüge auf der Linie RB 110 Leipzig – Döbeln entfallen. Durch die erweiterten Corona-Regelungen können die MRB-Service-Dienstleistungen wieder regulär angeboten werden. Aufgrund der eingeführten Schutzmaßnahmen verkaufen die MRB-Kundenbetreuer ab dem 4. Mai wie gewohnt Fahrscheine in den Zügen. Die Mitarbeiter in den MRB-Kundencentern und den Partneragenturen stehen ebenfalls wieder für Fahrscheinverkäufe und persönliche Beratung zur Verfügung. Es gelten die gewohnten Öffnungszeiten - lediglich einige Partneragenturen öffnen noch zu leicht eingeschränkten Zeiten. Bei Fahrten im ÖPNV ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Ebenso sollte sich jeder Fahrgast an die geltenden Abstand- sowie Hygieneregeln halten. Den detaillierten Fahrplan sowie weitergehende Informationen erhalten Fahrgäste auf der Webseite www.mitteldeutsche-regiobahn.de

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 30. April 2020

Corona-Lage am 30. April

 

Heute in der Lage: Die Kfz-Zulassungsstelle öffnet für die Bevölkerung, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, ab morgen muss im Bus der Fahrschein gezeigt werden und es gibt vier neue Fälle in Mittelsachsen.

 

In Mittelsachsen sind heute weitere Infizierte hinzugekommen. Somit registrierte das Gesundheitsamt seit Mitte März 251 Erkrankungsfälle – diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 79, den Altkreis Freiberg mit 101 und den Altkreis Mittweida mit 71 Fällen. Die Zahl der Todesfälle hat sich auf sechs erhöht, das Gesundheitsamt erreichte die Meldung, dass ein 95-jähriger Mann mit Vorerkrankungen verstorben sei. Am Wochenende werden die Zahlen im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona aktualisiert. Die Hotline des Landratsamtes ist am Freitag, Samstag und Sonntag von 9 bis 13 Uhr unter der 03731 799-6249 besetzt. Fragen rund um Corona können ebenfalls per Mail an gestellt werden. 

 

Neue Regelungen angekündigt

Heute Abend verabschiedet das Sächsische Kabinett neue Regelungen zum Umgang mit Corona. Sie gelten ab Montag. Schon vorab erklärte die Staatsregierung, dass beispielsweise Frisöre, Kosmetiksalons, Fußpfleger und Nagelstudios sowie Museen und Bibliotheken wieder öffnen dürfen. Die genauen Informationen können auf der Internetseite des Freistaates www.coronavirus.sachsen.de spätestens morgen abgerufen werden.  Die dazugehörige Pressekonferenz wird heute ab 19:30 Uhr im Internet übertragen. 

 

Ab morgen: Fahrausweis im Bus zeigen

Der Landkreis hat heute eine neue Allgemeinverfügung zum Nahverkehr erlassen. Demnach öffnet sich in Bussen ab 1. Mai wieder die erste Tür. Das heißt, die Gäste können wieder im Bus einen Fahrausweis kaufen. „Gleichzeitig sind die Tickets, wie vor Corona, immer vorzuzeigen“, erklärt Michael Tanne,  Geschäftsführer von REGIOBUS. Die Busse wurden dafür extra umgerüstet, um die Beschäftigten zu schützen. Es gibt jetzt im Fahrerbereich eine Schutzfolie. „Noch sind wir nicht ganz fertig, alle 240 Busse auszustatten. Rund die Hälfte hat schon eine Folie“, so Tanne.  Wenn ein Bus noch nicht umgerüstet wurde, öffnet sich weiterhin die hintere Türe und der Bereich zum Fahrer ist mit Band abgesperrt. Trotz der neuen Regelung muss weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs  getragen werden. „In den vergangenen gut zwei Wochen haben sich die Fahrgäste daran gehalten. Es gab keine Probleme und ich bedanke mich, dass die Fahrgäste so diszipliniert sind“, so Tanne abschließend. Nach der zwischenzeitlichen Reduzierung des Zugverkehrs ins Mittelsachsen, fahren ab Montag wieder alle Linien im Normalbetrieb, das heißt ab Montag auch der Regionalexpress 3 zwischen Dresden und Hof, die Regionalbahn 110 zwischen Leipzig und Döbeln und die S 3 zwischen Dresden und Freiberg. Der Regionalexpress 6 zwischen Chemnitz und Leipzig ist dann wieder mit vier Wagen unterwegs, zurzeit sind es drei.

 

Kfz-Zulassung öffnet für Bürger

Ab 4. Mai 2020 wird die Terminvergabe erweitert, nunmehr für Bürger.

Der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten ist nur nach telefonischer Terminvereinbarung oder mit einem online gebuchten Termin (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur ggf. Infektionskettenverfolgung ausfüllen.

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 17:30 Uhr


Dienststelle Döbeln:  03731 799-1351    

Dienststelle Freiberg 03731 799-3616    

Dienststelle Mittweida 03731 799-6683

 

Zentrale Telefonnummer der Kfz-Zulassungsbehörde –nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen:    03731 799-6633

Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Kfz-Zulassungsbehörde montags bis freitags für die Zeitfenster 9 bis 12 Uhr und dienstags/donnerstags 13 bis 17:30 Uhr vergeben.

 

Information der Fahrerlaubnisbehörde

Auch in der kommenden Woche erfolgt die Bearbeitung von Fahrerlaubnisangelegenheiten nur mit Terminvereinbarung in der Hauptstelle in Döbeln. Vorrangig werden auch weiterhin dringliche Fälle, wie die Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die zeitnah ablaufen und die  Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden, bearbeitet. Unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Fahrerlaubnisbehörde werden zusätzlich Termine zur Bearbeitung von anderen Vorgängen, z. B. der Ausstellung von Ersatzdokumenten oder der Erteilung einer Fahrerlaubnis, vergeben. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur ggf. Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Die Fahrerlaubnisbehörde ist Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 17:30 Uhr zu erreichen.  Servicehotline und Terminvergabe: 03731 799-1454 - E-Mail:

 

Arbeitslosigkeit gestiegen

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Mittelsachsen stieg im Vergleich zum Vormonat März um 628 Personen. Damit liegt die Arbeitslosenquote im April bei 5,2 Prozent (Vormonat: 4,8 Prozent). Vor einem Jahr lag sie noch bei 4,7 Prozent. Im April waren 8.365 Frauen und Männer arbeitslos (Vormonat: 7.737). Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 9,2 Prozent bzw. 708 Personen höher. Insgesamt hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Corona Krise eingetrübt. Ein signifikanter Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie blieb aber aus, da viele Firmen Kurzarbeit beantragt haben“, erklärt Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg. Bis zum 26. April 2020 wurde von 3.425 mittelsächsischen Unternehmen für 36.685 Personen Kurzarbeit angezeigt. Das ist der Höchststand an abgegebenen Anzeigen seit Januar 2009. Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt deutlich die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Die Zahl der geprüften Anzeigen und der darin genannten Personen ist vom März auf April nochmals gestiegen. Susan Heine verweist nochmals auf das Verfahren zum Kurzarbeitergeld: „Spätestens im Beginn-Monat der Kurzarbeit muss eine Anzeige bei der zuständigen Arbeitsagentur über die Höhe des Arbeitsausfalls und die Anzahl der Mitarbeiter erfolgen.“ Erst wenn die Anzeige auf Kurzarbeitergeld bewilligt wurde, können die Unternehmer den Antrag zur Auszahlung einreichen. Dazu müsse der Arbeitgeber einen Nachweis zu den Ausfallzeiten führen und diesen innerhalb von drei Monate bei der Arbeitsagentur einreichen. „Erst nach Vorlage dieser vollständigen Unterlagen ist eine Bearbeitung und damit Auszahlung des Kurzarbeitergeldes möglich“, erklärt die Geschäftsführerin. Die gesamte Pressemitteilung gibt es hier: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/freiberg/presse 

 

Trotz Betretungsverbots von Tagespflegeeinrichtungen: Notbetreuung ausnahmsweise möglich

Trotz eines in der Corona-Pandemie aus Infektionsschutzgründen generellen Verbots, Tagespflegeeinrichtungen zu betreten, kann eine Notbetreuung ermöglicht werden. Diese Regelung gilt für Tagespflegeeinrichtungen, die nicht in einem Verbund mit einer stationären Einrichtung stehen. Darauf weist das Sozialministerium hin. In Fällen wie diesen kann das Sozialministerium im Ausnahmefall eine Notbetreuung genehmigen. Das gilt zum Beispiel auch, wenn die pflegenden Angehörigen ihre Tätigkeit in einem Beruf wiederaufnehmen, der für die Erhaltung der Infrastruktur notwendig ist und es keine alternative Möglichkeit der Betreuung der pflegebedürftigen Menschen gibt. Die Notwendigkeit muss für jeden einzelnen Gast dargelegt sein. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) hatte per Allgemeinverfügung vom 21. April 2020 ein grundsätzliches Betretungsverbot für Tagespflegeeinrichtungen für pflegebedürftige Menschen erlassen. Hier gibt es die gesamte Mitteilung: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/236440

Fonds für Studenten wurde gebildet

Studierende finanzieren ihr Studium neben staatlichen Leistungen, elterlicher Unterstützung und Stipendien auch durch Nebenjobs. Diese Tätigkeiten fallen derzeit weg. Mit einem Corona-Sonderfonds gibt es jetzt konkrete Hilfe. Dieser hat ein Volumen von zurzeit 40.000 Euro, das der Verein „Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V.“ (VFF), die Sparkasse Mittelsachsen, Dr. Erika Krüger und Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht zu gleichen Teilen für Studierende der TU Bergakademie Freiberg bereitstellen. „Wir stellen damit für rund 50 bis 60 Studierende sicher, dass sie die finanziellen Herausforderungen der nächsten Monate meistern und ihr Studium an unserer Universität auch in Zukunft gut und erfolgreich weiterführen können“, so Barbknecht. Aber nicht nur die Studierenden, auch die regionale Wirtschaft profitiert. „Einen Teil der Mittel aus diesem Fonds werden wir in Form von Gutscheinen regionaler Geschäfte ausreichen. Das stärkt den Einzelhandel in der Stadt Freiberg“, so Prof. Hans-Ferdinand Schramm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelsachsen. Studierende können ab der nächsten Woche Unterstützung aus diesem Fonds beantragen. Ansprechpartner ist das Studentenwerk Freiberg. Antragsformulare werden ab Dienstag, 5. Mai 2020, online abrufbar sein. Die Zuschüsse dienen als Unterstützung zur Selbsthilfe bei der Absicherung von Grundbedürfnissen wie Miet- und Versicherungszahlungen sowie Ausgaben für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Das Studentenwerk wird die Antragsteller dazu ausführlich beraten.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 29. April 2020

Corona-Lage am 29. April

 

Ab Freitag werden in vielen Bussen wieder Fahrkarten verkauft. Die Schulen öffnen in der kommenden Woche für weitere Klassen. In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.  

 

In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.  Bei dem Todesfall handelt es sich um einen 85-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Somit gibt es in Mittelsachsen bisher 247 bestätigte Erkrankte und fünf Todesfälle.

 

Ticketkauf beim Fahrpersonal ab 1. Mai teilweise wieder möglich

Die vordere Türe öffnet sich ab Freitag bei vielen Bussen in Mittelsachsen. Die notwendige Allgemeinverfügung des Kreises wird dazu geändert. Denn zahlreiche Fahrzeuge sind mit Schutzeinrichtungen in Form eines Folienvorhanges im Fahrer- beziehungsweise Einstiegsbereich ausgerüstet worden. „Alle weiteren Fahrzeuge erhalten nun nach und nach die entsprechenden Einrichtungen zum Schutz der Fahrgäste und unserer Beschäftigten “, erklärt der Geschäftsführer von REGIOBUS Michael Tanne. In Verbindung mit der Einführung eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs sei damit der vordere Einstieg sowie die Wiederaufnahme des Ticketverkaufs durch Fahrpersonal im Barverkauf beziehungsweise teilweise bargeldlosen Verkauf möglich. Tanne: „Für im Vorverkauf erworbene Fahrausweise erfolgt wieder eine direkte Sichtkontrolle der Fahrausweise durch das Fahrpersonal“. Da die Umrüstung nicht sofort vollumfänglich erfolgen kann, werden bereits ausgerüstete Busse mit einem Schild markiert, welches auf den Ticketverkauf im Fahrzeug hinweist. In den so gekennzeichneten Fahrzeugen ist die Vordertür zum Einstieg wieder freigegeben. „Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für die bisherige Mitwirkung zur Einhaltung der Schutzmaßmahnen“, betont Tanne abschließend.

 

Schulen sollen für alle Vorabschlussklassen sowie für die 4. Klassen öffnen

Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen sollen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird das Kabinett voraussichtlich am kommenden Donnerstag (30. April) beschließen. Die Wiederaufnahme des Unterrichts in der Primarstufe zunächst in der 4. Klassenstufe ist damit begründet, dass die ältesten Schüler im Grundschulalter am ehesten Abstands- und Hygieneregel einhalten können. Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Mit der Aufnahme des Unterrichts in den vierten Klassen und den Abschluss- und Vorabschlussklassen ist es für den Kultusminister nicht getan. „Ich schätze zwar ein, dass mit einem Normalbetrieb bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr zu rechnen ist, aber wir denken dennoch über eine weitere Öffnung der Schulen nach. In einer dritten Stufe wollen wir für die übrigen Schüler den Unterricht an den Schulen eröffnen. Dabei denken wir an einen Wechsel aus Präsenzzeiten an der Schule und häuslichen Lernzeiten. Wir streben an, dass alle Schüler, wenn die Lage es zulässt, möglichst mindestens einmal in der Woche im Unterricht an der Schule sein können. Um die Gesundheit aller zu schützen, müssen dabei zwingend die Maßgaben des Infektionsschutzes bedacht werden, um eine Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen“, so Kultusminister Christian Piwarz. Infos auch unter: www.bildung.sachsen.de/blog

 

MISKUS-Programm wird auf das nächste Jahr verschoben

Die Corona-Krise und ihre Folgen zwingt nun auch den Mittelsächsischen Kultursommer (MISKUS) dazu, das seit Monaten geplante Veranstaltungsprogramm für die 27. Saison abzusagen. Am Montagabend traf sich der neunköpfige MISKUS-Vorstand zu einer außerplanmäßigen Sitzung und fasste einstimmig diesen Beschluss. MISKUS-Vorstandsvorsitzender Heribert Kosfeld sagte: „Es ist nicht möglich, unsere Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller erforderlichen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und unter Einhaltung der aktuellen Gesetze stattfinden zu lassen.“ Außerdem wolle man mit diesem Schritt für die Künstler, die Besucher und das Team die Ungewissheit beenden und Planungssicherheit schaffen. Zahlreiche Veranstaltungen in der Region, an denen sich traditionell auch der MISKUS beteiligt, wurden daher ebenfalls bereits abgesagt, beziehungsweise auf das nächste Jahr verschoben. Das betrifft beispielsweise den Historischen Besiedelungszug, den KlangLichtZauber in Mittweida oder das Talsperrenfest in Kriebstein. „Sollten die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zwischenzeitlich weiter gelockert oder gar aufgehoben werden, können wir gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern über das eine oder andere kleinere Veranstaltungsformat im Sommer dieses Jahres nachdenken“, erklärt MISKUS-Geschäftsführer Jörn Hänsel. Auch im Oktober und November seien Veranstaltungen denkbar, vorausgesetzt die dann geltenden Regeln machen es möglich. Die bereits für diese Saison im Vorverkauf gekauften Eintrittskarten können bei den jeweiligen Ticketanbietern/Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Für einige verschobene Veranstaltungen (zum Beispiel Sounds of Hollywood) behalten die Tickets ihre Gültigkeit für die nächste Saison. An den Vorbereitungen für das Festival im nächsten Jahr wird bereits gearbeitet. Alle für 2020 geplanten Veranstaltungen konnten in das nächste Jahr übernommen werden. „Jeder Künstler, jeder Verein und jede Band, auf die sich die MISKUS-Fans in diesem Sommer hätten freuen können, haben auch für 2021 zugesagt“, heißt es in der Pressemitteilung des MISKUS. Deshalb stehen viele Termine im Veranstaltungsplan für das nächste Jahr bereits fest. So wird Gerhard Schöne in der Grünlichtenberger Kirche am 12. Juni 2021 zu erleben sein. Die Pink Floyd Night mit der Performance zum Stein im Rochlitzer Seidelbruch wird es am 25. Juni 2021 geben. Die Simon & Garfunkel Revival Band (Akustik & Rock) sowie die unverwechselbare Musik der Rocklegenden Tina Turner und Joe Cocker (Turner meets Cocker) werden Mitte August (13. und 14. August 2021) die Seebühne Kriebstein zum Beben bringen. Weitere aktuelle Infos gibt es unter www.miskus.de.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 28. April 2020

Corona-Lage am 28. April

 

In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.  Bei dem Todesfall handelt es sich um einen 85-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Somit gibt es in Mittelsachsen bisher 247 bestätigte Erkrankte und fünf Todesfälle. 


Ticketkauf beim Fahrpersonal ab 1. Mai teilweise wieder möglich

Die vordere Türe öffnet sich ab Freitag bei vielen Bussen in Mittelsachsen. Die notwendige Allgemeinverfügung des Kreises wird dazu geändert. Denn zahlreiche Fahrzeuge sind mit Schutzeinrichtungen in Form eines Folienvorhanges im Fahrer- bzw. Einstiegsbereich ausgerüstet worden. „Alle weiteren Fahrzeuge erhalten nun nach und nach die entsprechenden Einrichtungen zum Schutz der Fahrgäste und unserer Beschäftigten “, erklärt der Geschäftsführer von REGIOBUS Michael Tanne. In Verbindung mit der Einführung eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs sei damit der vordere Einstieg sowie die Wiederaufnahme des Ticketverkaufs durch Fahrpersonal im Barverkauf bzw. teilweise bargeldlosen Verkauf möglich. Tanne: „Für im Vorverkauf erworbene Fahrausweise erfolgt wieder eine direkte Sichtkontrolle der Fahrausweise durch das Fahrpersonal“. Da die Umrüstung nicht sofort vollumfänglich erfolgen kann, werden bereits ausgerüstete Busse mit einem Schild markiert, welches auf den Ticketverkauf im Fahrzeug hinweist. In den so gekennzeichneten Fahrzeugen ist die Vordertür zum Einstieg wieder freigegeben. „Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für die bisherige Mitwirkung zur Einhaltung der Schutzmaßmahnen“, betont Tanne abschließend.

 

Schulen sollen für alle Vorabschlussklassen sowie für die 4. Klassen öffnen

Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen sollen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird das Kabinett voraussichtlich am kommenden Donnerstag (30. April) beschließen. Die Wiederaufnahme des Unterrichts in der Primarstufe zunächst in der 4. Klassenstufe ist damit begründet, dass die ältesten Schüler im Grundschulalter am ehesten Abstands- und Hygieneregel einhalten können. Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Mit der Aufnahme des Unterrichts in den vierten Klassen und den Abschluss- und Vorabschlussklassen ist es für den Kultusminister nicht getan. „Ich schätze zwar ein, dass mit einem Normalbetrieb bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr zu rechnen ist, aber wir denken dennoch über eine weitere Öffnung der Schulen nach. In einer dritten Stufe wollen wir für die übrigen Schüler den Unterricht an den Schulen eröffnen. Dabei denken wir an einen Wechsel aus Präsenzzeiten an der Schule und häuslichen Lernzeiten. Wir streben an, dass alle Schüler, wenn die Lage es zulässt, möglichst mindestens einmal in der Woche im Unterricht an der Schule sein können. Um die Gesundheit aller zu schützen, müssen dabei zwingend die Maßgaben des Infektionsschutzes bedacht werden, um eine Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Infos auch unter: www.bildung.sachsen.de/blog

 

Miskus-Programm wird auf das nächste Jahr verschoben

Die Corona-Krise und ihre Folgen zwingt nun auch den Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus) dazu, das seit Monaten geplante Veranstaltungsprogramm für die 27. Saison abzusagen. Am Montagabend traf sich der neunköpfige Miskus-Vorstand zu einer außerplanmäßigen Sitzung und fasste einstimmig diesen Beschluss. Miskus-Vorstandsvorsitzender Heribert Kosfeld sagte: „Es ist nicht möglich, unsere Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller erforderlichen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und unter Einhaltung der aktuellen Gesetze stattfinden zu lassen.“ Außerdem wolle man mit diesem Schritt für die Künstler, die Besucher und das Team die Ungewissheit beenden und Planungssicherheit schaffen. Zahlreiche Veranstaltungen in der Region, an denen sich traditionell auch der Miskus beteiligt, wurden daher ebenfalls bereits abgesagt, beziehungsweise auf das nächste Jahr verschoben. Das betrifft beispielsweise den Historischen Besiedelungszug, den KlangLichtZauber in Mittweida oder das Talsperrenfest in Kriebstein. „Sollten die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zwischenzeitlich weiter gelockert oder gar aufgehoben werden, können wir gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern über das eine oder andere kleinere Veranstaltungsformat im Sommer dieses Jahres nachdenken“, erklärt Miskus Geschäftsführer Jörn Hänsel. Auch im Oktober und November seien Veranstaltungen denkbar, vorausgesetzt die dann geltenden Regeln machen es möglich. Die bereits für diese Saison im Vorverkauf gekauften Eintrittskarten können bei den jeweiligen Ticketanbietern/Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Für einige verschobene Veranstaltungen (z. Bsp. Sounds of Hollywood) behalten die Tickets ihre Gültigkeit für die nächste Saison. An den Vorbereitungen für das Festival im nächsten Jahr wird bereits gearbeitet. Alle für 2020 geplanten Veranstaltungen konnten in das nächste Jahr übernommen werden. „Jeder Künstler, jeder Verein und jede Band, auf die sich die Miskus-Fans in diesem Sommer hätten freuen können, haben auch für 2021 zugesagt“, heißt es in der Pressemitteilung des Miskus. Deshalb stehen viele Termine im Veranstaltungsplan für das nächste Jahr bereits fest. So wird Gerhard Schöne in der Grünlichtenberger Kirche am 12. Juni 2021 zu erleben sein. Die Pink Floyd Night mit der Performance zum Stein im Rochlitzer Seidelbruch wird es am 25. Juni 2021 geben. Die Simon & Garfunkel Revival Band (Akustik & Rock) sowie die unverwechselbare Musik der Rocklegenden Tina Turner und Joe Cocker (Turner meets Cocker) werden Mitte August (13. und 14. August 2021) die Seebühne Kriebstein zum Beben bringen. Weitere aktuelle Infos gibt es unter www.miskus.de.

 

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 27. April 2020

Corona-Lage am 27. April

 

Heute mit Informationen zur Abfallentsorgung, zur Beantragung von Hilfe von Azubis, zu einem Webinar zum Kurzarbeitergeld und einen Erfahrungsbericht einer Händlerin. In Mittelsachsen sind über das Wochenende die Zahlen leicht auf 245 infizierte Personen gestiegen, es gab aber zwei Todesfälle. 

 

In Mittelsachsen sind über das Wochenende vier weitere bestätigte Corona-Fälle hinzugekommen. Somit wurden bisher 245 Personen infiziert, davon stammen 78 aus dem Altkreis Döbeln, 97 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Außerdem wurden am Wochenende zwei Todesfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 92-jährige Frau und einem 64-jährigen Mann - beide mit Vorerkrankungen. Das Gesundheitsamt hat für 835 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 646 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Etwa 220 Personen sind rechnerisch wieder gesund.

 

Informationen der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie musste der große Tag der offenen Tür der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM)am 16. Mai abgesagt werden. Ein Ersatztermin wird beispielsweise über www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Aktuelles“ bekanntgegeben. Verschoben wird auch die Komposteraktionen der EKM - vorerst auf das Frühjahr 2021. Aufgrund der Corona-Situation sind viele Termine der Frühjahrstour des Problemstoffmobils entfallen. Diese können nicht nachgeholt werden. „Wir bitten alle Bürger zwischengelagerte Problemstoffe in den Sommer- und Herbstterminen oder im Zwischenlager für Sonderabfall im Schachtweg 6 in Freiberg abzugeben“, heißt es in einer Pressemitteilung der EKM. Die Termine des Problemstoff- bzw. Schadstoffmobils finden Interessierte im Abfallkalender 2020 ab Seite 22 und online unter www.ekm-mittelsachsen.de. Außerdem informiert die EKM, dass seit einer Woche die Wertstoffhöfe im Landkreis wieder geöffnet sind. Die Mittelsachsen können, unter Vorbehalt der geltenden Bestimmungen des Freistaates Sachsens, die Wertstoffhöfe wieder besuchen. Die EKM bittet den Anweisungen des Fachpersonals  vor Ort zu folgen und die Hygienehinweise bzw. Mindestabstände einzuhalten. Die Gesellschaft weist abschließend darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation stets Änderungen eintreten können und man sich vorab unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Aktuelles“ informieren solle. Bei Fragen erreichen Interessierte die Abfallberatung der EKM unter 03731-2625-41/-42/-44 oder per E-Mail an  .

 

Beantragung von Azubi-Coronahilfe ab sofort möglich

Seit heute können von der Corona-Krise betroffene Ausbildungsbetriebe in Sachsen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beantragen. Die entsprechenden Unterlagen stehen auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen (LDS) zur Verfügung. Die Betriebe erhalten einen einmaligen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für 6 Wochen (1,5 Monate). Eine entsprechende Förderrichtlinie des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat das sächsische Kabinett am 21. April 2020 verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter haben. Den Antrag auf den Ausbildungszuschuss gibt es hier: https://www.lds.sachsen.de/foerderung/?ID=16396&art_param=335 Zusätzlich zum ausgefüllten Antragsformular hat die für die Ausbildung zuständige Stelle wie beispielsweise Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Ärztekammer oder Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) das jeweilige Ausbildungsverhältnis, für das die Förderung beantragt wird, zu bestätigen. Fragen zum Programm können an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LDS unter dem Postfach   gestellt werden.

 

Webinar am 29. April zum erweiterten Kurzarbeitergeld

Die Neuerungen zum Kurzarbeitergeld werden von einem Experten der Bundesagentur für Arbeit bei einem kostenfreien Webinar vorgestellt. Sascha Glöckner geht dabei nicht nur auf die Änderungen der letzten vier Wochen, sondern auch auf die Berechnungsgrundlage zum Kurzarbeitergeld ein. Themenschwerpunkte sind im Einzelnen die Hinweise zur Abrechnung des Kurzarbeitergeldes, die Neue Verordnung zur Bezugsfrist, aktuelle Informationen zur geplanten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie die Richtlinie des Freistaates Sachsen zur Förderung von Ausbildungsverhältnissen während Corona. Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar von IHK, CWE, HWK; DGB und Bundesagentur für Arbeit geht hier.

 

Neue Regeln für Pendler

Seit heute gelten neue Regeln für den Grenzverkehr von und nach Tschechien. Konkret gibt es Änderungen für Berufspendler. Keine Änderungen ergeben sich beispielsweise für Beschäftige im internationalen Verkehr, Personen, die weniger als 24 Stunden nach Tschechien einreisen oder aus Tschechien ausreisen, sowie für Landwirte im grenznahen Bereich. Die Botschaft der Bundesrepublik in Prag hat eine Übersicht erstellt: https://prag.diplo.de/cz-de/aktuelles/-/2331726#content_2

 

Viel Schaum hilft: Soziale Medien als Chance begreifen

Mit der Verbreitung des Coronavirus hat das Händewaschen wieder einen größeren Stellenwert eingenommen, denn der Seifenschaum löst die Fettzellen des Virus auf und hindert es so an der Ausbreitung.In Marbach im Striegistal haben Kerstin Schmiedel-Zimmermann und Daniel Zimmermann ihre Seifenmanufaktur aufgebaut. Mit dem Aufkommen von Corona fielen die Seifenkurse und viele Messen und Märkte aus, aber besonders schmerzhaft war, das die meisten ihrer Großhandelskunden ihre Läden schließen mussten und damit keine Ware mehr bestellten. Ihr weiteres Standbein, der Onlineshop rückte mehr in den Mittelpunkt des Geschäftes. „Wir sind froh, auf mehreren Standbeinen zu stehen. So konnten wir flexibel auf die Krise reagieren, trotz geschlossener Partnerläden und ausgefallener Verkaufsveranstaltungen“, sagt Daniel Zimmermann. Als Glück im Unglück kam den Produkten der Zimmermanns bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Coroanavirus ein großer Stellenwert zu. „Und warum soll Händewaschen mit unseren farbenfrohen Seifen nicht auch noch gute Laune machen?“, ergänzt Kerstin Schmiedel-Zimmermann. Das Ehepaar vernetzt sich online in verschiedenen Gruppen und sucht ständig neue Geschäftspartner und Absatzmärkte. In den Händlerinitiativen Striegistal.jetzt, Döbeln.jetzt und Mittelsachsen.jetzt sind sie aktiv. Auch im Mittelsachsen.shop, bei den Freiberger Marktschwärmern und bei einigen anderen Händlern werden die Seifen verkauft. „Aber das läuft natürlich alles nicht von allein. Wir müssen stetig sehen, dass unsere Produkte gut und vor allem aktuell präsentiert werden und wir ‚erfinden‘ neue Waren“, erläutert die Geschäftsfrau. Herzfamilie heißt zum Beispiel die neueste Seifenkreation. Der Name entstand in einer Umfrage in den sozialen Medien. Wer Kerstin Schmiedel-Zimmermann auf Facebook folgt, erkennt seit kurzen die Verbundenheit zur Region. „Unser Onlineshop ist in der ‚Kauf-regional`-Karte des Landkreises verzeichnet. Das Maskottchen gibt es als Profilbild-Design. Ich möchte als Mittelsächsin und als Unternehmerin auch auf andere Händler in der Region hinweisen. In den sozialen Medien habe ich die Chance dazu meine Solidarität zu zeigen“, ergänzt die Fachfrau für bunte und duftende Seifen. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html sind etwa 170 Angebote regionaler Unternehmen verzeichnet.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 24. April 2020

Corona-Lage am 24. April

 

 

Heute in der Meldung: Weiterhin keine neuen Fälle, es gibt neue Erkenntnisse bei Tieren, ab Montag besteht im Landratsamt Maskenpflicht, der Landkreislauf startet im Internet, mehr Kinder werden in Kitas betreut und es gibt drei Informationen aus dem Bereich Wirtschaft.

In Mittelsachsen gab es seit Sonntag keine Neuerkrankungen mehr. Die Zahl ist weiterhin stabil mit 241 positiv getesteten Personen. Rund 200 Personen sind rechnerisch wieder genesen. Es besteht keine Meldepflicht für die Gesundschreibung.

Am Wochenende werden die Zahlen täglich aktualisiert. Zu finden sind diese unter hier. Die nächste Lagemeldung ist für Montag vorgesehen.

Maskenpflicht im Landratsamt

Das Landratsamt hat weiterhin geschlossen. Dennoch sind in dringenden Fällen über eine Terminvergabe weiterhin einzelne Besuche möglich. Wie schon im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt auch im Landratsamt Mittelsachsen ab Montag für die Bürgerinnen und Bürger eine sogenannte Maskenpflicht. Generell sind die Beschäftigten per Telefon oder per E-Mail für Fragen oder Beratungen erreichbar. Die allgemeine Telefonnummer des Landratsamtes ist die 03731 799-0. Im Mittelsachsenkurier, der morgen erscheint, ist ein Behördenführer mit konkreten Durchwahlnummern abgedruckt. Außerdem sind die Ansprechpartner und Hinweise zu einzelnen Verwaltungsverfahren hier hinterlegt.

Startschuss für den Landkreislauf

Morgen gibt Landrat Matthias Damm in Mittweida den Startschuss für den digitalen Landkreislauf . Dieser Moment wird ins Internet übertragen. Bis zum 10. Mai können sich bis drei Personen zu einer Staffel finden und einzeln 1,5, drei und fünf Kilometer laufen. Ihre Zeiten übermitteln sie dann in eine Datenbank. „Unter diesen Rahmenbedingungen ist die virtuelle Version die bestmögliche, um dennoch den Lauf stattfinden zu lassen, und das mit dem Startschuss traditionell am letzten Samstag im April“, erklärt Landrat Matthias Damm, der hier erneut Schirmherr ist. Es ist die 28. Auflage der größten Breitensportveranstaltung im Kreis. „Wir bedanken uns bei allen Akteuren, die hier mit uns gemeinsam so kurzfristig dieses Konzept umsetzten“, zeigt sich der Geschäftsführer des Kreisportbundes (KSB) Benjamin Kahlert erleichtert. Gemeinsam mit dem Landrat appelliert er die Abstands- und Hygieneregeln unbedingt einzuhalten. Mittelsachsens Amtsärztin Dr. Annelie Jordan: „Die Idee, dass jeder einzeln läuft, kann ich nur unterstützen. Denn es ist gerade beim Sport ratsam, einen größeren Abstand wie zwei Meter zu halten.“ Denn durch die Anstrengung atmet man intensiver und gegebenenfalls könnten auch die Tröpfchen weiter fliegen. Auf keinen Fall sollte im Windschatten eines anderen gelaufen werden. Sie appelliert: „Unbedingt ohne Schutzmaske laufen, denn sie hemmt den notwendigen intensiveren Luftaustausch beim Sport.“  Auch in Corona-Zeiten sei Bewegung wichtig. „Der Landkreislauf bietet dazu die Gelegenheit, denn wie in den vorherigen Auflagen, steht der Spaß im Vordergrund. Firmen, Vereine, Familien – alle sind eingeladen mitzumachen und dies generationsübergreifend“, so Damm. Es zähle der Olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles.“ KSB-Präsident Volker Dietzmann ergänzt: „Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass Ergebnisse bei vielen nicht im Vordergrund stehen. Der Landkreislauf stärkt den Teamgeist und verbindet.“

Mehr Kinder in der Notbetreuung

In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung verdoppelt. Lag die Zahl in der vergangenen Woche bei rund sieben Prozent, werden nun rund 14 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grund für die Erhöhung sind die neuen Regelungen, die seit Samstag gelten. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Liste der Sektoren bzw. relevanten Berufe wurde erweitert.  Zu den systemrelevanten Berufen gehörten nun beispielsweise Notare, Verkaufspersonal im Einzelhandel oder Tierpfleger. Voraussetzung für den Anspruch ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge und Pflege tätig ist.  Durch die enge Begrenzung der Personengruppen, die einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, soll gewährleistet werden, dass nur ein kleiner Teil von Kindern und Schülerinnen und Schüler in den Betreuungseinrichtungen und Schulen verbleibt. So soll eine weitreichende Unterbrechung von Infektionsketten sichergestellt werden.

Corona und Tiere

Nach den neusten Risikoeinschätzungen des Friedrich-Löffler-Institutes zählen Katzen und Frettchen zu den vom sogenannten Coronavirus (SARS-CoV-2) empfänglichen Tieren. Darauf weist das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) hin. Diese Erkenntnisse ergaben sich aus vereinzelten Virus- bzw. Antikörpernachweisen bei Katzen bzw. Tigern in China, Belgien und den USA. Bei einer eigenen Laborstudie des Instituts konnte die Übertragungsmöglichkeit des Virus auf Frettchen nachgewiesen werden.  „Bisherige Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen aber, dass bisher unsere Haustiere bei der Infektion des Menschen keine Rolle gespielt haben“, heißt es aus dem Veterinäramt. Durch diese neuen Erkenntnisse sind die Hinweise des Instituts zum Umgang mit empfänglichen Haustieren, also Katzen und Frettchen angepasst worden. Es sollte ein enger Kontakt zwischen der positiv auf Corona (SARS-CoV-2) getesteten Person und dem Haustier vermieden werden. Eine Testung von Haustieren auf das Virus ist möglich. „Es sollte aber immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden, ob dies sinnvoll ist“, empfehlen die Tierärzte aus der Behörde.

Zulassung: Änderungsfrist verlängert

Die Kfz-Zulassungsstelle informiert, dass die laufende Änderungsfrist bis 3. Mai in drei Fällen nochmals ausgesetzt wird: Dies betrifft die Änderung der Halterdaten, die Änderung technischer Daten und die Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte. Generell ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die genauen Regelungen sind hier hinterlegt.

Digitalisierung im Handel ist wichtig: einfache Angebote zum Einsteigen

Das kleine Ladengeschäft in Mittweida konnte Madlen Seigerschmidt in dieser Woche wieder eröffnen. Doch ein Einkaufserlebnis wie sie und ihre Kundschaft es bisher gewohnt waren, stellt sich nicht so schnell ein. „Erst einmal bin ich froh unser Lädchen wieder eröffnen zu können. Durch die Hygieneanforderungen dürfen in unseren 30 Quadratmeter großen Laden nur zwei Personen auf einmal eintreten“, sagt die Firmeninhaberin von Seifenstück und Essskulptur. Im kleinen Lädchen in der Rochlitzer Straße in Mittweida gibt es neben künstlerisch gestalteten Seifen, eingelegtes geschnitztes Gemüse und liebevoll ausgewählte Accessoires. Außerdem trifft man Madlen Seigerschmidt auch in Einkaufsmärkten, wo durch ihre begabten Hände virtuose Schnitzereien entstehen. Das entfällt aufgrund der Corona-Lage. Sie ist froh bereits vor Jahren einen Onlinevertriebsweg aufgebaut zu haben. „So konnte ich während der Schließung des Einzelhandels meinen Händlerkollegen aus Mittweida helfen. Im Onlineshop habe ich Gutscheine verschiedener Geschäfte aufgenommen. Das soll auch künftig so bleiben. Und die meisten Käufer kommen aus Mittweida oder Mittelsachsen, bestimmt 70 Prozent der Kunden. Und so ist online auch lokal“, erläutert die kreative Geschäftsfrau weiter. Einige Händler hatten bisher kaum oder wenig Kontakt zu digitalen Angeboten. Sie hat die durch Corona bedingte Schließung sehr hart getroffen. Für jene bietet des Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung eine „Kauf-regional“-Karte an. Dort werden Lieferdienste, Abholservices, Onlineshops und Wertgutscheine kostenfrei veröffentlicht. Ein kleines Maskottchen bringt per Aufkleber die Aufmerksamkeit auf derzeit über 160 eingetragene Angebote. „Mit dem Eintrag in die Firmendatenbank können die Händler ganz langsam an digitale Angebote herangeführt werden. Denn der Aufbau eines Onlineshops braucht viel Zeit und Kraft. „Ich schreibe zum Beispiel suchmaschinenoptimierte Blogs, um meinem Shop bekannt zu machen. Bei dem Angebot der Wirtschaftsförderung gefällt mir die Kombination mit dem Branchenkatalog und dem Einkaufsführer“, gibt Madlen Seigerschmidt als Tipp mit. Die „Kauf regional“- Aktion ist unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden.

Sächsische Aufbaubank nimmt Anträge entgegen

Sachsens Liquiditätsprogramm für Betriebe der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur steht ab sofort zur Verfügung. Einzelunternehmer, kleinste, kleine und mittlere Betriebe dieser Branchen können nun die Liquiditätshilfen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragen. Die Hilfe besteht aus zinsgünstigen Darlehen und dient der Liquiditätssicherung bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Mögliche Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden und einer Betriebsstätte in Sachsen. Die Unternehmen müssen in den Branchen Landwirtschaft einschließlich der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Forstwirtschaft oder Fischerei und Aquakultur tätig sein. Die Darlehenshöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie soll dringend notwendige Liquidität über einen Zeitraum von vier Monaten sicherstellen. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Gleichzeitig sind Sondertilgungen möglich und keine Sicherheiten gefordert. Der Zinssatz ist gestaffelt und wird im Durchschnitt circa ein halbes Prozent betragen. Beantragt werden können die Darlehen bis zum 31. August 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit die Anträge kurzfristig bearbeitet und die Hilfen schnell ausgezahlt werden können, werden die Voraussetzungen anhand von Eigenerklärungen der Antragsteller geprüft. Dieses Hilfsprogramm und die Richtlinie zu den Soforthilfedarlehen des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) ergänzen sich gegenseitig.

Verbindliche Schutzmaßnahmen für Friseurhandwerk

Ab dem 4. Mai dürfen Friseure ihre Salons wieder öffnen und die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Voraussetzung für die Lockerung dieser Corona-Schutzmaßnahme ist die Einhaltung von verbindlichen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl auf Seiten der Friseurinnen und Friseure als auch auf Seiten der Kundschaft. Außerdem soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden - etwa indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Beim Betreten des Salons müssen sich Kundinnen und Kunden die Hände waschen oder desinfizieren und bei jedem Kunden und jeder Kundin sind die Haare zu waschen. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht gestattet. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber sollen sich generell nicht im Friseursalon aufhalten. Zudem sollen Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden.

Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk gibt es hier.

Landesausstellung: Alle Standorte sollen im Juli vor den Sommerferien starten

Sofern die epidemiologische Lage es zulässt, soll die Landesausstellung noch im Juli dieses Jahres und damit vor Beginn der sächsischen Sommerferien starten. Gemeinsam mit Prof. Klaus Vogel, Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, und dem Kurator der Zentralausstellung Thomas Spring, erläuterte die Ministerin, welche Schritte bis dahin noch erforderlich seien.Ursprünglich sollte die Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen mit der großen Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau und an sechs weiteren Schauplätzen am 25. April 2020 eröffnet werden. Ein Schauplatz ist dabei das Lehrbergwerk in Freiberg. An allen Standorten liefen die Vorbereitungsarbeiten weiter, um für den neuen Eröffnungstermin vorbereitet zu sein. Über das exakte Datum und die Laufzeit der Ausstellung wird in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit den Schauplätzen und den Verantwortlichen des Jahres der Industriekultur entschieden werden. Die aktuelle Corona-Problematik wird auch im Zentrum des Begleitprogramms zur Zentralausstellung stehen. Da es vorerst nicht mehr live stattfinden kann, werden Teile des Programms jetzt als Video- und Podcast-Reihe produziert. Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de.

Hinweis: Das Bürgertelefon zum Coronavirus des Landratsamtes ist auch am Samstag und am Sonntag jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt. Fragen können auch per Mail an das Landratsamt gesendet werden via corona@landkreis-mittelsachsen.de

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 23. April 2020

Corona-Lage am 23. April

 

Ein Fehler in der Statistik wurde bereinigt, es gibt weiterhin 241 Fälle. Landrat und Oberbürgermeister gedenken der Opfer des Konzentrationslagers in Freiberg, Infos zu den Ausbildungsmessen im September und der Ramadan beginnt - die Ausländerbeauftragte wendet sich an Musliminnen und Muslime. 

 

In Mittelsachsen ist erneut kein weiterer Corona-Fall dazu gekommen. Die Zahl der positiv getesteten Personen liegt somit bei 241 Personen. Gestern gab es Irritationen, da bei der Statistik des Freistaates 242 Erkrankte in Mittelsachsen aufgezeigt worden sind. „Es gab einen technischen Fehler“, heißt es aus der statistikführenden Stelle im Landratsamt. Daraufhin wurden alle Daten intensiv nochmal abgeglichen mit dem Ergebnis, dass es 241 infizierte Personen sind. Mit dem Datenabgleich erfolgte auch die Abgleichung der Todesfälle, ein Todesfall wurde dabei doppelt veröffentlicht. Somit gibt es zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis. Der 72-jährige Mann und die 52-jährige Frau hatten Vorerkrankungen. Das Landratsamt entschuldigt sich ausdrücklich für diesen Fehler.

 

Landrat und Oberbürgermeister gedenken Opfern des Nationalsozialismus

Landrat Matthias Damm und Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger haben heute gemeinsam den Opfern des Außenlagers des Konzentrationslagers Flossenbürg gedacht. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers heute vor 75 Jahren. Sie legten dazu im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ einen Kranz nieder. Dort befanden sich die Baracken, in denen rund 1000 Frauen untergebracht waren, die am heutigen Landratsamt Zwangsarbeit verrichten mussten. „Es ist ein unsägliches Leid, was die Frauen hier erfahren mussten. Es ist unsere Aufgabe, generationsübergreifend immer daran zu erinnern“, so Damm. Ursprünglich war geplant, am Sonntag an der großen Gedenkfeier in Flossenbürg mit einer mittelsächsischen Delegation teilzunehmen. Diese Veranstaltung wurde auf Grund des Coronavirus abgesagt. Neben Freiberg gab es von diesem Konzentrationslager Außenstellen in Rochlitz, Mittweida, Hainichen, Oederan und Flöha. Häftlinge des Außenlagers in Nossen mussten zum Teil in Roßwein arbeiten. Es gab zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung in Flossenbürg bereits erste Gespräche mit den mittelsächsischen Städten, da Jugendliche aus den Kommunen Teil der Delegation werden sollten.

Das Außenlager Freiberg existierte vom 31. August 1944 bis 14. April 1945. In mehreren Transporten waren 1.000 jüdische Frauen aus dem KZ Auschwitz nach Freiberg verbracht worden. Hier wurden sie zu Metallarbeiten an Flugzeugteilen für die Flugzeugfirma Arado, Potsdam (Deckname in Freiberg: Freia GmbH); gezwungen, wie auch zum Bau von Zielvorrichtungen für V2 für die Optik-Firma Max Hildebrand sowie zu Außenarbeiten (z. B. Christbaumschlagen vor Weihnachten) für die Stadt Freiberg. Acht Todesfälle sind in den Nummernbüchern dokumentiert. Am 14. April 1945 war das Außenlager evakuiert worden. Die Frauen wurden nach Mauthausen gebracht, wo sie am 29. April ankamen und am 5. Mai 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit wurden.In Freiberg erinnert unter anderem eine Gedenktafel am ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fabrik an die Häftlinge dieses Außenlagers. Das Gebäude ist heute Sitz des Landratsamtes.

 

Sitzung Ausschuss Umwelt und Technik

Heute wurden die Unterlagen für den Ausschuss für Umwelt und Technik versandt. Er findet am 6. Mai im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ statt. Diesmal aber im großen Saal, wo sonst der Kreistag zusammenkommt. Hintergrund ist die Einhaltung der Hygienestandards mit dem Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 Metern. Die Sitzung beginnt 17 Uhr. Die Mitglieder vergeben einen Auftrag zum Neubau des Lehrschwimm- und Therapiebeckens an der Schule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung in Flöha. Außerdem werden sie über eine Eilentscheidung des Landrates informiert. Da die Gremien nicht tagen konnten, vergab er den Auftrag für den Ausbau der Kreisstraße (K)8212. Mitte Mai geht es mit den Arbeiten in der Ortslage Höckendorf auf einer Länge von einem Kilometer bis zum Ortseingang Erlebach los. Die Kosten betragen rund 628.000 Euro. Die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Verwaltungs- und Finanzausschusses entfallen auf Grund der aktuellen Situation sowie mangels dringlich zu entscheidenden Themen. Der Kreistag soll am 27. Mai stattfinden. Hierzu wird der Ältestenrat in zwei Wochen beraten.

 

Ausländerbeauftragte wendet sich an Musliminnen und Muslime

Heute Abend beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan, der bis zum 24. Mai andauern wird. Der Ramadan ist für Muslime eine Zeit der Freude und Besinnung, eine Zeit der Einkehr und der Mildtätigkeit. Im Ramadan üben sich Muslime im Verzicht Ausländerbeauftragte Annett Schrenk erklärt, dass dieser Monat in dieser Religion eine sehr hohe Bedeutung habe und ist zugleich eine Zeit der Besinnung, der Einkehr, aber auch der Familie sei. Gerade zum täglichen Fastenbrechen treffe man sich im Familienverbund und lädt Freunde ein, um diese Stunden gemeinsam zu begehen. Schrenk wendet sich direkt an die Musliminnen und Muslime: „In diesem Jahr ist dies leider aufgrund der Ausnahmesituation nur in der Kernfamilie möglich. Wie die Christen zu Ostern erleben Sie auch einen religiösen Höhepunkt mit vielen Einschränkungen. Aber wir sind uns sicher, dass Sie diese Zeit sehr verantwortungsbewusst begehen und dazu beitragen werden, diese Pandemie zu überwinden.“ Sie wünscht eine friedvolle und gesegnete Zeit.

 

Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im September – Organisationsteam bereitet sich auf alle Eventualitäten vor

Ob die drei regionalen Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ am 12. September in Mittweida, 19. September in Freiberg und 26. September in Döbeln stattfinden können, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Grund dafür sind die, durch die Landesregierung eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, deren Ende gegenwärtig nicht absehbar sind. Aktuell plant das Organisationsteam die Durchführung der Messen zu den bekannten Terminen. „Zusätzliche Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme oder der Erhöhung des Hygienestandards werden in Absprache mit den jeweiligen Betreibern der Veranstaltungsorte vorbereitet. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass einzelne oder alle Termine abgesagt werden müssen“, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren. Sie haben mit einem Informationsbrief an die bereits zahlreich angemeldeten Aussteller gewandt. Gleichzeitig erhalten die angemeldeten Unternehmen die Möglichkeit, auf die neue Situation zu reagieren. Beispielsweise können sie zum 30. April  von den Veranstaltungen zurückzutreten.  „Schule macht Betrieb“ ist die regionale Ausbildungsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Sie wird organisiert von den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft mit Unterstützung des Landkreises Mittelsachsen, der IHK Chemnitz – Regionalkammer Mittelsachsen, der Handwerkskammer Chemnitz, der Agentur für Arbeit Freiberg sowie der GIZEF GmbH Freiberg. Ansprechpartner: GIZEF GmbH, Projektassistenz Caroline Mitev, Telefon 03731 781 131, Mail:

 

Maskenpflicht im Verbund der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

Im Verbund der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH gilt neben dem Besuchsverbot ab sofort eine Maskenpflicht. Dies betrifft insbesondere das Klinikum Mittweida, in dem Patienten der Notfallambulanz, Funktionsabteilung und Physiotherapie - aber auch Lieferanten und Mitarbeiter von Firmen - aufgefordert werden, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Die Radiologische Gemeinschaftspraxis, die im Klinikum ansässig ist, ist davon nicht ausgenommen, da deren Patienten sich ebenfalls im Klinikum aufhalten. Die Regelung soll auch in den über 20 Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums zum Tragen kommen. „Wir hoffen, dass es bereits in den nächsten Tagen für die Meisten von uns eine Selbstverständlichkeit sein wird, eine Maske zu tragen. Es genügt die eigene Mund-Nasen-Bedeckung, die auch beim Einkaufen verwendet wird. Wir möchten an die Menschen appellieren, dass es wichtig ist, sich selbst und andere zu schützen", so Geschäftsführer Florian Claus. Notfallpatienten erhalten direkt bei der Anmeldung eine Mund-Nasen-Bedeckung, die im Anschluss an die medizinische Versorgung wieder abgegeben wird.

 

Digitale Lehrformate bleiben im Semester an der TU Bergakademie die Regel

Die mehr als 500 Lehrveranstaltungen im digitalisierten Format werden bis zum Ende des Sommersemesters weiter online durchgeführt. Hinzu kommen ab Anfang Mai einzelne nicht durch kontaktlose Lehrformate ersetzbare Veranstaltungen, wie zum Beispiel Praktika in Chemie oder Geologie, die vor Ort und unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Weiterhin passt die Universität die Bedingungen für Prüfungen des Sommersemesters flexibel an die aktuellen Verhältnisse an. Verschobene schriftliche Prüfungen (Präsenzprüfungen) des WS 2019/2020 werden beispielsweise soweit möglich und unter Berücksichtigung besonderer Hygienebedingungen auf das Ende des Sommersemesters 2020 gelegt. Der Hochschulleitung sei es laut einer Mitteilung daran gelegen, den Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester in verantwortbarer Weise zu ermöglichen. Weitere Informationen unter: https://tu-freiberg.de/corona

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 22. April 2020

Corona-Lage am 22. April


Die Schlagzeilen: Die Zahl der Infizierten bleibt konstant; Sachsen hilft den Sport; Unternehmen stellt die Produktion um und neues Programm unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler.

 

In Mittelsachsen bleibt die Zahl der Fälle konstant bei 241. 76 Infizierte stammen aus dem Altkreis Döbeln, 95 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt erlies für 815 Personen einen Quarantänebescheid, 610 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

 

Unterstützung für Sachsens Sport

Der Freistaat Sachsen unterstützt den Sport während der Corona-Krise mit insgesamt 20 Millionen Euro über Zuschüsse und Darlehen. Dazu hat das Innenministerium eine entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Vereine können ab sofort Zuschüsse bis zu 10.000 Euro beziehungsweise Darlehen zur Liquiditätssicherung in Höhe von bis zu 500.000 Euro beantragen. Die Zuschüsse bis zu 10.000 Euro können gemeinnützige Sportvereine über den Landessportbund beantragen. Die Gewährung von zinslosen Darlehen zur Liquiditätssicherung wird über die Sächsische Aufbaubank sichergestellt. Weiterführende Informationen auch auf der Internetseite des Kreissportbundes Mittelsachsen.

 

Neues Programm unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler

Unter dem Titel „Denkzeit“ können sächsische Künstlerinnen und Künstler ab morgen bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro beantragen. Das Programm soll sie darin ermutigen, auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverboten an ihrer künstlerischen Arbeit festzuhalten und individuelle Handlungsansätze für den Umgang mit der Corona-Krise zu entwickeln. Für die Umsetzung des Programms hat der Sächsische Landtag zwei Millionen Euro bewilligt. Die Stipendien werden in Form einer einmaligen Zuwendung für die Dauer von zwei Monaten gewährt. Es sollen sächsische Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Darstellende und Bildende Kunst, Musik, Literatur und Film von der Förderung profitieren. Beantragt werden können die Stipendien ausschließlich über ein Online-Formular auf der Webseite der Kulturstiftung. Ein einfaches Antragsverfahren wird dafür sorgen, dass die Mittel zügig an die Antragstellerinnen und Antragsteller ausgereicht werden können. Eine kurze Skizzierung des Vorhabens ist ausreichend. Weitere Details zur Antragsstellung finden sich unter www.kdfs.de/. Das Online-Formular wird dort ab Donnerstag freigeschaltet. Fragen zum Programm beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturstiftung unter   sowie der Telefonnummer 0351 88480-33.

 

Hinweis aus der Baugenehmigungsbehörde

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage sind die Dienstleistungen zur Ersatzbeschaffung von Unterlagen aus früheren Bauakten nicht möglich. „Diese Aufgaben werden wir sonst nicht als Pflichtaufgabe, sondern im Rahmen der Dienstleistungsorientierung“, heißt es aus der Behörde.

 

Produktion umstellen und Vernetzung ist wichtig

Wenn Jörn Wonneberger auf die ersten Märztage zurückblickt erkennt man die eine oder andere Sorgenfalte im Gesicht des sonst nach vorn schauenden Unternehmers. Er und seine Frau haben in Mühlau eine Wäschemanufaktur aufgebaut. Doch mit dem Auftreten des Coronavirus brach der Absatz plötzlich ein. „Bald täglich haben sich Kunden bei uns gemeldet und ihre Bestellung storniert, auf Eis gelegt und Anlieferungen gesperrt“, berichtet er. Wie andernorts auch, bereiteten Joern und Claudia Wonneberger ihr 19-köpfiges Team darauf vor, zu Hause bleiben zu müssen. Der Antrag auf Kurzarbeit wurde gestellt. Doch Wonnebergers stecken so einfach den Kopf nicht in den Sand. „Parallel haben wir Energie in die Entwicklung von Nasen-Mund-Masken gesteckt und uns auf Bedarfsplattformen vernetzt. Sprunghaft stieg von da an die Nachfrage dieser Masken bei uns an, so dass wir seither Überstunden sammeln und dringend Verstärkung suchen“, freut sich das Unternehmerehepaar über die Wendung des Blattes. In der zweiten Märzwoche stellten sie die Produktion um und seither entstehen 1 300 Behelfsmasken am Tag. Die Manufaktur Wonneberger ist nicht nur für trendige Schnitte, sondern auch für tolle Farben bekannt. „Mittlerweile fertigen wir auch farbige Modelle, basierend auf drei Grundmodellen. Ergonomisch vollabdeckend oder klassisch geformt wie eine OP-Maske, mit oder ohne Nasenbügel. Weiterhin haben wir einen Loop-Schal entwickelt, welcher im Nasen-Mund-Bereich dreilagig gefüttert ist und dank eines eingearbeiteten Nasenbügels und einer Gummikordel fest auf das Gesicht gezogen werden kann. Alle unsere eingesetzten Materialen sind mindestens bei 70 Grad, meist sogar 90 Grad waschbar und für einen häufigen Gebrauch gedacht. Das Sortiment ist mittlerweile sehr umfangreich“, erklärt Jörn Wonneberger weiter. Die Behelfsmasken werden per Onlineshop bestellt und dann an Physiotherapien und Praxen, Krankenhäuser, Privatpersonen, Apotheken, Altersheime und Konzerne geschickt. Viele Bestellungen kommen aus Sachsen, aber auch darüber hinaus gehen die Mund-Nase-Abdeckungen bundes- und europaweit auf die Reise. Die Wonneberger-Manufaktur ist mit ihrem Onlineshop in der „Kauf-regional“-Seite des Landkreises vertreten. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html sind bereits mehr als 160 Angebote online.

 

Fortbildungsangebot Schuljahr 2020/2021 am Fachschulzentrum Freiberg-Zug

Das Fachschulzentrum bietet persönliche Beratungen zu den Fortbildungsmöglichkeiten an. Interessierte können sich per E-Mail oder Telefon an die Einrichtung wenden. Bei Bedarf werden auch persönliche Gesprächstermine vereinbart. „Wegen der Corona-Pandemie konnte leider der Tag der offenen Tür nicht stattfinden, der einen lebendigen Eindruck unseres Schullebens vermitteln sollte“, erklärt Schulleiter Gerd Alscher. Noch bis zum 1. Juni 2020 sind Anmeldungen für eine Fortbildung am Fachschulzentrum Freiberg-Zug möglich. Interessenten haben dabei die Auswahl zwischen Bildungsgängen im Bereich Land- oder Hauswirtschaft, wo im kommenden Schuljahr 2020/2021 jeweils eine neue Fachschulklasse eröffnet wird. Der Bildungsgang zum/r „Staatlich geprüften Techniker/in für Landbau“ wird im Wintermodell (Laufzeit drei Jahre) angeboten. Die Fortbildung zum/r „Staatlich geprüften hauswirtschaftlichen Betriebsleiter/in“ wird in Teilzeitform (Laufzeit ebenfalls drei Jahre) angeboten. Diese Aufstiegsfortbildungen bieten sehr gute Chancen bei der weiteren beruflichen Entwicklung. Die Fortbildung ist gebührenfrei, beinhaltet die Erlangung der Ausbildereignung und kann über BAföG beziehungsweise Meister-BAföG gefördert werden. Ausführliche Informationen und Formulare zum Download sind auf der Internetseite www.fachschulzentrum-freiberg-zug.de zu finden.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 21. April 2020

Corona-Lage am 21. April

 

In Mittelsachsen ist mit 241 die Zahl der Infizierten erneut konstant. In der heutigen Meldung berichtet das Landratsamt über den virtuellen Landkreislauf, die Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde und die Hilfe für Ausbildungsbetriebe.

 

In Mittelsachsen ist die Zahl der bestätigten Infizierten erneut konstant bei 241. Rechnerisch sind 180 Personen wieder genesen. „Es besteht keine Meldepflicht für Gesundschreibungen, daher lässt sich der Wert nur errechnen. In der Regel gelten die Infizierten nach zwei Wochen als geheilt“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. Aus Sicht von Landrat Matthias Damm lässt sich daran noch keine belastbare Tendenz ablesen: „Es ist sehr erfreulich, dass die Zahlen stabil sind, aber wir müssen weiterhin die aktuelle Entwicklung abwarten.“ Die bestätigten Fälle könnten mit der Öffnung der Läden und Teilöffnung der Schulen unter Umständen wieder steigen. Daher appelliert er an die Bevölkerung die Hygieneregeln stets zu beachten. „Regelmäßiges Händewaschen, Abstand halten und in die Armbeuge niesen bzw. husten“, so Damm. Er bedankt sich für die Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner in dieser Zeit und beim Umgang mit dem Virus. Gespannt sei er auch auf die kommenden Entwicklungen und die anstehenden Entscheidungen in der nächsten Woche. „Es ist von jedem viel Eigenverantwortung und Disziplin gefragt, um Infektionsketten zu unterbrechen.“


Der erste virtuelle Landkreislauf startet am Samstag

Der Landkreislauf findet doch noch statt und startet am Wochenende digital. Ursprünglich sollte er in Roßwein ausgetragen werden, was auf Grund der Corona-Krise nicht möglich ist. Aufgerufen sind jetzt alle Sportbegeisterten sich daran zu beteiligen. Eine Staffel besteht aus drei Personen, die ganz unabhängig und selbst geplant bis 10. Mai Strecken von 1,5, drei und fünf Kilometer laufen. Sie stoppen ihre Zeit und tragen das Ergebnis in einer Internetplattform ein. „Ich freue mich, dass es hier eine Lösung gibt, den Lauf trotz Corona durchzuführen. Die Veranstaltung hat eine große Tradition und stellt ein verbindendes Element im Kreis dar“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er ist Schirmherr des Laufes und gibt am Samstag den symbolischen Startschuss, der im Internet gezeigt wird. Eine zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Verlegung der Veranstaltung in den Herbst kam letztlich durch die zahlreichen anderen Lauf-Veranstaltungen in diesem Zeitraum nicht in Betracht. „Mit einer Terminierung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr würden wir auch allen bestehenden Herbstveranstaltungen in die Quere kommen und diese gegebenenfalls schädigen“, so Veranstaltungsreferent und Wettkampfleiter Sylvio Christ vom Kreissportbund. Ein wichtiger Grund war nach Angaben des Geschäftsführers des Kreissportbundes Benjamin Kahlert zudem der Beschluss des Bundes, dass Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 nicht stattfinden dürften. „Inwiefern das Sportjahr zu Ende geführt wird, kann man momentan nur spekulieren“, so Kahlert. Nachdem 27 Jahre der Landkreislauf in dreizehn verschiedenen Kommunen und Gemeinden des Landkreises durchgeführt wurde, will der Kreissportbund mit dieser neuen Veranstaltungsart begeistern. Der Präsident des Kreissportbundes Volker Dietzmann hofft, dass sich viele beteiligen: „Laufen zählt zu den simpelsten Sportarten. Einfach Schuhe an und los gehen.“ Im Vordergrund stünde auch diesmal wieder der Spaß und die Motivation sich zu bewegen. Die gewählte Variante sei mit den Corona-Regelungen vereinbar, denn jeder läuft allein. Dennoch werde die Gemeinschaft gestärkt. „Man tritt miteinander in Kontakt, findet sich als Staffel und tauscht sich zu den Laufergebnissen aus“, so Dietzmann. Landrat Matthias Damm: „In Mittelsachsen gibt es so schöne Strecken zum Laufen. Ich lade alle ein mitzumachen sowie dieses Modell und diese tolle Idee erfolgreich zu gestalten.“ Anmelden kann man sich über die Internetseite des Kreissportbundes www.ksb-mittelsachsen.de. Traditionell findet der Landkreislauf am letzten Samstag im April statt. 2021 ist geplant ihn in Roßwein durchzuführen.

Ablauf

  1. Ein Team besteht aus drei Personen.
  2. Festgelegt werden muss, wer aus eurem Team welche Distanz zurücklegt. Dabei gibt es folgende Einzelstrecken: 1,5 km, 3,0 km und 5,0 km.
  3. Alle Teammitglieder müssen ihre Teilstrecke zwischen Samstag, 25.4.2020, 14:00 Uhr (Startschuss durch Landrat Mathias Damm via Facebook) und Sonntag, 10.05.2020 absolvieren.
  4. Alle Teammitglieder laufen unabhängig voneinander.
  5. Der Mannschaftskapitän trägt im Anschluss die Ergebnisse aller seiner Mitglieder bis spätestens Sonntag, 10.05.2020 online unter www.ksb-mittelsachsen.de bzw.  dem Auswertungsteam von www.sachselauf.de ein.
  6. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
  7. Am 12.05.2020 werden dann die Teamwertungen und Einzel-Ergebnisse der Veranstaltung veröffentlicht. Weiterhin wird ein Urkundendruck eingerichtet.
  8. Vom 25.04. bis 11.05.2020 werden keine Laufzeiten veröffentlicht, sondern nur die bisherigen Teilnehmer.
  9. Diese Format gibt es natürlich auch für die Jüngsten beim Mini-Landkreislauf über 3x400 m. Der Mannschaftskapitän z.B. Trainer, Lehrer, Erzieher sendet im Anschluss die Ergebnisse mittels Ergebnisformular aller seiner Mitglieder bis spätestens Sonntag, 10.05.2020 an:  oder Fax:03731/1633349


Mitteilungsblatt des Landkreises erscheint später

Die April-Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises, der „Mittelsachsenkurier“, erscheint erst am Samstag. Ursprünglich sollte er morgen erscheinen. Grund für die Verschiebung ist die Verteilung, die auf Grund der Situation nicht am gleichen Tag im ganzen Landkreis gewährleistet werden kann. Das Mitteilungsblatt erscheint zwölfmal im Jahr mit einer Auflage von 160.000 Stück.


Fahrerlaubnisbehörde länger erreichbar

Die Fahrerlaubnisbehörde ist ab sofort dienstags und donnerstags bis 17:30 Uhr zu erreichen, bisher bis 16 Uhr. Sie sichert aber nur die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 15. Mai 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr). Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Die Behörde ist von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 17:30 Uhr zu erreichen. Die Telefonnummer lautet  03731 799-1454 und die E-Mail lautet


Coronahilfe für von Kurzarbeit betroffene Ausbildungsbetriebe

Die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe in Sachsen werden mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt. Eine dementsprechende Förderrichtlinie des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums wurde heute vom Kabinett in Dresden verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen.  Der einmalige Zuschuss wird in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen (1,5 Monate) bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld gewährt. Begünstigt werden Ausbildungsverhältnisse in Berufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO), für die Kurzarbeit bewilligt worden ist. Die Förderanträge können ab Montag, 27. April, bei den zuständigen Stellen (z. B. Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer oder Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) eingereicht werden und werden von dort nach Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses an die Bewilligungsbehörde (Landesdirektion Sachsen) zur Bearbeitung weitergeleitet. Die Zuwendung wird für den Zeitraum gewährt, in dem für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit besteht. Der Zuschuss wird bewilligt, wenn der Auszubildende gegenüber seinem Ausbildungsbetrieb einen Anspruch auf Zahlung der Ausbildungsvergütung gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG für 6 Wochen (1,5 Monate) hat.

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 20. April 2020

Corona-Lage am 20. April

 

In Mittelsachsen sind von gestern auf heute keine weiteren Fälle hinzugekommen, über das Wochenende gab es insgesamt vier neue Fälle. Somit wurde das Coronavirus bei 241 Personen in Mittelsachsen nachgewiesen – 76 stammen aus dem Altkreis Döbeln, 95 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt erlies für 809 Personen einen Quarantänebescheid, 525 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

 

Community-Masken made in Mittelsachsen

Über die Maskenpflicht im sächsischen Einzelhandel und Öffentlichen Personennahverkehr wird aktuell viel diskutiert. Sachsen war das erste Bundesland, das Mund- und Naseabdeckungen verpflichtend vorschreibt. Weitere Bundesländer und einzelne Städte halten diese Schutzmaßnahme ebenfalls für sinnvoll. Dabei handelt es sich nicht um das ständige Tragen von medizinischen Schutz- oder Atemmasken. Ein Abdeckung von Mund- und Nase soll der Tröpfcheninfektion vorbeugen. Sie ist sinnvoll im Kontakt mit Risikogruppen oder dort wo sich mehrere Menschen stetig aufhalten. Die Bedeckung von Mund und Nase rundet die Hygienevorschriften rund um das häufige Händewaschen und Desinfizieren von Oberflächen ab. „Auch wenn die sogenannten Community-Masken kontrovers diskutiert werden, halte ich deren kurzfristigen Einsatz z. B. beim Einkaufen für sinnvoll. Sachsen fordert eine Mund-und Nasenabdeckung. Das kann auch ein geeigneter Schal oder ein Tuch sein. Wichtig ist, dass es eng am Gesicht abschließt“, sagt Dr. Annelie Jordan, Leiterin des Gesundheitsamtes. Einige regionale Firmen haben sich auf die Produktion eingestellt. „Wer sich selbst keinen Schutz basteln oder nähen möchte, der kann die regionale Wirtschaft unterstützen. Nachzufragen lohnt sich auf alle Fälle beim Änderungs- oder Schneidergeschäft im Ort, aber man kann auch online bei mittelsächsischen Firmen bestellen“, erläutert Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung weiter. Ihre Produktion auf die Mund- und Nase-Bedeckungen umgestellt oder erweitert haben zum Beispiel Flexitex in Augustusburg, die Textildruckerei Innotex in Frankenberg oder das Kurzwarengeschäft Ralf Römpp in Mittweida. Die Wonneberger Manufaktur in Mühlau bietet die klassische Variante mit kochfester Baumwolle und einen modischen Schlauchschal mit Nasenklemme und Fixierband aus Coolmax-Material an. „Egal für was Sie sich entscheiden, die Abdeckungen sollten sich bei möglichst hohen Temperaturen waschen lassen und wenn sie durchfeuchtet sind, gewechselt werden“, gibt Kreisamtsärztin Jordan mit auf den Weg. Die Onlineshops für die Community-Masken und vieles andere mehr sind in der Kauf-regional-Karte unter https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden. Weitere Unternehmen werden gern aufgenommen.

 

Träger werden erneut angeschrieben

Die Antragsteller für Mittel aus dem Programm „Toleranz ist ein Kinderspiel“ werden derzeit erneut angeschrieben. Viele geplante Projekte und Veranstaltungen zur Förderung der Demokratie konnten und können in der kommenden Zeit nicht durchgeführt werden. Der zuständige Lokale Begleitausschuss konnte nach Abschluss der Ausschreibung noch nicht tagen und somit keine Mittel vergeben. Das Gremium besteht aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, Behörden, Institutionen und Vereinen. „Mit der Abfrage möchten wir wissen, ob die Träger an ihrer Projektidee festhalten oder sich zwischenzeitlich Änderungen ergaben“, so Katrin Dietze vom Bereich Extremismusbekämpfung. Rund 170.000 Euro stehen für den Aktionsplan vom Bund, Land und dem Landkreis selbst zur Verfügung. Der Ausschuss soll dann schnellstmöglich einberufen werden. 

Erleichterung bei Sozialleistungen

Die Grundsicherung und die Hilfe zum Lebensunterhalt wird automatisch ohne weitere Beantragung fortgeführt. Eigentlich müssten diese Leistungen einmal im Jahr neu beantragt werden. Dies entfällt nun, wenn die Leistungen bis zum 31. Juli befristet sind. Damit werden die Hilfeempfänger entlastet und Wege zu verschiedenen Institutionen und somit Kontakte vermieden. 

 

Zulassungsbehörde länger erreichbar

Die Kfz-Zulassungsbehörde ist ab sofort dienstags und donnerstags bis 17:30 Uhr erreichbar, bisher immer bis 15 Uhr. Neben den Zulassungsdiensten können nun auch Fahrzeughändler (nicht nur Autohäuser) einen Termin mit der Behörde vereinbaren. Sie ist in Mittweida, Döbeln und Freiberg erreichbar. Ohne Termin erfolgt aber kein Einlass. Hier die konkreten Daten: 

Erreichbarkeit
Mo. bis Fr. 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie 
Di. und Do. 13:00 bis 17:30 Uhr

Hotline für Terminvereinbarungen:
Dienststelle Döbeln 03731 799-1351
Dienststelle Freiberg  03731 799-3616
Dienststelle Mittweida  03731 799-6683

Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde: nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell noch nicht zur Bearbeitung angenommen:

1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)

2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen

3. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen (inkl. Technikänderungen)

4. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: 

abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 26.4.2020)

5. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)

6. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 26.4.2020 ausgesetzt)

7. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 26.4.2020 ausgesetzt)


EKM ruft zum Malwettbewerb auf

Da aufgrund der aktuellen Situation viele Veranstaltungen abgesagt und Kindereinrichtungen geschlossen sind, fordert die EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH alle Kinder bis 12 Jahre im Landkreis zu einem Malwettbewerb heraus. Das Thema des Malwettbewerbs lautet „20 Jahre EKM – Unsere Abfallentsorgung in Mittelsachsen“. Es können selbstgestaltete Bilder zu den Themen Müllabfuhr, Entsorgung und Umwelt eingereicht werden. 

Die besten Einsendungen erhalten einen der folgenden Preise: Der 1. Preis ist der Eintritt für die ganze Familie in ein Spaßbad in der Nähe, der 2. Preis ist ein Großes Malpaket der EKM und der 3. Preis ein Baustein-Set im Wert von 25 Euro. 

Der Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020. 

Kontakt für die Einsendung:
EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Frauensteiner Str. 95, 09599 Freiberg - E-Mail

 

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 17. April 2020

Corona-Lage am 17. April

 

Ab Montag gelten neue Regeln, der Mundschutz wird Pflicht, der Anspruch auf Notbetreuung in Kitas wird erweitert, die Wertstoffhöfe öffnen und die Züge fahren öfter. Außerdem gibt es Hinweise zur Kfz-Zulassung, von der Fahrerlaubnisbehörde und der Wirtschaftsförderung. 

 

Aktuelle Zahlen

Es gibt einen erneuten Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 72-jährigen Mann mit Vorerkrankung. Aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte werden keine weiteren Details genannt. Außerdem sieht das Landratsamt die ärztliche Schweigepflicht tangiert. Die Zahl der Todesfälle beträgt drei. In Mittelsachsen sind im Vergleich zu gestern fünf weitere bestätigte Fälle hinzugekommen. Damit sind bis 237 Personen im Landkreis positiv getestet worden, davon stammen 74 aus dem Altkreis Döbeln, aus dem Altkreis Freiberg 93 und aus dem Altkreis Mittweida 70. Rund 140 Personen sind rechnerisch wieder genesen. Das Gesundheitsamt hat für 749 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 480 Personen haben diese wieder verlassen. Die Hotline des Landratsamtes ist am Samstag und Sonntag jeweils  von 9 bis 13 Uhr besetzt. Anfragen können auch per E-Mail über   gestellt werden. Die Erkrankungszahlen werden am Samstag und Sonntag auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.deveröffentlicht. Die nächste Lagemeldung erfolgt am 20. April.


Neue Regelungen ab Montag

Im Freistaat Sachsen gelten ab Montag neue Regelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Laut einer Mitteilung der Staatsregierung sei auch künftig jede Bürgerin und jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes). Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. Es ist ab Montag erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet. „Die Bürgerinnen und Bürger seien aufgefordert, generell auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge“, heißt es in der Pressemitteilung. Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Zudem können Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern stattfinden. Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung. Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Zulässig ist die Öffnung unabhängig von der Fläche von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen. Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen. Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.  Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 3. Mai 2020. Weitere Informationen unter https://www.coronavirus.sachsen.de/

 

Mundschutz wird Pflicht

In der neuen Regelung des Freistaates ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften ab Montag Pflicht. „Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren“, schreibt die Staatsregierung in ihrer Pressemitteilung. Aus Sicht des Gesundheitsamtes reichen mitunter auch Schals und Tücher bzw. Leinentücher – wenn nichts anderes verfügbar ist. Wichtig: Man sollte diesen Mundschutz nach wenigen Stunden wechseln und er muss bei 60 Grad waschbar sein. Denn bei dieser Temperatur sterben die Viren ab. Es sollte nach Möglichkeit nichts Gestricktes als Mundschutz verwendet werden. „Auch der selbstgenähte Mundschutz mit farbigem Motiv trägt dazu bei, die außergewöhnliche Situation aufzuhellen“, fasst es die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan zusammen.

Anmerkung: Einrichtungen und Institutionen könnten für sich entscheiden, dass man diese Räumlichkeiten nur mit Mundschutz betreten kann.

 

Neue Allgemeinverfügung für eingeschränkten Schulbetrieb 

Nach der neuen Allgemeinverfügung des Freistaates bleiben Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bis einschließlich 3. Mai geschlossen. Unterricht und schulische Veranstaltungen finden in dieser Zeit für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler nicht statt. Nur für die Schüler aller Abschlussklassen an den Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder geöffnet. Konsultationen, die Durchführung von Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen können damit stattfinden. Die Schulen werden ab dem 20. April vorerst ausschließlich für das Personal geöffnet, welches zur Vorbereitung der Schüler auf ihre Prüfungen notwendig ist. Erst ab dem 22. April beginnt die eigentliche Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler. Konsultationen für Abiturientinnen und Abiturienten sind allerdings schon ab dem 20. April möglich. Kindertageseinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen und sind nur für Kinder in der Notbetreuung zugänglich. Infos unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/

 

Anspruch auf Notbetreuung erweitert

Zudem wurde der Anspruch auf Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen erweitert. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert und gelten ab dem 18. April. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun unter anderem auch folgende Sektoren: Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestattungswesen, Verkaufspersonal im Einzelhandel, Handwerker, Beschäftigte der stationären Kinder-, Jugendlichen- und Behindertenhilfe, Tierpfleger, Schüler mit eigenen Kindern mit Betreuungsbedarf sowie das für den Schuldienst an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erforderliche Personal. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt nur vor, wenn beide Personensorgeberechtigten in systemrelevanten Berufen tätig sind. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist:

Gesundheitsvorsorge und Pflege, Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr), Öffentlicher Personennahverkehr, Polizei- und Justizvollzugsdienst, Schuldienst und Kindertagesbetreuung, Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern, Kommunal- oder Staatsverwaltung (sofern man mit Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist). Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Weitere Informationen unter: www.coronavirus.sachsen.de


Wertstoffhöfe öffnen wieder

Ab Montag sind die Wertstoffhöfe im Landkreis Mittelsachsen wieder regulär geöffnet. Die Öffnungszeiten sind im aktuellen Abfallkalender auf Seite 13 oder unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich "Abfallentsorgung" veröffentlicht. „Da prinzipiell mit einem hohen Andrang zu rechnen ist, bitten wir alle Mittelsachsen die Wertstoffhöfe in den ersten Tagen nur bei absoluter Notwendigkeit, ggf. um einige Tage zeitversetzt  und mit sehr viel Geduld aufzusuchen“, heißt es auf der Internetseite des Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen. Den Anweisungen des Personals vor Ort sei unmittelbar Folge zu leisten. Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen allen Besuchern und Mitarbeitern einzuhalten und es darf keine Gruppenbildung vor Ort erfolgen. Die EKM weist darauf hin, dass das Personal der Wertstoffhöfe angehalten ist, notfalls vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,  die diese Regelungen nicht einhalten,  des Wertstoffhofes zu verweisen. „Sollte ein unkoordinierbarer Andrang herrschen, der fließende Straßenverkehr behindert oder eine Gefährdung der Mitarbeiter und Bürger entstehen, behalten wir uns vor, die Wertstoffhöfe kurzfristig wieder zu schließen“, heißt es in der Mitteilung der Gesellschaft weiter. Bei Fragen ist die Abfallberatung unter Telefon 03731-2625-41/-42 oder per Mail unter   zu erreichen.

Zwischenlager für Sonderabfall – FNE in Freiberg ab 20. April wieder geöffnet

Ab dem 21. April nimmt das Problemstoffmobil kurzfristig seine Tour im Landkreis Mittelsachsen wieder auf. Die Standzeiten- und Standorte ab dem 21. April entnehmen Interessierte dem bisherigen Tourenplan im Abfallkalender und auf www.ekm-mittelsachsen.de. Die Samstagstermine und Herbsttour sollen wie gewohnt durchgeführt werden. Das Zwischenlager für Sonderabfall – FNE in Freiberg öffnet am 20. April seine Tore. Die Öffnungszeiten sind im aktuellen Abfallkalender auf Seite 21 und auf www.problemabfaelle.deveröffentlicht. „Bitte beachten Sie, dass es in den ersten Tagen zu einem vermehrten Andrang an den Entsorgungsstationen kommen kann. Falls möglich geben Sie ihre Abfälle zeitlich versetzt am Zwischenlager für Sonderabfall ab. Bitte bringen Sie viel Zeit und Geduld mit und halten stets mindestens 1,50 Meter Abstand zu allen Bürgern und Mitarbeitern der Entsorgungsunternehmen“, schreibt die Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen in einer Pressemitteilung. Das illegale Abstellen von Abfällen an den Standplätzen könne mit einer Strafe von bis zu 100.000 Euro bestraft werden. Jede illegale Ablagerung werde zur Anzeige gebracht. Kurzfristige Änderungen können online unter www.ekm-mittelsachsen.deim Bereich „Aktuelles“ oder direkt bei der Abfallberatung der EKM unter 03731-2625-41/-42/-44 bzw. unter   erfragt werden.

 

Zugverkehr kehrt zum regulären Fahrplan zurück

Nach dem bereits in den vergangenen Tagen REGIOBUS und die City-Bahn ankündigten zum Regelverkehr ab Montag zurückzukehren, folgt ab Montag die Freiberger Eisenbahn auf der Strecke zwischen Freiberg und Holzhau. Die Mitteldeutsche Regiobahn fährt ab 4. Mai nach Normalfahrplan. Dies betrifft die Strecken Döbeln - Leipzig (RB 110), Hof - Zwickau - Dresden (RE3) und Zwickau - Dresden (RB 30). Die Züge zwischen Chemnitz und Leipzig (RE 6) fahren dann mit vier Wagen (zurzeit drei). Ebenfalls ab 4. Mai verkehrt die S-Bahn der Deutschen Bahn zwischen Dresden und Freiberg. Die  Drahtseilbahn Augustusburg nimmt auch am Montag ihre Fahrten wieder auf. Tickets gibt es  an  bekannten  Verkaufsstellen oder auch per App. „Der Ticketverkauf  beim  Busfahrer ist weiterhin ausgesetzt. Dort, wo ein Ticketkauf  noch unmöglich ist, gilt vorerst weiterhin: Die Fahrt bis zur nächsten Verkaufsstelle wird ermöglicht“, teilt heute der Verkehrsverbund Mittelsachsen mit. Noch ein Hinweis zur City-Bahn: Ihr Betrieb erfolgt ab Montag mit Einschränkungen in Form von Schienenersatzverkehr wegen Instandsetzungsmaßnahmen bzw. Bauarbeiten. Hier eine Übersicht der betroffenen Linien in Mittelsachsen:

  • C13 Chemnitz – Burgstädt Montag, 20.04.2020 bis Mittwoch, 22.04.2020 jeweils nach 21 Uhr bis Betriebsschluss Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Burgstädt

  • C14 Chemnitz - Mittweida Mittwoch, 22.04.2020 23:00 Uhr bis Samstag, 02.05.2020 durchgehend  Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Mittweida

Weitere Informationen gibt es unter www.city-bahn.de.

 

Ablaufende Führerscheine sind dringende Fälle

Die Fahrerlaubnisbehörde sichert nur noch die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 15. Mai 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr). Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Die Führerscheinstelle ist von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen. Die Telefonnummer lautet  03731 799-1454 und die E-Mail lautet

 

Verfahren bleiben bei Zulassung von Fahrzeugen ausgesetzt

Die Kfz-Zulassungsstelle informiert, dass die laufende Änderungsfrist bis 26. April in drei Fällen ausgesetzt wird: Dies betrifft die Änderung der Halterdaten, die Änderung technischer Daten und die Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte. Generell ist der  Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die genauen Regelungen sind auf der Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona hinterlegt.

 

Hinweis zur Corona-Ambulanz in Freiberg

Die Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz in Freiberg werden erneut angepasst. Ab Montag hat sie von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Grund für die Entscheidung sei nach einer Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtung Mittelsachsen die niedrige Patientenzahl. „An den letzten beiden Tagen hatten wir jeweils nur neun Patienten“, erklärt die Sprecherin Dr. Ulrike Träger. Sollte die Zahl der Patienten steigen, würden die Öffnungszeiten wieder angepasst. Informationen zu dieser Ambulanz gibt es im Internet unter https://www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/ Eine weitere Ambulanz gibt es am Krankenhaus in Mittweida –Infos unter http://www.lmkgmbh.de/LMK/2020/03/30/informationen-zu-besucher-stopp-und-corona-ambulanz/. Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt zudem eine Praxis in Rochlitz.

 

SAB stoppt Auszahlung von Soforthilfen

Wegen falscher Internetseiten hat die Sächsische Aufbaubank die Auszahlung der Soforthilfen gestoppt. „Das ist mehr als bedauerlich, da einige mittelsächsische Betriebe dringend auf die Auszahlung warten", sagt Matthias Damm. Hier werde eine Notsituation in betrügerischer Weise ausgenutzt,was in keinster Form zu rechtfertigen sei. Der Landrat appelliert an die Bürger, sich zum Corona-Virus auf den öffentlichen Internetseiten bzw. in den bekannten Medien zu informieren: „Wir haben es in der vergangenen Woche bereits in den sozialen Netzwerken gesehen, dass es auch Falschmeldungen gibt.“ Insbesondere für Unternehmen hat das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung eine Übersicht mit den offiziellen Links und Verweisen zusammengestellt, die regelmäßig aktualisiert wird. https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

 

Gastronomie in Mittelsachsen: Die Region muss zeigen, was sie hat
Sie gehören zu Penig wie die Mulde, die Gaststätte Rollmopsschänke und Harry Wengler. Dieser Tage idyllisch gelegen an der Zwickauer Mulde. Doch das schöne Wetter kann der Gastronom nicht genießen, denn wie vielerorts bleiben die Gäste aus. Die Corona-Krise hat auch das für seine gutbürgerliche Küche, gemütliche Skatabende und gesellige Runden bekannte Lokal fest im Griff. Anders als im Einzelhandel ist eine Besserung noch nicht in Sicht. „Wir haben das Hochwasser überstanden und wir schaffen auch Corona“, sagt der bodenständige Unternehmer. Gemeinsam mit seiner Frau Ilona und Mitarbeiterin Simone blickt er fast optimistisch auf das Ostergeschäft zurück. „Viele unserer Gäste haben uns die Treue gehalten und den Abholservice genutzt. Wir haben aufmunternde Worte gehört, das gibt uns Kraft“, sagt Harry Wengler weiter. Jetzt komme es darauf an, dass die Gäste auch weiter bei der Stange halten. „Schön wäre, wenn die Leute bei dem schönen Wetter, statt den Grill anzuwerfen, auch einmal bei der heimischen Gaststätte bestellen", schlägt er weiter vor. Er beschreibt sich selbst als Vollblutgastronom, er macht Werbung über Facebook und im Internet.  Aber er serviert lieber den namenesgebenden Riesenrollmops, als sich mit Suchmaschinenoptimierung, Datenschutzerklärungen und barrierefreien Internetseiten rumzuschlagen. So wie Harry Wengler geht es vielen. Deshalb war er Anfang April gemeinsam mit anderen Peniger Gewerbetreibenden auf die Idee gekommen, die gegenseitige Unterstützung zu zeigen. So wurde der Peniger Lokalheld in den Farben der Stadt geboren, der mit dem Spruch  >> Ich unterstütze meinen lokalen Händler<< genau das aussagt. „Dass der Landkreis unsere Initiative aufgreift und dazu noch eine eigene Plattform bereitstellt, finde ich klasse" freut er sich. Harry Wengler ist mit seiner Rollmopsschänke bereits eingetragen. Gerade für die Gastronomie sind solche Angebote wichtig, denn so zeigt die mittelsächsische Wirtschaft, dass sie zusammenhält.  Über 160 Angebote gibt es bereits unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu sehen.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 16. April 2020

Corona-Lage am 16. April


Es gibt im Vergleich zu gestern zwei und damit insgesamt 232 Fälle. Außerdem geht in der Meldung heute um den Schulstart und der Landrat äußert sich zur aktuellen Entwicklung. 

In Mittelsachsen gibt es 232 Fälle. Diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 70 Fällen, den Altkreis Freiberg mit 92 Fällen und dem Altkreis Mittweida mit 70 Fällen. Das Landratsamt ordnete für 744 Personen die Quarantäne an, 447 Personen haben diese wieder verlassen.

 

Landrat zur aktuellen Entwicklung

Der Freistaat Sachsen hat angekündigt, eine neue Rechtsverordnung zur künftigen Eindämmung des Corona-Virus zu erlassen. Sie soll morgen im Kabinett verabschiedet werden. Demnach soll es beispielsweise keine Ausgangsbeschränkungen, sondern Kontaktbeschränkungen geben, Museen bleiben geschlossen, ebenso Gaststätten. Zahlreiche Anrufe gingen dazu über die Hotline 03731 799-6249 im Gesundheitsamt ein. „Hier haben unsere Mitarbeiterinnen immer auf die Verordnung vertrösten müssen, denn darin werden die einzelnen Punkte rechtsverbindlich geregelt“, erklärt Landrat Matthias Damm. Damit werden Falschauskünfte verhindert, die dann ggf. revidiert werden müssten. Es sei aber eine gewisse Unsicherheit in der Bevölkerung zu den neuen Regeln zu spüren – was darf man ab Montag. „Die angekündigten Vorhaben sind kleine Schritte, um das gesellschaftliche Leben offener gestalten zu können und gleichzeitig die Verbreitung des Virus zu minimieren“, fasst es Matthias Damm zusammen. In Mittelsachsen sind die Fallzahlen im Rückblick auf die vergangenen Tagen im Vergleich zu anderen Regionen moderat gestiegen – innerhalb von einer Woche um 30 Fälle. Die Menschen seien sehr diszipliniert mit den Regelungen umgegangen, was nicht zuletzt aus den Rückmeldungen der Polizei hervorginge. „Das könnte natürlich im unmittelbaren Zusammenhang mit den Maßnahmen stehen, aber es fehlt eine wissenschaftliche Grundlage, um sich hier ausdrücklich festzulegen“, so Damm. Er hofft mit den Regelungen, dass es seitens der Bevölkerung weiterhin eine so große Mitwirkung zur Verlangsamung des Virus gäbe - wohlwissend, dass dies mitunter viel abverlange. Positiv sieht er die Ankündigung, dass einzelne Läden wieder nach aktuellem Stand öffnen können. „Jedoch wird das Einkaufen an sich anders ablaufen, als Kunden und Geschäfte es bisher gewohnt sind durch die Hygiene- und Abstandsregeln“, ergänzt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Insbesondere Handel und Gastronomie sollten mit digitalen Angeboten auf die Änderungen im Kauf- und Konsumverhalten reagieren. Er betont, dass die „Kauf-Regional"-Seite der Wirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html weiter ausgebaut werden soll. Dies sei eine Plattform für regionale Unternehmen. Enthalten sind Angebote von etwa 100 Unternehmen zu Liefer- und Abholservices, Onlineshops und Gutscheinen. „Wir freuen uns, dass die Plattform so gut angenommen wird und kontinuierlich wächst", sagt Dr. Lothar Beier. In sozialen Medien und im Internet wirbt ein kleiner blau-gelber Lokalheld für die Plattform. „Das Maskottchen stellen wir Unternehmen in Form von Aufklebern und als Druckdatei kostenfrei zu Verfügung“, betont Beier. Einige Firmen, zum Beispiel die Striegistaler Seifenmanufaktur oder Essskultur aus Mittweida nutzen den mittelsächsischen Lokalhelden schon, indem sie ihn in der Stickerform den Paketen aus dem Onlineversand beilegen. Die Kaffeerösterei Reinhardt in Burgstädt bedruckt künftig die Etiketten des 250-Gramm-Röstkaffees mit seinem Konterfei. Dr. Beier: „Insgesamt ist es erfreulich, wie die Unternehmen so die Unterstützung untereinander und die Verwurzelung in der Region bekunden“. Das Maskottchen ist eine Idee von Peniger Gewerbetreibenden. Der Landkreis schloss sich dieser Initiative an. In den Landkreisfarben wirbt der kleine Held vorrangig in den sozialen Medien für seine Heimatregion und die engagierten Unternehmen. Die Plattform wurde am 7. April frei geschaltet und soll Unternehmen unterstützen mit den aktuellen Bestimmungen besser klarzukommen. Die Unterseite „Kauf regional" wird als kostenfreies und digitales Angebot der Wirtschaftsförderung für Handel, regionale Erzeuger und Gastronomie sowie Dienstleister auch künftig bestehen bleiben. Ein Branchenkatalog und ein Einkaufsführer mit regionalen Erzeugern runden das Angebot ab.

 

Vorbereitung Wiederaufnahme Schulbetrieb

Der Landkreis bereitet sich indes auf die schrittweise Öffnung der Schulen in seiner Trägerschaft vor. So öffnen Berufliche Schulzentren, Gymnasien und Förderschulen für die Abschlussklassen. Ausnahme bilden die Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Hierzu gehören die Regenbogenschule in Döbeln, Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule in Flöha, Wilhelm-Pfeffer-Schule in Rochlitz und die Max-Kästner-Schule in Frankenberg sowie die Albert-Schweitzer-Schule in Freiberg in Trägerschaft der Diakonie Freiberg. „Die Schülerinnen und Schüler erwerben keinen Schulabschluss im klassischen Sinn“ , erklärt der für Bildung zuständige zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Erste Aufgabe sei beispielsweise bei der Wiedereröffnung die Zimmer entsprechend umzuräumen, beispielsweise, um den notwendigen Abstand zwischen den Schülern zu gewährleisten. Es wird über den Freistaat eine Lieferung von persönlicher Schutzausstattung und Desinfektionsmittel erwartet. Schon jetzt bittet er die Schülerinnen und Schüler auf die Hygiene zu achten und verantwortungsvoll zu handeln. Plakate in den Gebäuden werden immer wieder auf Verhaltensweisen eingehen. „Als Träger stehen wir mit den Schulleitern in enger Verbindung. Wir möchten mit unseren Mitteln in diesen Zeiten den Schülerinnen und Schülern beste Bedingungen für die bestehenden Prüfungen bieten“, betont Höllmüller. Gleiches gelte für die Lehrerinnen und Lehrer, da es auch für diese eine außergewöhnliche Situation sei. Die Prüfungszeit beginnt in der kommenden Woche auch am Fachschulzentrum Freiberg-Zug, die einzige höhere Fachschule für die landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Fortbildung zum Techniker, Betriebswirt oder hauswirtschaftlichen Betriebsleiter in Sachsen. Diese Schule betreibt der Landkreis komplett, das heißt er stellt auch die Lehrerinnen und Lehrer. „Spätestens am 11. Mai soll dann auch die Lehrküche wieder in Betrieb gehen, damit der praktische Teil der Prüfungen für den Bereich der Hauswirtschaft durchgeführt werden kann“, erklärt Höllmüller. Für die Versorgung von Schülern und Gästen bleibt die Küche geschlossen. Infos zum Schulbetrieb in Sachsen unter https://www.bildung.sachsen.de/

 

Änderung im Busfahrplan

Wichtige Grundlage für den Schulstart bildet der Öffentliche Personennahverkehr. REGIOBUS hat hierzu kurzfristig alles für die Aufnahme des regulären Betriebes umgestellt. „Wir danken unseren Beschäftigten und den beauftragten Sub-Unternehmen, die das so schnell ermöglichten“, so Geschäftsführer Michael Tanne. Beispielsweise musste der Dienstplan für 350 Fahrerinnen und Fahrer in seinem Unternehmen neu aufgestellt werden. Er betont, dass die Fahrzeuge jeden Tag gründlichst gereinigt würden und erinnert daran, dass – wenn vorhanden – nur die hinteren Türen benutzt werden dürfen. „Aber es laufen Vorbereitungen, dies perspektivisch umzustellen. Hier sind aber Einbauten zum Schutz des Fahrpersonals noch notwendig“, so Tanne. Die Fahrpläne sind auf der Interseite von REGIOBUS veröffentlicht www.regiobus.com


Volkshochschule bietet Online-Kurse

Aufgrund der aktuellen Entwicklung zum Coronavirus bietet die Volkshochschule Mittelsachsen in Kooperation mit dem SAEK mobil nun einige Veranstaltungen als Online-Kurse an. So findet am 22. April von 14:00 – 15:30 Uhr ein Webinar zum Umgang mit Falschmeldungen in Zeiten von Corona statt. Im Internet kursieren Falschnachrichten oder sog. „Fake News" zu den unterschiedlichsten Themen. „Da ist es manchmal gar nicht so leicht zu erkennen, ob eine Information glaubwürdig ist. Und das kann am Ende große Auswirkungen auf das menschliche Verhalten haben“, schreibt die Volkshochschule in einer Mitteilung. Im Webinar werden die Unterschiede zwischen den schnellen Nachrichten in den sozialen Medien und verschiedenen journalistischen Formaten angeschaut. Es wird aufgezeigt, welche Strategien dahinterstecken und wie Falschnachrichten erkannt werden können. Vermittelt werden einfache Wege und Möglichkeiten, wie Quellen und Glaubwürdigkeit von Medieninhalten überprüft werden können. Zum Schluss kann man selbst Methoden und Hilfsmittel zum Faktencheck, zum Beispiel eine Bilderrückwärtssuche oder die Überprüfung von Angaben im Impressum ausprobieren. Link zur Veranstaltung: https://www.edudip.com/de/webinar/webinar-umgang-mit-falschmeldungen-in-zeiten-von-corona-saek-mobil/124376

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Das Webinar findet im Rahmen des Projektes „Politische Bildung“ statt, gefördert vom Freistaat Sachsen. Bei Fragen zur Anmeldung steht das SAEK mobil zur Verfügung unter:

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen zum Coronavirus

Corona-Lage am 15.04.2020

 

Im Landkreis gibt es den zweiten Todesfall. Mit dem heutigen Stand sind im Gesundheitsamt 230 bestätigte Fälle insgesamt registriert worden. Weitere Inhalte der Meldung: Bus und City-Bahn fahren wieder normal, Träger erhalten Unterstützung und Steuererleichterungen für  Engagement.

Im Landkreis gibt es den zweiten Todesfall. Es handelt sich um eine 52-jährige Frau mit Vorerkrankung. Mit dem heutigen Stand sind im Gesundheitsamt 230 bestätigte Fälle insgesamt registriert worden. Diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 68 Fällen, dem Altkreis Freiberg mit 92 Fällen und dem Altkreis Mittweida mit 70 Fällen. Rechnerisch sind zirka 115 Personen wieder genesen. Das Gesundheitsamt erlies für 720 Personen einen Quarantänebescheid, 410 Personen haben diese wieder verlassen. Heute Abend tagt das Sächsische Kabinett zur weiteren Verfahrensweise in der Corona-Krise. Die Ergebnisse werden auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben, die auf Facebook übertragen wird. 

 

Bus und City-Bahn fahren wieder normal

Ab Montag stellt REGIOBUS seinen Fahrplan um und fährt wieder regulär. Hintergrund ist die Ankündigung, die Schulen teilweise wieder zu öffnen.  In Folge der Corona-Krise und den Schulschließungen fuhr das Unternehmen seit 23. März nach Ferienfahrplan. Weiterhin gültig bleiben zunächst  die Regelung, dass – wenn möglich – die hintere Türe benutzt werden soll. Die Fahrpläne aller Linien von REGIOBUS sind auf der Internetseite unter www.regiobus.com veröffentlicht.

Auch die City-Bahn fährt ab Montag wieder im sogenannten Vollbetrieb. Dieser erfolgt aber mit Einschränkungen in Form von Schienenersatzverkehr wegen Instandsetzungsmaßnahmen bzw. Bauarbeiten.

Hier eine Übersicht der betroffenen Linien in Mittelsachsen:

  • C13 Chemnitz - Burgstädt

Montag, 20.04.2020 bis Mittwoch, 22.04.2020 jeweils nach 21 Uhr bis Betriebsschluss Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Burgstädt

  • C14 Chemnitz - Mittweida

Mittwoch, 22.04.2020 23:00 Uhr bis Samstag, 02.05.2020 durchgehend  Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Mittweida

Weitere Informationen gibt es unter www.city-bahn.de.


Antrag ist online

Das Gesundheitsamt und die Abteilungen Soziales sowie Jugend und Familie arbeiten mit zahlreichen sozialen Dienstleistern zusammen. Im Auftrag des Landkreises unterhalten diese zum Beispiel soziale Leistungsangebote für erzieherische Hilfen, Eingliederungshilfen, aber auch Beratungsstellen oder Treffs. Infolge der Corona-Krise können sie ihr Angebot zum Teil nur noch begrenzt oder gar nicht aufrechterhalten. Um die Existenz der Träger in dieser schwierigen Zeit sicherzustellen, können jetzt entsprechende Zuschüsse beantragt werden. Der Landkreis hat auf seiner Internetseite zum Coronavirus Informationen und ein Antragsformular zur Verfügung gestellt. Mittelsachsens zweiter Beigeordneter Jörg Höllmüller: „Die Träger erfüllen wichtige Aufgaben im Bereich der Daseinsvorsorge und sind wichtige Partner, die durch ihre Leistungen in der Bevölkerung großes Vertrauen genießen. Mit dem Programm wird geholfen, dass diese Leistungen in der Fläche auch nach der Krise wieder fortgeführt werden.“ Im Gegenzug erklären die Einrichtungen ihre Bereitschaft, z. B. ihr Personal oder Sachmittel für die Bekämpfung der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen.


Ein Nestbau-Ei versteckte sich im Wimmelbild

Bevor die jüngsten Mittelsachsen und ihre Familien in der grünenden Natur ihre Osternester und vielfältiges Naschwerk entdecken durften, hatte die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen eine etwas andere Eier-Suche für findige Oster-Fans vorbereitet. Auch in diesem Jahr galt es, im Facebook-Auftritt der Wirtschaftsregion Mittelsachsen auf die Jagd nach einem gut getarnten Nestbau-Ei zu gehen. Dieses musste auf einem Wimmelbild mit Raster – schön mit ländlichen-kindlichen Motiven gezeichnet von Grafikerin Bianka Behrami – gefunden werden. Einfach war es nicht, glich doch das eine oder andere Astloch dem gesuchten Gegenstand. Nur wer das richtige Planquadrat in die Kommentarspalte schrieb, hatte die Chance, mit seinem Namen in den Lostopf zu kommen. Die Ziehung nahm der fleißige Nestbau-Osterhase schließlich persönlich vor. Die drei Gewinner dürfen sich auf eine Familienkarte für den Besuch im Sonnenlandpark Lichtenau freuen. Insgesamt nahmen 148 Personen an dem Gewinnspiel teil. 147 lagen mit ihrem Kommentar richtig. Der Gewinnspiel-Betrag wurde 1.336 mal angeklickt und erreichte 12.210 Facebook-Fans.  

Steuererleichterungen bei gemeinnützigem Engagement während der Corona-Krise

Die Bundesregierung hilft mit verschiedenen Maßnahmen, die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Dazu zählen jetzt auch steuerliche Erleichterungen für Bürgerinnen und Bürger sowie gemeinnützige Initiativen, die von der Corona-Krise Betroffene unterstützen und sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Die vereinfachten Regelungen gelten für Unterstützungsmaßnahmen, die vom 1. März bis 31. Dezember 2020 durchgeführt werden. Bei Spenden soll beispielsweise – unabhängig von der Betragshöhe - ein vereinfachter Zuwendungsnachweis geführt werden können. Grundsätzlich genügt danach der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts. In der heutigen Pressemitteilung des Sächsischen Finanzministeriums heißt es: „Verzichten Arbeitnehmer auf die Auszahlung von Teilen ihres Arbeitslohns oder auf Teile eines angesammelten Wertguthabens zugunsten einer Zahlung ihres Arbeitgebers auf ein Spendenkonto einer spendenempfangsberechtigten Einrichtung im Sinne von § 10 Abs. 1 Satz 2 EStG, können diese Lohnanteile bei der Feststellung des steuerpflichtigen Arbeitslohns außer Ansatz bleiben. Das soll auch für Aufsichtsratvergütungen gelten.“

Die vereinfachten Regelungen sind im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 9. April 2020 näher dargestellt.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 14. April 2020

Corona-Lage am 14. April


Heute gab es keinen neuen Fall, das Gesundheitsministerium warnt vor Wundermitteln und keine Steigerung der Anfragen beim Allgemeinen Sozialen Dienst.

Von gestern auf heute sind keine neuen Fälle dazu gekommen. Somit gibt es in Mittelsachsen 222 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 67 Fällen, dem Altkreis Freiberg mit 90 Fällen und dem Altkreis Mittweida mit 65 Fällen. Das Gesundheitsamt hat für 685 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 382 Personen haben diese wieder verlassen. Rund 100 Personen sind rechnerisch wieder genesen.

 

Covid-19: Gesundheitsministerium warnt vor vermeintlichen Wundermitteln

Das Gesundheitsministerium in Sachsen warnt vor vermeintlichen Wundermitteln, die gegen das Coronavirus helfen sollen. Häufig verbergen sich dahinter völlig unwirksame oder im schlimmsten Falle gefährliche Mittel. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise aktuell ein vermeintliches Malariaheilmittel auf der Basis von Natriumchlorit, auch unter dem Kürzel MMS (Miracle Mineral Supplement) bekannt, angepriesen. „Tatsächlich gibt es keinen einzigen Nachweis für irgendeine positive Wirkung. Bei Aktivierung des Natriumchlorits entsteht bei der Einnahme das als ätzend und sehr giftig eingestufte Chlordioxid“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.


Masken abgeholt

Am Ostermontag holten rund 50 Träger von Einrichtungen aus den Bereichen ambulante und stationäre Pflege, Suchtberatung sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Schutzmasken im Landratsamt ab. Die OP-Mundschutzmasken und FFP2-Masken stammen aus einer Lieferung des Freistaates Sachsen vom Wochenende. In seinem Auftrag verteilte der Landkreis die Masken. Eine weitere Ausgabe ist für diese Woche geplant, da zu Ostern nicht alle entsprechenden Träger mit diversen Angeboten erreicht werden konnten. Diese Träger werden durch den Kreis über den neuen Ausgabetermin und –ort per E-Mail informiert. Im Gegensatz zum bisher ausgereichten Desinfektionsmittel handelt es sich aber um keine Spende. Die Ausrüstung ist kostenpflichtig. 


Anfragen beim Allgemeinen Dienst

In diesen Tagen gehen beim Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendamt des Landkreises ganz unterschiedliche Fragen zur aktuellen Situation ein. Beispielsweise zum Umgangsrecht von Eltern. Dies ist in der Sächsischen Verordnung entsprechend geregelt, dass Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich möglich sei. Hierzu gibt es auch weitergehende Informationen auf der Internetseite des Freistaates www.coronavirus.sachsen.de oder der Internetseite des Landkreises. „Es erreichen den Allgemeinen Sozialen Dienst nicht mehr Hinweise zu möglichen Kinderwohlgefährdungen im Vergleich zum Zeitpunkt vor den Ausgangsbeschränkungen und den Schulschließungen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. In der Regel kämen diese Nachrichten und Anrufe aus der Bevölkerung bzw. der Nachbarschaft. Sie versichert, man gehe jedem Hinweis nach und prüfe die Fälle genau. Unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen seien auch Hausbesuche nicht ausgeschlossen.

Richter weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Familienberatungsstellen im Landkreis hin, an welche sich Eltern und Kinder bzw. Jugendliche auch wenden können.

Die Beratungsstelle der Diakonie in Freiberg ist per E-Mail über sowie unter der Telefonnummer 03731 482-100 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

Die Beratungsstellen der Diakonie Rochlitz ist per Mail und telefonisch wie folgt zu erreichen:

Mittweida: 03727-9967530

Rochlitz: 03737-493131, 03737-493125

Burgstädt: 03724-15870

Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter 037206-880443.

Die Beratungsstelle der Volkssolidarität Döbeln ist per Mail über sowie unter der Telefonnummer 03431 574764 erreichbar.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 09. April 2020

Corona-Lage 9. April


Heute in der Meldung: Reiserückkehrer müssen sich melden, Hilfesuchende können sich  beim Team Sachsen melden und Desinfektionsmittel verteilt. Über Ostern werden aktuelle Zahlen auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die nächste Meldung gibt es am 14. April.

In Mittelsachsen gibt es 202 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 64 Fällen, den Altkreis Freiberg mit 80 Fällen und dem Altkreis Mittweida mit 58 Fällen. Das Gesundheitsamt ordnete für 630 Personen Quarantäne an, 269 Personen haben diese wieder verlassen.

Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist auch über Ostern jeden Tag zwischen 9 und 13 Uhr zu erreichen. Anfragen werden auch per Mail über beantwortet.


Landrat zu Ostern:

In den vergangenen Tagen war die Hotline des Landratsamtes zu Corona weiterhin sehr gefragt. Über 100 Anrufe täglich registrierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben den eigentlichen Fragen zum Virus drehte sich auch viel um die Ausgangsbeschränkungen im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest. Hier appelliert Landrat Matthias Damm sich, beispielsweise nochmals genau über die gültigen Vorschriften zu informieren. Sowohl auf der Internetseite des Landkreises gibt es Hinweise als auch auf der Internetseite des Freistaates. „Kern ist weiterhin die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken“, so Damm. Ausnahmen bilden beispielsweise der Hin- und Rückweg zur Arbeit, der Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung von Eltern, die darauf einen Anspruch haben. Wege zum Einkaufen sind weiterhin erlaubt. Damm: „Ganz viele Einwohnerinnen und Einwohner hätten sich garantiert das Osterfest anders vorgestellt und sind enttäuscht, diese Feiertage ganz anders verbringen zu müssen, aber das Hauptziel mit den Regelungen ist die Ausbreitung zu minimieren.“ Er hofft für Mittelsachsen weiterhin auf geringere Steigerungen der Erkrankungszahlen. Letztendlich zähle die Gesamtentwicklung in Sachsen bzw. Deutschland noch bis Ostern. „Wir blicken in der kommenden Woche auf die Beratungen der Länder mit der Bundesregierung. So oder so werden es keine leichten Entscheidungen der Beteiligten.“ Er bedankt sich bei den Einwohnerinnen und Einwohnern für die Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen, denn es komme in dieser Situation auf jeden Einzelnen an: „Es erfordert von uns allen viel Disziplin, Verständnis und Opfer, aber es besteht  ein gesamtgesellschaftliches Ziel und ich freue mich, dass hier so viele mitwirken“. Trotz dieser Umstände wünscht er den Mittelsachsen ruhige Feiertage. „Und es ist mir wichtig, an dieser Stelle vor allem jenen zu danken, die im medizinischen und pflegerischen Bereich arbeiten. Sie sind rund um die Uhr und unabhängig von Feiertagen für uns da.“

 

Freistaat Sachsen regelt Quarantäne für Ein- und Rückreisende

Der Freistaat Sachsen erlässt in Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Bundesländern Regeln für die Einreise von Personen, die aus dem Ausland nach Sachsen kommen. Diese Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder die für ihren Aufenthalt vorgesehene Unterkunft zu begeben. Ihnen wird aus Infektionsschutzgründen eine verbindliche zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den Personen ist es in dieser Zeit nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Zudem sind die Reiserückkehrer verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und über ihre Ankunft zu informieren. Die Personen sind zudem verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Für die Zeit der Quarantäne unterliegen die Reiserückkehrer der Beobachtung durch das zuständige Gesundheitsamt. Sie dürfen in dieser Zeit keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Ausgenommen von der häuslichen Quarantäne sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend reisen, weil sie Waren und Güter auf Straße, Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Befreit von der Pflicht zur Quarantäne sind Reisende, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und der Pflegeeinrichtungen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens sowie der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen zwingend notwendig ist. Diese Notwendigkeit ist vom Arbeitgeber oder Dienstherrn zu bescheinigen. Ebenfalls ausgenommen von der Quarantänepflicht nach Rückkehr sind Mitarbeiter von Luft-Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen, die sich außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben, Grenzpendler und Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben. Auch besondere triftige Reisegründe können zur Befreiung von der Quarantänepflicht führen. Dazu zählen ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im selben Hausstand lebenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen und der Beistand für schutzbedürftige Personen. Im Übrigen kann das zuständige Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen. Die Verordnung gilt ab 10. April 2020 und tritt am 20. April 2020, 0 Uhr, außer Kraft. Sie ist im Internet unter www.coronavirus.sachsen.de

 

Desinfektionsmittel verteilt

Heute wurden in Mittweida Desinfektionsmittel an fast 50 Einrichtungen verteilt. Das Mittel wurde von der Beiersdorf AG zur Verfügung gestellt und von Fit GmbH abgefüllt. Die rund 1000 Liter erhielten stationäre Pflege- und Behindertenheime. Die Spende bekam der Freistaat und wurde über den Landkreis an die Einrichtungen weitergereicht.

 

Wirtschaftsförderung: Die Krise meistern

An der Corona-Hotline des Landkreises, via Facebook und im Internet informieren sich tagtäglich viele Unternehmen aus Mittelsachsen.  Neben den gestellten Fragen zu Entlastungsmöglichkeiten bei Steuern und Beiträgen oder weiteren finanziellen Hilfen werden auch Beispiele genannt, die momentan besonders aktuell sind. „Wir sind stolz, wie Mittelsachsens Wirtschaft in der Krise zusammenhält. Viele Firmen vernetzen sich und arbeiten eng zusammen. In den sozialen Medien weisen sie aufeinander hin" , beschreibt Dr. Lothar Beier die Situation. „Einige Firmen nutzen ihre Kontakte nach Fernost und helfen bei der Beschaffung von Schutzausrüstung, wie IMM in Mittweida oder nähen gleich selbst Gesichtsmasken wie die Firma Demmelhuber, deren Metier sonst ein ganz anderes ist. Mit Desinfektionsrobotern, hergestellt in der Hartmann GmbH in Hainichen können Oberflächen, sogar ganze Räume mittels UV-C-Strahlung desinfiziert werden. Alle diese Aktivitäten helfen in der Krise sehr und zeigen, dass insbesondere Mittelsachsens produzierendes Gewerbe zur Bewältigung der Situation beiträgt", schließt der erste Beigeordnete seine Betrachtungen ab. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung hat unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html wesentliche Fragen und Antworten für Unternehmen zusammengestellt, die ständig aktualisiert werden. Um die Liquidität zu erhalten, standen primär die Belange um die Soforthilfen von Bund und Land im Fokus von Mittelsachsens Wirtschaft.  Das Referat listet weitere Entlastungsmöglichkeiten und Hilfen zur Bewältigung der Situation auf. Darin geht es um die Herab- oder Aussetzung steuerlicher Vorauszahlungen oder um die zinslose Steuerstundung bis hin zur Anpassung von Beiträgen.

 

Hilfesuchende können sich melden

Ab sofort können nun auch individuelle Hilfegesuche von Privatpersonen an das TEAM SACHSEN gerichtet werden — ein Onlinetool bringt Hilfegesuch und Helfende vor Ort zusammen. Um Hilfe zu erhalten, ist zunächst eine Registrierung über die Webseite erforderlich: www.teamsachsen.de

Außerdem befindet sich auf der Webseite www.teamsachsen.de ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und
Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im »Team Sachsen« engagieren möchte. Perspektivisch soll auch ein Anmeldeformular für Hilfegesuche auf der Seite implementiert werden.
Die gemeinsame Koordinierungsstelle der sächsischen Hilfsorganisationen besteht aus dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Rotes Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst. In Krisen- und Katastrophenlagen wird das Lagezentrum des DRK Sachsen in Dresden für die landesweite Koordinierung von Einsätzen der Hilfsorganisationen genutzt. Die Initiative »Team Sachsen« ist in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt entstanden. Das TEAM SACHSEN ist über folgenden Kontakt zu erreichen:
Mail:
Telefon: 0351 4678 150

 

Allgemeine Hilfstelefone

Es stehen außerdem 24 Stunden am Tag folgende kostenfreie Rufnummer zur Verfügung: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 08000 116 016, die Nummer gegen Kummer unter 116 111 5 sowie das Elterntelefon (0800 111 0 550).

Frauenschutzhaus erreichbar:

Die Mitarbeiterinnen des  Frauenschutzhauses Freiberg sind auch während der Corona-Krise ansprechbar. Kontakt-Telefon-Nummer 03731 22561 http://www.frauenschutzhaus-freiberg.de/kontakt/index.php?dynamisch=1

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 08.04.2020

Corona-Lage am 8. April

 

Es gibt 182 bestätigte Fälle in Mittelsachsen. Morgen startet in Rochlitz eine neue Corona-Anlaufstelle, es gibt Informationen für die Wirtschaft und morgen werden Spenden verteilt. 

 

In Mittelsachsen gibt es 182 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 54, auf den mit Altkreis Freiberg 75 und auf den Altkreis Mittweida mit 53 Fällen. Von 182 positiv getesteten Personen sind 103 weiblich und 79 männlich, fünf sind unter 17 Jahre alt, 121 zwischen 17 und 59 Jahre alt und 56 Personen sind älter als 59 Jahre. Für 538 Personen hat das Gesundheitsamt eine Quarantäne erlassen, 215 haben diese wieder verlassen.

 

Weitere Corona-Anlaufstelle in Mittelsachsen

Morgen wird eine Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen in Rochlitz eröffnet. „Diese Anlaufpraxen stehen ausschließlich Patienten zur Verfügung, die entweder durch ihren behandelnden Arzt oder das Gesundheitsamt dorthin überwiesen werden, am Wochenende oder den Osterfeiertagen auch durch den diensthabenden Arzt im Bereitschaftsdienst“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vereinigung. Die Anlaufpraxis befindet sich in der Gärtnerstraße 2 in Rochlitz, auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Rochlitz. Sie ist von Montag bis Freitag 14 bis 16 Uhr geöffnet, am Wochenende und den Osterfeiertagen von 10 bis 12 Uhr. Die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH weist daraufhin, dass die Patienten nicht den Haupteingang zum Objekt nutzen dürfen, da die Anlaufpraxis über einen separaten Zugang über das Treppenhaus an der linken Giebelseite des Hauses (aus Sicht des Besucherparkplatzes an der Lindenallee) verfügt.

 

Information zur Corona-Ambulanz in Freiberg

Die Corona-Ambulanz in Freiberg bleibt Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geschlossen. Am Samstag hat sie von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Nachdem heute lediglich zwölf Personen vorstellig waren, ist der Aufwand über das Osterwochenende weiterhin täglich Personal vorzuhalten nicht gerechtfertigt. Ab Dienstag hat die Ambulanz immer wochentags (Montag bis Freitag) von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Weitere Infos zur Ambulanz gibt es auf der Internetseite des Krankenhauses Freiberg.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Mittweida. Informationen gibt es dazu auf der Internetseite der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH.

 

Oberverwaltungsgericht konkretisiert mit Beschluss Rechtsvorschrift

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Beschluss in dieser Woche die Rechtsvorschrift zu den Ausgangsbeschränkungen konkretisiert. Es ging um die triftigen Gründe, aus denen man seine häusliche Unterkunft verlassen darf. Als triftiger Grund gelten auch Sport und Bewegung im Freien, vorrangig im Umfeld des Wohnbereichs. Das Gericht hält dies u.a. innerhalb eines Radius von zehn bis 15 Kilometern um die Wohnung grundsätzlich für möglich. Als Orientierung gelte dabei, dass man den Bereich möglichst von zu Hause aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könne. Laut Gericht könne es auch „gebilligt“ werden, wenn man zu seiner Aktivität für eine kurze Strecke den Bus, die Bahn oder das Auto nehme. Unzulässig sei es hingegen unter anderem, wenn die jeweiligen Orte außerhalb der eigenen Gemeinde lägen und nur mit Hilfe des Autos bzw. mit Bus und Bahn erreicht werden könnten. Das Gericht legte darüber hinaus die Regelung aus, dass Sport und Bewegung im Freien nur „im Ausnahmefall“ mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person möglich sind. Die Ausnahmeregelung ermögliche nicht nur die Begleitung einer Person, die aufgrund von Gebrechen oder Behinderungen nicht in der Lage sei, sich im Freien alleine zu bewegen, sondern auch einer Person, die ein „nachvollziehbares Bedürfnis“ dafür geltend machen könne, mit einer anderen Person des Vertrauens zusammenzutreffen. Zu einem solches Bedürfnis zählten sowohl die Vermeidung einer mit dem Kontaktverbot einhergehenden sozialen Isolierung, als auch Gründe der psychischen Gesundheit. Das Gericht bekräftigte dabei die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.  Die Medieninformation dazu gibt es auf der Internetseite des Freistaates.

 

Spenden werden übergeben

Morgen werden an rund 50 Einrichtungen insgesamt 1 000 Liter Desinfektionsmittel verteilt. „Es handelt sich dabei um Spenden an den Freistaat, die wir nun weiter verteilen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Während in der vergangenen Woche mit Spenden eher ambulante Pflegeeinrichtungen berücksichtig wurden, können sich morgen stationäre Pflege- und Behindertenheime das Mittel abholen. “Wir haben sie gestern angeschrieben und gehen wieder davon aus, dass wir nahezu die gesamte Spende morgen verteilen können“, erklärt Höllmüller weiter. Er ist erleichtert, dass der Landkreis noch vor Ostern die Spende bekommen hat. Höllmüller: „Wir erhielten in den vergangenen Wochen immer wieder die Rückmeldung der Einrichtungen, dass Bedarf besteht und mit dieser Spende, unter anderem von Beiersdorf, kann hier etwas abgeholfen werden“.

 

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Unternehmen sollten für die Zeit nach Corona gerüstet sein

Die Corona-Krise wird die Unternehmen nachhaltig verändern. „Betriebswirtschaftlich gesehen, wird sich die aktuelle Situation auf fast alle Unternehmen auswirken. Damit strategisch die richtigen Weichen gestellt werden können, stehen für Beratungsleistungen Unterstützungsangebote zur Verfügung", sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter im Landkreis. „Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen können sich Beratungsleistungen bis zu einem Wert von 4.000 Euro  ohne Eigenanteil fördern lassen", berichtet Beier weiter. Für dieses Unterstützungsangebot hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows  bis Ende 2020 um ein Modul für die von der Corona-Krise betroffenen KMU erweitert. Diese und weitere Informationen sowie den Link zur Onlinebeantragung finden Firmen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html --> Bereich: Unternehmen --> Frage: Gibt es weitere finanzielle Hilfen zur Bewältigung der Situation? --> Stichwort: Beratungskosten

 

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur können auf Liquiditätsprogramm bauen

Betrieben der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur steht in Sachsen seit heute ein eigenes Hilfsprogramm zu Verfügung. Einzelunternehmer, kleinste, kleine und mittlere Betriebe dieser Branchen können nun Liquiditätshilfen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) erhalten. Die Hilfe besteht aus zinsgünstigen Darlehen und dient der Liquiditätssicherung bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Mögliche Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden und einer Betriebsstätte in Sachsen. Die Darlehenshöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie soll dringend notwendige Liquidität über einen Zeitraum von vier Monaten sicherstellen. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Gleichzeitig sind Sondertilgungen möglich und keine Sicherheiten gefordert. Der Zinssatz wird circa ein halbes Prozent betragen. Beantragt werden können die Darlehen bis zum 31. August 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit die Anträge kurzfristig bearbeitet und die Hilfen schnell ausgezahlt werden können, werden die Voraussetzungen anhand von Eigenerklärungen der Antragsteller geprüft. Dieses Hilfsprogramm und die Richtlinie zu den Soforthilfedarlehen des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) ergänzen sich gegenseitig.


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 07. April 2020

Corona-Lage am 7. April


In Mittelsachsen gibt es 171 bestätigte Fälle und zirka 50 Personen, die geheilt sind. Heute geht es außerdem um ein Maskottchen, das lokale Händler unterstützt und um heutige Entscheidungen des Sächsischen Kabinetts.

 

In Mittelsachsen gibt es 171 bestätigte Fälle. Diese verteilen sich wie folgt: Altkreis Döbeln 51 Fälle, Altkreis Freiberg 73 Fälle und Altkreis Mittweida 47 Fälle. Für 499 Personen wurde eine Quarantäne angeordnet, 176 haben diese wieder verlassen.  „Eine Gesundschreibung muss gegenüber dem Landratsamt nicht gemeldet werden“, erklärt Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Man gehe nach den Erhebungen davon aus, dass man in der Regel nach zwei Wochen wieder gesund sei. Daher rechne das Amt zurück und geht davon aus, dass rund 50 Personen von Corona wieder genesen sind. Dr. Jordan: „Es gibt aber ganz unterschiedliche Verläufe, da wir die eigentliche Behandlung nicht vornehmen, fehlt uns eine genaue Übersicht.“ Es gäbe aber auch in Mittelsachsen mehrere Patienten, die in Kliniken behandelt werden würden. In diesem Zusammenhang appelliert die Amtsärztin erneut stets die Hygieneregeln zu beachten: „Mehrfach am Tag für 20 Sekunden Hände waschen, in die Armbeuge zu husten bzw. niesen und stets einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten.“

 

Wirtschaftsförderung erstellt Unternehmensübersicht - Maskottchen unterstützt lokale Händler

In schwierigen Zeiten das eigene Geschäft weiterzuführen und damit die Versorgung der Mittelsachsen mit Waren und Dienstleistungen aufrecht zu erhalten, das macht sie aus, die Lokalhelden Mittelsachsens. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung bietet Unternehmen eine virtuelle Plattform, um Onlineshops, Liefer- und Abholservices sowie Versandstellen für Wertgutscheine kostenfrei darzustellen. Aufgerufen sind Einzelhändler, Gastronomen und regionale Erzeuger sowie Dienstleister, die in Mittelsachsen ihr Gewerbe haben, sich zu präsentieren. "Der Landkreis schließt sich dabei der Lokalhelden-Aktion von Peniger Gewerbetreibenden an", sagt Dr. Lothar Beier, in dessen Aufgabenbereich auch die Wirtschaftsförderung liegt. Denn zur Onlinedarstellung der Unternehmen gibt es ein Maskottchen, das kostenfrei als Aufkleber bestellt werden kann. Mit 70 Unternehmen und fast 100 Angeboten geht die Übersichtskarte unter https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html an den Start.


Freiberger Ambulanz mit neuen Öffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten der „Fieberambulanz Corona- und Grippediagnostik“ neben dem Krankenhaus in Freiberg ändern sich ab morgen.

„Die vergangenen Tage zeigten, dass nach 13.00 Uhr keine Patienten mehr die Ambulanz aufsuchen“, heißt es in einer Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen. Daher reduziert die Einrichtung die Öffnungszeiten auf täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) auf 9.00 bis 13.00 Uhr. Infos unter: https://www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

Eine zweite Ambulanz gibt es am Krankenhaus in Mittweida. Alle Infos dazu können hier nachgelesen werden: http://www.lmkgmbh.de/LMK/2020/03/30/informationen-zu-besucher-stopp-und-corona-ambulanz/

 

Freistaat unterstützt Vereine und Institutionen in den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Umwelt und Landwirtschaft

Das sächsische Kabinett hat heute ein weiteres Maßnahmenpaket insbesondere für die Bereiche Soziales, Kultur und Sport sowie Umwelt und Landwirtschaft beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern.

Es hat ein Volumen von rund 55 Millionen Euro. Der Maßnahmenplan richtet sich vorrangig an Vereine und Privatpersonen, die nicht auf die Unterstützung durch Bundes- oder Landeshilfen sowie kommunaler Träger zurückgreifen können. Mit dem Unterstützungsprogramm sollen noch bestehende Lücken in Sachsen geschlossen werden.

Sportvereine müssen auf verschiedene Einnahmen wie die Vermietung von Wettkampfflächen  oder die Ausrichtung von Wettkämpfen verzichten. Vereine, die durch entstehende Einnahmeverluste in Existenznot geraten, sollen mit Zuschüssen von bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Für sächsische Kulturschaffende sollen Mikrostipendien eingeführt werden, die digitale Aspekte der Kulturarbeit wie E-Publikationen, digitale Ausstellungen, Musik- und Theateraufführungen oder Lesungen fördern.  Hilfen sind auch für Weiterbildungsträger geplant. Betroffen sind auch die Volkshochschulen. Vorgesehen sind kurzfristige Hilfen für die Beschäftigten, die normalerweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen tätig sind. Vorgesehen sind zudem Hilfen in Höhe von zur Abfederung von Härtefällen bei Institutionen im Umwelt- und Landwirtschaftsbereich, die durch abgesagte Veranstaltungen, Bildungsarbeit oder ausgefallene Frühjahrspflanzungen Einnahmeverluste erleiden.

Die jeweils verantwortlichen Ressorts sind damit beauftragt worden, die verschiedenen Maßnahmen zügig umzusetzen. Die für die Maßnahmen erforderlichen Mittel bedürfen noch der Entscheidung des Sächsischen Landtages. Diese ausführliche Medieninformation kann hier abgerufen werden: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235438

 

Zuschüsse für tschechische und polnische Pendler in allen Bereichen der systemrelevanten Infrastruktur

Heute hat der Freistaat Sachsen seine Unterbringungszuschüsse für Einpendler aus Tschechien und Polen auf zusätzliche Branchen erweitert, eine entsprechende Richtlinie des Wirtschaftsministeriums hat das Kabinett beschlossen. Die Pauschale von 40 Euro pro Nacht gilt ab sofort auch für Beschäftigte in Einrichtungen und Betrieben, die der Sicherstellung der öffentlichen Ordnung sowie der öffentlichen Infrastruktur oder der Versorgung der Bevölkerung dienen. Dazu gehören die Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft, der Lebensmittelhandel sowie die Logistik zur Sicherstellung des täglichen Bedarfs. Enge Familienangehörige, wie Ehepartner und Kinder, werden mit 20 Euro pro Übernachtung unterstützt. Die Zuschüsse gab es bisher ausschließlich für Berufspendler aus Tschechien und Polen, die im medizinischen Bereich oder in der Pflege arbeiten. Arbeitgeber können ihre Bedarfe direkt bei der Landesdirektion Sachsen anmelden.

Häufig gestellte Fragen und Antworten:  https://www.coronavirus.sachsen.de

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen zur Corona-Lage am 6. April 2020

 

In Mittelsachsen gibt es 164 positive Fälle. Außerdem geht es heute um den Vereinsdialog des Kreissportbundes, die Osteraktion der Nestbau-Zentrale und die Beliebtheit des Steigerlieges.

In Mittelsachsen gibt es 164 bestätigte Fälle. Diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 51 Fälle, den Altkreis Freiberg mit 67 Fällen und den Altkreis Mittweida mit 46 Fällen. Das Gesundheitsamt hat bisher für 470 Personen Quarantäne angeordnet, 136 Personen haben diese wieder verlassen.

 

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Auch in der Corona-Zeit gelten Bestimmungen

Aktuell möchten viele Menschen helfen, insbesondere den kleinen Geschäften im Ort. Für die Veröffentlichung von wirtschaftsbezogenen Daten, egal ob auf einem Handzettel, in einer Social-Media-Gruppe oder einer eigens dafür ins Leben gerufenen Internetseite gelten die Bestimmungen des Gewerbe-, Wettbewerbs- und Steuerrechts fort. Die Datenschutzgrundverordnung, die Kennzeichnung von Werbung oder SSL-Verschlüsselungen sollten ebenfalls beachtet werden. „Es muss grundsätzlich unterschieden werden, von wem das Angebot ausgeht, ob Gewinnerzielungsabsicht dahinter steht oder nicht", weist Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung auf die Sachlage hin. „Viele Kommunen haben dazu Angebote geschalten. Auch die Industrie- und Handelskammer und wir als Landkreis bauen aktuell Plattformen auf", sagt Schneider weiter. Eine Übersicht gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

 

Morgen Vereinsstammtisch

Der Kreissportbund bietet morgen wieder ab 18:00 Uhr seinen Online-Vereinsstammtisch an. „Ob Versicherungen, Corona, Datenschutz, Mitgliederversammlung, zukünftige Vereinsarbeit oder Ehrenamtskoordination - alle Themen sind herzlich willkommen“, heißt es auf der Internetseite des Verbandes. Interessierte können sich mit Angabe des Themas bei Vereinsberaterin Wella Oehme über:   oder 03731 16333-44 anmelden. Sie versendet dann die Zugangsdaten.

Am 23 April wird es einen größeren Austausch geben. Von 18:00 bis 21:00 Uhr heißt es dann: „Vereinsdialog – Sportvereine in Zeiten von Corona“. Mit dabei ist dann der Jurist Stefan Wagner. Anlass sind die Änderungen des BGB-Vereinsrechts. „Den Vereinen soll geholfen werden Probleme mit der Auswirkung der „Coronakrise“ in der Praxis zu meistern“, schreibt der Geschäftsführer Benjamin Kahlert. Thematisiert werden dann dort beispielsweise die Neuregelungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, Änderungen bezüglich der Amtszeit von Vorständen, die Insolvenz von Vereinen und die Erfüllung von Verträgen. Sportvereine können sich bis zum 20. April über die Vereinsberaterin Wella Oehme (  oder 03731 16333-44) anmelden. Auch hier wird darum gebeten im Vorfeld die Anliegen und Anfragen zum Thema mitzuteilen.

 

Steigerlied beliebt

Seit zwei Wochen läuft auf den Kanälen der Dachmarke »So geht sächsisch.« die #Bleibtdaheeme-Kampagne. In dieser Zeit gab es jede Menge Zuspruch. Mehrmals täglich öffnet sich auf den social media-Kanälen der Vorhang für neue und ganz unterschiedliche Programme, vom Livestream-Couchkonzert und Sofa-Kino über Kul-Touren – virtuelle Führungen durch sächsische Museen und Kultureinrichtungen – bis zu Daheeme-Workouts mit Spitzensportlern und anderen Mitmachformaten. Das Format #Tichtchtichtch stellt Sachsen vor, die auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren, und natürlich werden die verschiedenen Projekte und die Live-Formate von Partnern aus Kunst, Kultur, Bildung und Tourismus geteilt und weiterverbreitet. Bei der »So geht sächsisch.«-Community kommt das neue Angebot sehr gut an; seit dem Start zählt der Facebookkanal rund 1 100 Follower mehr und damit aktuell bereits mehr als 164 000. Den größten Publikumserfolg erzielt ein Video zum »Steigerlied« mit über 100 000 Aufrufen und einer großen Zahl positiver Kommentare. Das Bergmusikkorps Saxonia e. V. und die Freiberger Bergsänger haben den Klassiker neu aufgenommen. Jeder Musiker spielte für sich und doch sind alle in einem Lied und einem Film vereint. Mehr Informationen gibt es unter: www.so-geht-saechsisch.de/news/sachsen-bleibt-daheeme

 

Findige Eier‐Sucher gefragt: Nestbau‐Zentrale startet Gewinnspiel und verschenkt Freikarten

„Mach‘s wie die Störche – bau Dein Nest in Mittelsachsen!“, heißt der Slogan für die diesjährige Osterkampagne der Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen.

Adebar steht dabei als Sinnbild für gekonnten Nestbau und erfolgreiche Aufzucht des Nachwuchses. 2019 ließen sich in Mittelsachsen zehn Brutpaare nieder – für den Landkreis ein neuer Rekord. Da lag es nahe, dass die Nestbau‐Strategen den Weißstorch als Symbol nutzt: Eine Storchenfamilie ziert die kampagnenbegleitende Postkarte und auch der passende Radiospot wurde erstellt. Störche im Landeanflug und das typische Begrüßungsklappern sind landesweit bei Radio PSR in der Zeit vom 8. bis 16. April 2020 zu hören. Damit werden nicht nur Familien, die bereits im Landkreis Mittelsachsen angekommen sind, erreicht, sondern auch deren Angehörige, die berufsbedingt noch pendeln oder potenzielle Rückzügler, die grundsätzlich über eine Landung in der alten Heimat nachdenken. Viele Familien nutzen die Zeit vor Ostern zum Basteln und Eier färben. Damit auch die Knirpse in Mittelsachsen in die Vorfreude auf das Osterfest kommen, haben die Nestbau‐Koordinatoren zahlreiche Osterpäckchen verschickt. Zu diesem österlichen Überraschungspaket gehörte neben einer Bastelvorlage für Osterkörbchen auch ein echtes mittelsächsisches Ausmalbild. Wer findet das Nestbau‐Ei auf dem Ausmalbild? Noch bis zum 13.04.2020 veröffentlicht die Nestbau‐Zentrale ein Gewinnspiel auf der Facebook‐Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen. Es gilt das Nestbau‐Ei zu entdecken. Wer es gefunden hat, kann im Kommentarfeld die Koordinaten des Eies hinterlassen und nimmt damit automatisch am Gewinnspiel teil. Aus den richtigen Antworten ermittelt der Osterhase per Zufall drei Gewinner. Diese werden per Nachricht informiert und erhalten je eine Familienkarte für den Besuch des Sonnenlandparks in Lichtenau. Auf geht’s, findet das Nestbau‐Ei! www.nestbau-mittelsachsen.de

 

Hotline auch morgen erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet .

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen zur Corona-Lage 3. April 2020

 

Heute in der Meldung geht es um die Corona-Ambulanz in Mittweida, die Idee von Hotels in der Krise und den Studieninformationstag in Mittweida am Samstag.

 

In Mittelsachsen gibt es 141 bestätigte Fälle. Im Altkreis Döbeln gibt es laut der Statistik des Gesundheitsamtes 38 Fälle, im Altkreis Freiberg 60 und im Altkreis Mittweida 43 Fälle. Das Gesundheitsamt hat für 428 Personen bisher Quarantäne angeordnet, 59 haben diese wieder verlassen. Die Angabe von gestern mit 76 Personen, die die Quarantäne verlassen haben, wird damit korrigiert. „Dies war nicht war nicht korrekt. Wir bedauern den Fehler und bitten um Entschuldigung“, so Landratsamtssprecher André Kaiser. Die Hotline des Landratsamtes unter 03731 799-6249 ist auch am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet .

Aktuelle Zahlen werden am Wochenende auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Die nächste Lagemeldung gibt es am Montag wieder.

 

Information zur Corona-Ambulanz in Mittweida

Ab Montag können Testungen in der Corona-Ambulanz Mittweida bei Personen mit begründetem Verdacht erfolgen. Ein begründeter Verdacht liegt nach aktuell geltenden Vorgaben des Robert-Koch-Institutes vor, wenn Erkältungszeichen (Fieber, Husten und Ähnliches) und Kontakt zu einem Corona-positiv getestetem Patienten bzw. Risikogruppe innerhalb der letzten 14 Tage bestanden hat. Es wird darum gebeten, zur Abklärung der Notwendigkeit einer Testung vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Die Corona-Ambulanz ist telefonisch am Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Telefonnummer lautet 03727 99-1090. Geöffnet hat die Ambulanz in der Hainichener Straße 4 – 6 in Mittweida montags bis freitags von 09:00 bis 11:00 Uhr. Für die Testung wird die Krankenversicherungskarte benötigt. „Vor Ort ist unbedingt auf ausreichend Abstand zu anderen wartenden Personen zu achten und – falls vorhanden – ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so die Klinik in einer Mitteilung vom Nachmittag. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine Terminvergabe über das Gesundheitsamt erfolgt nicht mehr. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan erklärt dazu: „Das Gesundheitsamt wird dann aktiv, wenn es einen positiven Befund gibt.“ In der Folge werden durch die Behörde die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Dr. Jordan: „Je nach der Kontaktintensität mit dem Infizierten führen wir dann mit Bestellsystem die Abstriche im Drive in hinter dem Gebäude des Gesundheitsamtes durch.“ Grundlage bilden die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Sie werden regelmäßig an die aktuelle Situation angepasst. Abstriche werden derzeit bei Kontaktpersonen genommen, wenn Personen Symptome haben, wie Husten oder Fieber.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg. Hier die Informationen dazu: www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

 

Hotels reagieren mit kreativen Ideen auf Corona-Krise – Kampagnen sollen landesweit unterstützen

Die Corona-Krise trifft die gesamte Tourismusbranche hart. Gaststätten sind geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. In zwei Freiberger Hotels wird Homeoffice angeboten und das nicht (nur) für die Mitarbeiterschaft. Zu Arbeitszwecken kann man sich ein Zimmer buchen, wahlweise mit und ohne Übernachtung beziehungsweise Frühstück. Wer zu Hause also nicht den notwendigen Platz hat, um ungestört arbeiten zu können, dem bieten zum Beispiel das Altstadt-Hotel und das Hotel ALEKTO in der Kreisstadt Freiberg einen Schreibtisch mit WLAN an.

Mit verschiedenen landesweiten Kampagnen wird versucht der Tourismusbranche unter die Arme zu greifen. „Wer Urlaub liebt, verschiebt" oder „Träum dich nach Sachsen" sind Schlagworte, die die Stornierungswelle, die diese Branche momentan beherrscht, abmildern sollen. „Die Saison im Tourismus ist begrenzt, die Umsatzverluste sind in diesem Jahr nur schwer auszugleichen", sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. In sein Aufgabengebiet fällt auch der Bereich Tourismus. Gerade deshalb freue er sich über die kreativen Ideen aus dem Gaststätten- und Hotelgewerbe und dass zum Beispiel „Genuss- und Festtagstaxis" regionaler Gastronomen so gut angenommen werden.  Die Unterstützungsmöglichkeiten von Land und Bund stehen auch Gastronomen, Hoteliers und Anbietern von Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Jedoch muss die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeführt werden. Nähere Informationen und spezielle Infos für die Hotel- und Gastrobranche gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

 

Spende und Masken verteilt

Rund 280 Unternehmen aus dem pflegerischen und sozialen Bereich konnten heute in Mittweida OP-Masken und Desinfektionsmittel erhalten. „Insgesamt erhielt der Landkreis 14 000 Masken und 1 000 Flaschen á 200 Milliliter Desinfektionsmittel vom Freistaat und wurde mit der Koordinierung der Verteilung beauftragt“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Dabei gab es konkrete Vorgaben des zuständigen Sozialministeriums. Diese Mittel erhielten unter anderem ambulante Pflegedienste, Tages- und Nachtpflege, außerklinische Intensivpflege, stationäre Pflege, sowie Hospize und ambulante Palliativteams sowie Wohnheime und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. In dieser Woche erhielt der Freistaat Sachsen eine Lieferung des Bundes mit OP-Masken für Sachsen. Das Deutsche Rote Kreuz liefert die insgesamt 182 000 Mund-Nase-Masken zu 13 gleichen Teilen von je 14 000 Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte. In dieser Woche erreichte eine Großspende der Beiersdorf AG mit Händedesinfektionsmittel den Freistaat Sachsen. Unter anderem, wurde dieses in Waldheim produziert. „Aus dieser Spende wurden die Mittel heute in Mittelsachsen weitergereicht“, so Höllmüller abschließend.

 

Ferienfahrplan ab Montag bei Freiberger Eisenbahn

Ab Montag bis Donnerstag verkehren die Züge zwischen Freiberg und Holzhau der Freiberger Eisenbahn im Ferienfahrplan im 2-Stunden Takt. An den Wochenenden beziehungsweise Feiertagen verkehren die Züge ab 08:40 Uhr bis 16:15 Uhr ebenfalls im 2-Stunden-Takt. Die Gesellschaft bittet auf die geänderten Fahrpläne zu achten. Diese sind auf der Internetseite hinterlegt: www.freiberger-eisenbahn.de/  Die Fahrplanänderungen gelten vorerst bis 19. April 2020.

 

Hochschule Mittweida veranstaltet ersten „Virtuellen Studieninformationstag“.

Die Studienberatung der Hochschule hat gemeinsam mit den Fakultäten und Instituten den ersten Virtuellen Studieninformationstag vorbereitet. Die Hochschule nutzt dazu morgen von 09:00 bis 14:00 Uhr einen Livestream auf Youtube und Twitch. Moderiert von Studienberater Maximilian Benda informieren in einem festgelegten Ablauf Videos und Live-Schalten mit Gesprächspartnern aus den Fakultäten über die Hochschule und ihre Studienangebote. Zuschauerinnen und Zuschauer können im Chat parallel Fragen stellen. Sie benötigen dafür nur den Zugang zu Youtube oder Twitch am Rechner oder Smartphone. Im Anschluss an die jeweiligen Fakultätsbeiträge im Livestream kann man sich in sogenannten „Webinaren“ über seinen Wunschstudiengang näher informieren und persönlich mit den Expertinnen und Experten unterhalten. Diese Webinare werden nicht im Livestream übertragen, sondern sind nach individuellem Eintritt über die Plattform „Zoom“ zugänglich. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigt man lediglich einen Computer mit Internetzugang und Browser.

Alle Informationen (Ablauf des Livestreams, Ablauf und Zugangsmöglichkeiten der Webinare, Kontaktmöglichkeiten) befinden sich auf der Webseite der Hochschule: www.hs-mittweida.de/sit

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 02.04.2020

Corona-Lage am 2. April

 

Heute liegt der Schwerpunkt bei den Beratungstellen im Landkreis, wie zum Beispiel in den Bereichen Familie, der Gemeindepsychiatrie und Schulden. Außerdem warnt die Bundesagentur vor gefälschten Mails und die TU startet Online ins neue Semester.

in Mittelsachsen gibt es 127 bestätigte Fälle. Vier der neuen Erkrankten wohnen im Altkreis Freiberg, 13 im Altkreis Döbeln und eine neuerkrankte Person im Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt ordnete für 391 Personen bisher Quarantäne an. Diese haben heute 45 Personen verlassen. Damit haben insgesamt 76 Personen die Quarantäne verlassen. Die Neuerkrankten sind zwischen einem und 92 Jahre alt.

 

Wichtige Arzttermine wahrnehmen

Das Gesundheitsamt erreichten heute viele Anrufe von Ärzten, weil Patienten wichtige Termine nicht wahrnehmen. Hintergrund sei die Regelung, das Menschen die Häuser derzeit nicht zu verlassen sollen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass wegen medizinisch notwendigen Arztbesuchen das Haus verlassen werden darf. Amtsärztin Dr. Annelie Jordan: „Wichtige Arzttermine, Kontrolluntersuchungen oder Therapiesitzungen sollen natürlich wahrgenommen werden. Wenn Patienten unsicher sind, am besten vorher den Arzt noch einmal anrufen.“

 

Mittelsachsen-Malbücher wieder vorrätig

Für die Wirtschaftsregion Mittelsachsen gibt es zwei Malbücher. Das erste Heft erschien 2017 und erfreute sich so großer Beliebtheit, dass 2019 gleich die zweite Auflage folgte. Mit jeweils 24 Malvorlagen können drei- bis achtjährige Mittelsachsen ihre Heimat und die Unternehmenslandschaft spielerisch kennen lernen. Die Illustrationen sind von Grafikerin Bianka Behrami in drei Detailstufen ausgeführt. „So können sich die jungen Künstler aussuchen, ob sie lieber große Flächen auf dem Traktor oder winzige Details im großen Familienbild ausmalen möchten. So ein Malbuch habe ich mir als Kind gewünscht. Toll, dass ich es jetzt für meine Heimatregion umsetzen durfte“, sagt die Illustratorin, die selbst Mutter von drei Söhnen ist. Seit dem Kindertagesstätten und Grundschulen geschlossen sind, sind die Mittelsachsen-Malbücher sehr begehrt. Die Malvorlagen werden von der Infothek der Wirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de heruntergeladen und per Mail unter kostenfrei bestellt. So waren die Bestände sehr schnell aufgebraucht. „Auf Grund der aktuellen Situation haben wir jedoch Nachschub bestellt, der nun pünktlich vor Ostern versendet werden kann“, sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. „Wir hoffen so den kleinen Mittelsachsen und ihren Eltern die Zeit zu Hause etwas unterhaltsamer gestalten zu können.“ Auch Unternehmen können die Malbücher kostenfrei bestellen, um zum Beispiel die Doppelbelastung der Mitarbeiter im Homeoffice angenehmer zu gestalten.

 

Beratungsstellen arbeiten weiter – höhere Nachfrage

Die Beratungsstellen im Landkreis Mittelsachsen im Bereich Familien, der Gemeindepsychiatrie und Schulden haben in diesen Tagen erfahren in diesen Tagen eine erhöhte Nachfrage. „Trotz der aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit Corona arbeiten diese unter Beachtung der erforderlichen Hygiene weiter“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit. Die Stellen sind flächendeckend in Mittelsachsen vertreten und bieten ihre Leistungen vor allem telefonisch an. Höllmüller: „Diese Zeit stellt für ganz viele Menschen eine riesige Belastung dar und die professionellen Mitarbeiter können Wege und Lösungen aufzeigen.“ Die Beratungsstellen seien in diesen Tagen ein ganz wichtiges Element der Daseinvorsorge und er bedankt sich bei den Trägern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Engagement. Er betont abschließend: „Das sind ganz vertrauliche Gespräche, die geführt werden und stehen allen kostenlos zur Verfügung.“

 

Familienberatungsstellen

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen. Sie bieten ihre Leistungen per Telefon oder E-Mail an. „Sie nutzen dabei das Telefon- oder wenn die Technik vorhanden ist- auch Videokonferenzen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Die Beratungsstellen berichten über zunehmende Konfliktsituationen, weil sich alle Familienangehörigen auf engem Raum ohne Rückzugsmöglichkeiten miteinander befinden und Tagesstrukturen für die Kinder wie Schule und Kita momentan nicht verfügbar sind. Eltern mit Schulkindern haben auch zusätzlich die Aufgabenerledigung für die Schule zu begleiten „Hierdurch ergeben sich Überforderungssituationen für die Eltern“, erklärt Richter. Beziehungskrisen zwischen Eltern könnten schlimmer werden durch die permanente Anwesenheit beider Partner. Aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte seien zunehmend Beratungsthemen in der aktuellen Situation.

Die Beratungsstelle der Diakonie in Freiberg ist per Mail über sowie unter der Telefonnummer 03731 482-100 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

 

Die Beratungsstellen der Diakonie Rochlitz ist per Mail und telefonisch wie folgt zu erreichen:

Mittweida: 03727-9967530
Rochlitz: 03737-493131, 03737-493125
Burgstädt: 03724-15870
Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter 037206-880443.

Die Beratungsstelle der Volkssolidarität Döbeln ist per Mail über sowie unter der Telefonnummer 03431 574764 erreichbar.

 

Richter betont, dass alle Leistungen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen weitergeführt werden. „Auszusetzen waren teilstationäre Leistungen zur Erziehung in Tagesgruppen sowie andere Gruppen wie Gruppenarbeit in der Erziehungsberatung“, so die Abteilungsleiterin. Hierzu zählen beispielsweise Trennungs- und Scheidungskindergruppen. Erzieherische Hilfen in Familien, wie die Sozialpädagogische Familienhilfe werden in unabweisbaren Einzelfällen weitergeführt mit dem unbedingt notwendigen Umfang. Im Vordergrund stünden auch hier Kontaktreduzierungen und damit die Vermeidung von Infektionsketten. Diese Fälle stimmt der Allgemeine Soziale Dienst mit den freien Trägern ab. „Die Palette an Leistungen reicht von notwendigen Telefonkontakten über Telefon- bzw. Videoberatung aber auch vor Ort-Besuchen, die vorzugsweise im Freien mit dem notwendigen Abstand stattfinden“, erklärt Richter abschließend.

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen

In Mittelsachsen stehen ebenso mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen zur Verfügung. „Viele Bürger fühlen sich emotional belastet. Manche von ihnen kommen nicht zur Ruhe, schlafen schlecht oder fühlen sich einsam“, erklärt der Psychiatriekoordinator im Landratsamt Matthias Gröll. Auch für Menschen ohne psychologische Erkrankungen sei dies eine ungewöhnliche und mitunter schwierige Situation. Allgemein gibt er den Tipp, sich zu Hause den Tag anhand einer klaren Struktur zu organisieren. „Und wenn möglich, dann sollte man im Rahmen der Ausgangsregelungen rausgehen und sein Umfeld regelmäßig per Telefon oder mittels anderer Medien kontaktieren“, so Gröll.  Aber aus diesem Gefühl räumlicher Isolation könnten auch Krisen entstehen. Der Landkreis Mittelsachsen unterstütze und finanziere für solche Fälle ein Netzwerk von Beratungsstellen. Dort arbeiten ausgebildete Fachkräfte. „Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht“, unterstreicht Gröll. Dabei appelliert er, dass sich neben Betroffenen auch Verwandte, Bekannte und das Umfeld eines Menschen melden können, wenn sich dieser in einer Krisensituation befinden könnte. Derzeit rufen in der Regel Erwachsene im Alter bis 65 Jahren an, es gibt seltener Kontakte mit Menschen, die älter seien. Verstärkte Beratungen und Gespräche suchten Menschen mit Depressionen sowie Erfahrungen mit Erkrankungen im schizophren Formenkreis und Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. „Die Gespräche können einen entlastenden Charakter haben, denn wir versuchen zu beruhigen und Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise mit bekannten Klienten dieses aufrecht zu erhalten und zu stärken“, so Gröll. Außerdem geht es darum, bei den Kontakten eine Perspektive für die Zeit nach der Corona-Krise zu entwickeln.

Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen

Döbeln, Telefon  03431 678794,  
Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872,
Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

Freiberg, Telefon 03731 482210,
Öffnungszeit: Mo – Do 09:00 - 16:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

Mittweida, Telefon 03727 659003,
Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 18:00 Uhr

Suchtberatungs- und -behandlungsstellen

Döbeln: Telefon 03431 71 26 24,
Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

Freiberg: Telefon 03731 482 220,
Öffnungszeit: Mo – Do 08:00 – 18:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

Mittweida: Telefon 03727 930 579,
Öffnungszeit: Mo, Mi, Fr 08:00 – 13:00 Uhr, Di und Do 13:00 – 18:00 Uhr


Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer  03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen. Weitere Ansprechpartner gibt es im Flyer des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises. Gröll betont, dass trotz Corona bei akuten psychischen Krisensituationen das Hilfesystem in gewohnter Weise funktioniert.

 

Schuldnerberatungstellen

Die Schuldnerberatungsstellen im Landkreis Mittelsachsen verzeichnen derzeit noch keine Zunahme an Gesprächen. „Aber sie rechnen in den kommenden Wochen mit einer Steigerung, da sich dann das geminderte Einkommen, beispielsweise durch Kurzarbeitergeld, bemerkbar mache“, heißt es aus der Abteilung Soziales. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz weiterhin erreichbar. Es laufe alles über das Telefon beziehungsweise bei den Unterlagen via Post und E-Mail.

  • Arbeiterwohlfahrt KV Freiberg e. V., Forstweg 65, 09599 Freiberg,

Internet www.awo-freiberg.de/beratungsstellen/schuldnerberatung/

  • Sozialwerk Sachsen e. V., Augustusburger Straße 71, 09557 Flöha,

Internet http://sozialwerk-erz.de/projekte/schuldner-verbraucherinsolvenzberatung/

  • Arbeiterwohlfahrt KV Mittweida e. V., Poststraße 29, 09648 Mittweida,

Internet www.awo-suedsachsen.de/index.php/beratung/schuldnerberatung/

  • Diakonie Döbeln e. V., Otto-Johnsen-Straße 4, 04720 Döbeln,

Internet www.diakonie-doebeln.de/beratungsdienste/schuldnerberatung/

  • Diakonie Rochlitz e. V., Bismarckstraße 39, 09306 Rochlitz,

Internet www.diakonie-rochlitz.de/schuldner-und-insolvenzberatung

 

Behindertenberatungsstellen:

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind ebenso weiterhin erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte gibt es nur bei dringenden Notfällen und dann unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.  

  • Diakonie Rochlitz e. V., Bismarckstraße 39, 09306 Rochlitz,

Internet www.diakonie-rochlitz.de/behindertenberatung

  • Diakonie Freiberg e. V., Petersstraße 46, 09599 Freiberg,

Internet www.diakonie-freiberg.de/beratungsstellen/behindertenberatung

  • Diakonie Flöha e. V., Bahnhofstraße 8b, 09557 Flöha,

Internet www.diakonie-floeha.de/fuer-menschen-mit-behinderungen.html

  • VdK KV Mittelsachsen, Schillerstraße 3, 09599 Freiberg,

Internet www.vdk.de/kv-mittelsachsen/ID61692

 

Frauenschutzhaus:

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannte Nummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. Zum momentanen Zeitpunkt erhalten zwei  Frauen mit ihren Kindern Hilfe und Unterstützung. Dabei wurden auch im täglichen Umgang Maßnahmen getroffen, um das Risiko einer Infektion zu verringern. Hierzu gehören beispielsweise Abstandsregelungen und die Händehygiene. Die Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Annett Schrenk ist dankbar für das Engagement der Einrichtung: „Es gibt aus ganz Deutschland Meldungen von häuslicher Gewalt aufgrund der Ausgangsbeschränkungen. Ich bin sehr froh, dass es im Landkreis ein solches Haus gibt und sich Frauen im Notfall schnell und direkt hinwenden können.“

 

Gefälschte E-Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der E-Mailadresse versandt werden. In der E-Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.

Die Bundesagentur ist nicht Absender dieser E-Mail.

Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

 Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht. Weitere aktuelle Informationen sind hier zu finden: www.arbeitsagentur.de/sachsen

 

TU Bergakademie Freiberg beginnt Sommersemester mit Online-Vorlesungen

Aufgrund der Corona-Krise befindet sich die Universität derzeit im präventiven Standby-Betrieb. Für die über 4 000 Studierenden bedeutet dies, dass alle Vorlesungen und Kurse ab dem 6. April ausschließlich online stattfinden. Eine Präsenz in den Hörsälen ist mindestens bis zum 4. Mai nicht möglich und erforderlich. Mit den Maßnahmen möchte die TU Freiberg ihren Studierenden trotz der Beeinträchtigungen ein erfolgreiches – wenn auch besonderes – Sommersemester ermöglichen.

Die digitalen Lehrangebote stehen den Studierenden auf der Online-Plattform der sächsischen Universitäten, dem Bildungsportal Sachsen, in einem passwortgeschützten Bereich zur Verfügung. Neben Video- oder Audio-Aufzeichnungen der über 200 Dozentinnen und Dozenten finden die Studierenden dort auch zusätzliches Lehrmaterial, wie Übungen oder weiterführende Unterlagen zum Selbststudium. Außerdem setzt Urs Peuker, der als Prorektor zusammen mit den Fakultäten die digitalen Lehrangebote an der Universität weiterentwickelt, auf sogenannte digitale Klassenzimmer in Form einer Videokonferenz. Dort können die Studierenden ohne Zeitverzögerung mit den Lehrenden und Mitlernenden in Interaktion treten, Fragen stellen und sofort Antworten erhalten.

Um auch die Lehrenden bestmöglich auf die neuen Online-Formate vorzubereiten, bietet die Koordinationsstelle E-Learning der Hochschule umfangreiche Schulungen und Weiterbildungsangebote an. Sobald die von Bund und Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Prävention der Verbreitung des Coronavirus gelockert werden, gehen die Online-Vorlesungen der TU Bergakademie Freiberg in Präsenz-Lehrveranstaltungen über. Der Wechsel wird nach aktuellem Stand jedoch nicht vor dem 4. Mai erfolgen.

Weitere Infos unter www.tu-freiberg.de


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 01.April 2020
Corona-Lage am 1. April
 
In Mittelsachsen gibt es 109 nachgewiesene Corona-Fälle, das sind sieben mehr als gestern. Vier neue Erkrankte wohnen im Altkreis Freiberg,  zwei im Altkreis Döbeln und eine Person im Altkreis Mittweida.

Immer wieder erreichen die Landkreisverwaltung von Bürgern und Medien Rückfragen, warum keine Zahlen der Betroffenen in den Gemeinden genannt werden. „Wir möchten unbedingt vermeiden, das Rückschlüsse auf mögliche Erkrankte gezogen werden könnten - gerade in kleineren Gemeinden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Damit sollen in jedem Fall Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Außerdem tangiert das Thema die ärztliche Schweigepflicht. Es gibt in 33 von 53 Städten und Gemeinden im Landkreis bestätigte Fälle. Bei einem Drittel davon gibt es nur einen bestätigten Fall. Nach heutigem Stand gibt es in keinem Ort in Mittelsachsen anhand der Einwohnerzahl eine exorbitant hohe Fallzahl. 13 Städte und Gemeinden haben zwei bis vier Fälle und somit haben neun Städte und Gemeinden mehr als vier Fälle. Der Landrat stellt in Aussicht, dass bei steigenden Fallzahlen die Städte und Gemeinden einzeln ausgewiesen werden und damit eine mögliche Zuordnung ausgeschlossen ist. Das Gesundheitsamt ordnete bis für 369 Personen eine Quarantäne an, 25 haben diese heute verlassen. Landrat Matthias Damm betont zum Abschluss: „Wichtig ist, dass sich alle konsequent an die Hygienehinweise bzw. die erlassenen Regelungen halten - unabhängig von eventuellen Fall- bzw. Kontaktzahlen im Ort.“
 
Nach Altkreisen aufgeschlüsselt die 109 bestätigten Fälle:
Altkreis Mittweida 33
Altkreis Freiberg 50
Altkreis Döbeln 26
 
Corona-Ambulanz in Freiberg mit neuen Öffnungszeiten:
Nach Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH sei die ambulante Corona-Teststelle weniger nachgefragt als erwartet, sodass die Öffnungszeiten ab morgen anpasst werden. Sie befindet sich am Kreiskrankenhaus Freiberg und hat von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr und am Samstag und Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „An dieser Stelle möchten wir ein großes Lob an die Mitarbeiter der Fieberambulanz und auch an unsere Patienten aussprechen, die sich geduldig zeigen und auch mit dem nötigen Abstand zueinander warten, bis sie aufgerufen werden“, heißt es in der Mitteilung. Die Vereinigte Gesundheitseinrichtungen weisen erneut darauf hin, dass lediglich jene Patienten als Corona-Verdachtsfälle gelten, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen. Nur bei diesen Personen erfolgt auch ein Abstrich. Für all jene, die nicht unter diese Kriterien fallen, erhöht sich im Gegensatz das Risiko an Corona zu erkranken, wenn Sie „unnötig“ einen Bereich aufsuchen, der eine erhöhte Infektionsquelle darstellt. Als Beispiel wurde in der Mitteilung eine Corona-Teststelle genannt.
 
Über 500 Dankeschön-Osternester in Mittelsachsen
Am 19. März startete die Nestbau-Zentrale eine Dankeschön-Aktion. Seitdem können  kostenfrei Bastelvorlagen für kleine Osternester bestellt werden. Liebevoll befüllt sagen diese Nester denjenigen Mittelsachsen danke, die die Versorgung in der aktuellen Situation aufrecht erhalten. Ganz nach Osterhasenart können die Nester dabei  dem Landwirt von nebenan, der Verkäuferin im Supermarkt oder dem Hausärzteteam geschenkt werden. „508 Mal sagten bereits große und kleine Mittelsachsen mit den Osternestern Danke. Die Nestbau-Zentrale erhält sogar Bilder von den begeisterten Bastlern.  Ein Freiberger Grundschulhort bastelte mit den 15 notzubetreuenden Kindern für deren Eltern, die in verschiedenen systemrelevanten Berufen arbeiten die Nester.  Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, bekommen die Dankeschönnester sogar von Kollegen mit der Post nach Hause geschickt", freut sich Dr. Lothar Beier. Auch über die Grenzen Mittelsachsens hinaus wurden die Bastelvorlagen verschickt, denn die Nestbau-Zentrale erhielt auch Anfragen aus Chemnitz und Dresden. Das Nestbau-Team nutzt so die Möglichkeiten die Serviceleistungen für potentiellen Rückkehrer oder Pendler vorzustellen. Die Bastelvorlage kann weiterhin unter oder telefonisch unter 03731 799 1491 bestellt werden.


Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Soforthilfe und Lohnersatz

Kleine Unternehmen und Selbstständige erkundigen sich an der Corona-Hotline des Landkreises und schildern dabei ihre individuelle Situation. Oft ist besonders den Soloselbstständigen nicht ganz schlüssig, welche Hilfeleistung sie in Anspruch nehmen können. Die Soforthilfe des Bundes ist in dem Zusammenhang eine Unterstützung für die Liquidität des Unternehmens, was Fixkosten wie Miete oder Leasing betrifft. Es handelt sich dabei nicht um eine Lohnersatzleistung. Hierfür kommen für Angestellte das Kurzarbeitergeld oder die Entschädigung für Verdienstausfälle, die entstehen, wenn Kinder betreut werden müssen, in Betracht. Letzteres kann ein Selbstständiger ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Anträge für diese Leistung muss jeweils der Arbeitgeber bzw. der Selbstständige für sich selbst stellen. Das Kurzarbeitergeld wird über die Agentur für Arbeit beantragt und gilt auch für Azubis. Die Entschädigungsleistung für den Verdienstausfall infolge der Kinderbetreuung zahlt die Landesdirektion Sachsen aus. Eine Übersicht mit den Hinweisen auf Ansprechpartner und Antragsunterlagen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.


Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde:
Die Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt ist von Montag bis Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Sie sichert derzeit die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung :

Servicehotline: 03731 799-1454
E-Mail

Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 30. April 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr).
 
Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle
Seit dem 24. März 2020 ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet wird. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Hotline für Terminvereinbarungen
Dienststelle Döbeln
Dienststelle Freiberg
Dienststelle Mittweida
03731 799-1351
03731 799-3616
03731 799-6683


Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde : nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:
1.     externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)
2.     Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen
3.     Erteilung Kurzzeitkennzeichen
4.     Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)
5.     Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 19.4.2020)
6.     Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)
7.     Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger
8.     Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19.4.2020 ausgesetzt)
9.     Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19.4.2020 ausgesetzt)
10.   Ausstellung von Ersatzdokumenten
 
Für Rückfragen steht Ihnen Pressesprecher André Kaiser unter E-Mail gern zur Verfügung.
 
Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg
Tel. 03731 799-3305

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 31. März 2020

Corona-Lage am 31. März

 

Im Landkreis gibt es den ersten Todesfall. Es handelt sich dabei um einen 72-jährigen Mann mit Vorerkrankung. Laut Gesundheitsamt ist das Virus bei 102 Personen nachgewiesen worden. Drei der neu erkrankten Personen leben im Altkreis Döbeln, zwei im Altkreis Freiberg und eine Person im Altkreis Mittweida. Insgesamt hat das Gesundheitsamt in 353 Fällen eine Quarantäne angeordnet. Zwei Personen befinden sich nicht mehr in Quarantäne

 

Sachsen verlängert Ausgangsbeschränkungen

Sachsen verlängert die bestehenden Ausgangsbeschränkungen bis zum 20. April. Eine entsprechende Rechtsverordnung tritt dazu morgen in Kraft. „Anhand der steigenden Erkrankungszahlen sei dies zu erwarten gewesen“, erklärt Landrat Matthias Damm, der diesen Schritt nachvollziehen kann. Das Ziel sei weiterhin die Ausbreitung der Erkrankung zu verlangsamen. Damm: „Es ist weiterhin ein Einschnitt für die Bevölkerung im täglichen Leben und verlangt viel Disziplin. Ich danke sehr, dass sich der deutlich überwiegende Teil der Mittelsachsen an diese Bestimmungen bisher gehalten habe.“ Wie nachhaltig sich diese Krise auswirke auf den Landkreis könne man erst im Nachgang sehen. Aber die Sorgen der Menschen, der Unternehmen und deren Beschäftigte sowie zahlreichen Vereine und Institutionen sei groß. Diese sind sehr unterschiedlich. „Wir spüren das immer an unserer Hotline. Es gibt Ängste vor der Erkrankung und auch Existenzsorgen, aber auch viele Fragen zu einzelnen Regelungen.“ Daher sind zahlreiche Fachbereiche im Landratsamt an dieser Hotline beteiligt, um gezielte und möglichst genaueste Angaben zu machen. Zahlreiche Fragen erreichen das Landratsamt auch über die E-Mail-Adresse: Wichtig sei das Signal, dass es Hilfsprogramme des Bundes- und der Landespolitik gibt, die sukzessive greifen und wo auch nachgesteuert werden soll. Dennoch sieht Damm diese kommenden drei Wochen als eine große Herausforderung für die Menschen im Kreis: „Das Osterfest im Kreise der Familie und Freunde als ein Höhepunkt des Jahres kann nicht so gefeiert werden, weiterhin haben Gaststätten und Restaurants sowie Kultureinrichtungen geschlossen. Wir alle sind ungewohnt eingeschränkt, aber wir müssen hier den gesamtgesellschaftlichen Blick haben zum Schutz der Gesundheit und ich hoffe die Einwohnerinnen und Einwohner wirken weiterhin an dieser Aufgabe mit, so wie bisher.“

Sozialministerin Petra Köpping erklärte zur neuen Rechtsverordnung in einer Presseinformation: „Das Verlassen der häuslichen Unterkunft bleibt ohne triftigen Grund untersagt. Zu den triftigen Gründen zählen weiterhin der Arbeitsweg sowie der Weg zur Kindernotbetreuung.“ Wege zum Einkaufen blieben weiterhin erlaubt, zudem Abhol- und Lieferdienste, auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit. Weiter dürften Bürgerinnen und Bürger das Haus für Arztbesuche und medizinische Behandlungen verlassen. Angepasst wurde laut Köpping die Regelung zu Sport und Bewegung an der frischen Luft. Auch hier gelte, dass die Bewegung draußen vorrangig im Umfeld der häuslichen Umgebung allein, in Begleitung des Lebenspartners oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen sollte. »Im Ausnahmefall ist das aber auch mit einer weiteren, nicht im Hausstand lebenden Person, erlaubt. Diese Ausnahme stellt aber keine Regel da. Gemeint sind vor allem die Begleitung von alleinstehenden Seniorinnen und Senioren, die sonst nicht mehr das Haus verlassen«, erklärt die Sozialministerin.

Erlaubt ist künftig auch der Besuch mobiler Verkaufsstände unter freiem Himmel oder in Markthallen für Lebensmittel, selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse sowie Tierbedarf, sofern durch geeignete Abstände zwischen den Verkaufsständen ein Mindestabstand der Besucher an den Ständen von 2 Metern gewährleistet ist. Weiterhin ist es möglich zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren die Wohnung zu verlassen. 

Auch die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, sowie die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf.

Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt. 

Ausgenommen vom Verbot sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur

Sterbebegleitung naher Angehöriger. 

Ebenfalls ausgenommen vom Verbot sind notwendige Besuche von Mitarbeitern des Jugendamtes einschließlich des ASD (Allgemeiner Sozialdienst), des Amtsvormundes und Besuche durch Personensorgeberechtigte bzw. von diesen Bevollmächtigen bei Vorliegen eines dringenden medizinischen Notfalls. Diese Personen haben ihren Besuch im Vorfeld im Einvernehmen mit der Einrichtungsleitung abzustimmen. 

„Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält“, heißt es in der Mitteilung der Staatsregierung. Dies könne durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. »Die Polizei und die Ordnungsbehörden kontrollieren mit Augenmaß aber konsequent«, sagte Innenminister Prof. Roland Wöller heute in Dresden.

Im Rahmen der neuen Rechtsverordnung hat sich die Sächsische Staatsregierung deshalb heute auf die Erstellung eines Bußgeldkataloges zu Eindämmung des Corona-Virus in Sachsen geeinigt.

 

Folgende drei wesentliche, häufige Verstöße und die dazugehörigen Regelsätze bzw. Bußgelder wurden festgelegt.

1.    § 2 Abs. 1 VO: Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund.
Bußgeld: 150 Euro 


2.    § 3 Nr. 1 - 3 VO: Verstoß gegen Besuchsverbot     
Bußgeld (für Besuchenden): 500 Euro 

 

3.    § 3 Nr. 3 VO: Überschreitung der in der Rechtsverordnung vorgegebenen angegebenen Personenzahl

Bußgeld (für verantwortliche Einrichtungsleitung): 500 bis 1.000 Euro - je nach Einrichtungsgröße

 

„Auch bei den Bußgeldern gilt der Grundsatz: Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. So kann beispielsweise auch ein Verwarngeld zwischen fünf und 55 Euro ausgesprochen werden“, heißt es in der Mitteilung.  

Weitergehende Informationen zur Lage in Sachsen gibt es hier: https://www.coronavirus.sachsen.de/

 

Einschränkungen im Zugverkehr

Im Zugverkehr in Mittelsachsen gibt es ab Mittwoch Einschränkungen. Diese betrifft den Regionalexpress 3 (RE 3) zwischen Dresden und Hof. Es entfallen, bis auf einen Zug morgens (4:52 ab Dresden) und einen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit (14:27 ab Hof), die Fahrten des RE 3 im Abschnitt Dresden – Zwickau. Als Alternative können die Fahrgäste stündlich die Regionalbahn (RB) 30 nutzen, die ab Zwickau Richtung Hof als RE 3 weiter verkehrt. Diese Änderungen gelten ab morgen bis mindestens zum 19. April. Zudem enden die Züge der S 3, die regulär bis Freiberg fahren, bereits in Tharandt. Die Züge der RB 45 (Chemnitz – Elsterwerda) fahren weiterhin planmäßig. Der Stundentakt zwischen Leipzig und Döbeln der Regionalbahn 110 bleibt erhalten. Fahrkarten können aus Sicherheitsgründen nicht mehr direkt bei dem Personal im Zug erworben werden. Die Fahrscheine sind im Vorverkauf an den Fahrkartenautomaten oder Kundencentern sowie online erhältlich. Die MRB-Kundencenter in Chemnitz und Zwickau sind aktuell zu leicht geänderten sowie die Partneragentur in Mittweida zu den gewohnten Zeiten geöffnet. In den MRB-Kundencentern können auch telefonisch Fahrkarten bestellt und auf dem Postwege zugesandt werden. Alle weiteren MRB-Kundencenter und Partneragenturen sind bis auf Weiteres geschlossen. Generell gilt weiterhin, dass der Zustieg in die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn nur mit gültiger Fahrkarte erlaubt ist. Den detaillierten Fahrplan sowie weitergehende Informationen erhalten Fahrgäste auf der Webseite (www.mitteldeutsche-regiobahn.de) und der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif). 

 

Neue Gebühren im Rettungsdienst

Zum 1. April tritt die 1. Änderungssatzung über die Erhebung von Gebühren für die Durchführung der Notfallrettung und des Krankentransportes im Landkreis Mittelsachsen in Kraft. Sie wurde im elektronischen Amtsblatt heute veröffentlicht und ist eine Eilentscheidung des Landrates, die aufgrund des ausgefallenen Kreistages erforderlich wurde. Für den Einsatz eines Krankentransportwagens (KTW) beträgt die Gebühr künftig 240,30 Euro statt bisher 145,90 Euro, für einen Rettungswagen (RTW) 710,20 Euro statt 424,10 Euro sowie für ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 369 Euro statt bisher 217,70 Euro. „Zu zahlen haben diese Gebühren Personen, die nicht in den gesetzlichen Krankenversicherungen versichert sind“, erklärt Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen im Landratsamt Mittelsachsen. Der Kalkulation liegen unter anderem die gestiegenen Personalkosten der Leistungserbringer sowie die Einsatzzahlen aus dem Jahr 2018 zu Grunde. Demzufolge gab es 29.733 KTW-, 30.551 RTW- sowie 13.000 NEF-Einsätze. 


Kein Sommertheater in Kriebstein: 

In diesem Jahr wird das Mittelsächsische Theater die Seebühne Kriebstein nicht mit einem großen Sommertheater bespielen. „In diesen Tagen müssten die intensiven Proben anlaufen mit unmittelbarem Kontakt der Künstler und das ist bei der derzeitigen Situation nicht vertretbar“, erklärt Landrat Matthias Damm, der Vorsitzender des Aufsichtsrates des Theaters ist. Es sei sehr bedauerlich und ein Verlust im Veranstaltungskalender in Mittelsachsen. Geplant war die „Csárdásfürstin“. Nicht ausgeschlossen sei kurzfristige kleinere Veranstaltungen zu initiieren. Die „Csárdásfürstin“ soll nun im Sommer 2021 ihre Premiere feiern. Die bereits gekauften Karten für die „Csárdásfürstin“ 2020 behalten ihre Gültigkeit für die auf den Sommer 2021 verschobene Produktion. Sobald die Veranstaltungen für den Sommer 2021 feststehen, werden diese Karteninhaber von den Theaterkassen über ihren neuen Termin telefonisch informiert. In einem Brief an das Publikum auf der Internetseite informiert das Haus über seine derzeitige Tätigkeit. „Wir befinden uns in Entscheidungsprozessen auch darüber, welche der jetzt nicht realisierten Angebote unseres  Spielplans in die nächste Spielzeit verlegt werden können, aber auch, welche leider entfallen müssen“, heißt es in dem Brief. Derzeit sieht es aber so aus, dass mit den Inszenierungen von „Don Pasquale“, „Zwei Lügen, eine Wahrheit“ und „Sommernachtstraum“ den Premieren-Auftakt der neuen Spielzeit zu gestalten.

 

Hinweis des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: 

Die Sächsische Aufbaubank stellt den Antrag auf Soforthilfe für kleine Unternehmen und Soloselbstständige jetzt auch im PDF-Format zur Verfügung. Damit ist neben der Beantragung im SAB-Förderportal auch der Postversand möglich. Alle Infos dazu gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 30.03.2020

Corona-Lage am 30. März
 

Heute in der Meldung: Unternehmen können Soforthilfe beantragen, der Kreissportbund berät online und in Mittelsachsen wurden bisher 96 Personen positiv auf Corona getestet. 

In Mittelsachsen gibt es 96 bestätigte Fälle. Erkrankt sind laut Statistik des Gesundheitsamtes drei Personen aus dem Raum Freiberg, vier Personen aus dem Raum Mittweida und vier Personen aus dem Raum Döbeln. Sie sind zwischen 25 und 82 Jahre alt.

Unternehmen sollten nach vorn schauen – SAB schaltet Soforthilfe-Anträge onlineDas Coronavirus beeinflusst das Wirtschaftsleben immens. Viele kleine, mittlere und große Unternehmen sind wirtschaftlich stark betroffen und verunsichert. „Der Bund und der Freistaat Sachsen haben ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das betroffenen Unternehmen helfen soll“, sagt Dr. Lothar Beier. Zum Geschäftsbereich des ersten Beigeordneten gehört auch das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.degibt es einen Fragen-Antworten-Katalog, der unter anderem auch über Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und Fachkräfte informiert. Im Rahmen der Soforthilfe gewährt der Bund bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate für Unternehmen mit bis zu fünf Vollzeitbeschäftigten, 15.000 Euro bei zehn Beschäftigten. Falls der Vermieter die Miete reduziert, kann die so nichtausgeschöpfte Soforthilfe für zwei weitere Monate eingesetzt werden. Die Firma muss die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch Corona versichern. Die Mittel werden über den Freistaat ausgereicht, die Anträge sind bei der Sächsischen Aufbaubank zu stellen.

„Sachsen hilft sofort“ ist darüber hinaus ein Soforthilfe-Darlehen des Freistaates Sachsen. Es dient zur Unterstützung von Einzelunternehmern, (Solo-)Selbstständigen, Kleinstunternehmen und Freiberuflern, die durch die Ausbreitung des Coronavirus unverschuldet Umsatzrückgänge zu verzeichnen haben. Das Darlehen kann zum Beispiel für einen Kleinstunternehmer mit bis zu fünf Mitarbeitern 50.000 Euro betragen. Einen Antrag auf die Sächsische Soforthilfe können die genannten Unternehmen bei der Sächsischen Aufbaubank stellen, wenn das  Unternehmen eine Betriebsstätte in Freistaat Sachsen hat und der Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt. Das Darlehen ist für die gesamte Laufzeit von zehn Jahren zinslos und in den ersten drei Jahren tilgungsfrei. Das Sachsen-Darlehen ist nachrangig zu bewerten, somit führt es nicht zur Überschuldung.

Beide Unterstützungen sind miteinander kombinierbar, die Antragsunterlagen unter www.sab.sachsen.de eingestellt. Ansprüche auf Entschädigungsleistungen bestehen nur, wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde. Das ist im Allgemeinen der Fall, wenn eine Infektion nachgewiesen und das Unternehmen daraufhin nicht weitergeführt werden darf.

Die Übersicht unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de informiert darüber hinaus zu Steuererleichterungen und über Bürgschaftsprogramme, deren Handhabung zur Liquiditätssicherung gelockert wurde.

„Das Wichtigste ist es momentan nicht panisch, sondern umsichtig zu handeln“, sagt der Kreisentwicklungschef weiter. „Unternehmen sollten besonders in der aktuellen Lage nach vorn schauen. Dazu gehört auch zu prüfen und abzuwägen, welche staatlichen Leistungen in Anspruch genommen werden. Es ist zwar richtig Liegengebliebenes aufzuarbeiten, ebenso notwendig ist aber die Betrachtung des Ist-Standes unter den gegebenen Voraussetzungen. Kommunizieren Sie mit Lieferanten, Geschäftspartnern und Kunden, die alle aktuell in der gleichen Lage sind. Suchen Sie neue Geschäftsmodelle, Nischen und Netzwerke, denn auch eine Zeit nach Corona wird kommen“, rät Dr. Lothar Beier den Unternehmen weiter. „Es gibt momentan viele positive Beispiele unternehmerischen Tuns in kleinen und großen Betrieben, die durchaus Hoffnung machen.“ Mit der stetig wachsenden Zahl an teilweise gemeinsamen Onlineshops mittelsächsischer Händler und Produzenten und der Herstellung von medizinischen Verbrauchsgütern wie Desinfektionsmittel oder Mundschutzmasken oder dem Lieferservice von Speisen und Waren des täglichen Bedarfs , führt er nur drei Beispiele an.

Mobile Verkaufsstände können ab Mittwoch öffnenMobile Verkaufsstände unter freiem Himmel und in Markthallen, die dem Verkauf von Lebensmitteln, selbst erzeugten Gartenbau- und Baumschulerzeugnissen sowie Tierbedarf dienen, dürfen ab Mittwoch in Sachsen öffnen. Darauf verständigte sich die Staatsregierung.

„An den mobilen Verkaufsständen gilt, was derzeit überall Gebot der Stunde ist: Mindestens zwei Meter Abstand halten und genauestens auf Hygiene achten“, wird Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther in einer Mitteilung zitiert. 

Unverändert davon können selbst produzierende und vermarktende Gartenbaubetriebe und Baumschulen für den Verkauf öffnen.

Kreissportbund berät online

Der Kreissportbund berät seine Mitglieder nun online. Ab morgen 18:00 Uhr bietet der Verband jeweils zweimal in der Woche die Möglichkeit, mit anderen Vereinsvertretern zu unterschiedlichen Themen der Vereinsarbeit in den Austausch zu kommen und gemeinsam beraten zu werden. In dieser Woche ist die Vereinssatzung das Thema. Der zweite Termin dazu ist am 2. April um 16:00 Uhr. Die Mitglieder können sich bei Vereinsberaterin Wella Oehme per E-Mail wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 16333-44 anmelden. Sie versendet dann die notwendigen Zugangsdaten. Auch Wünsche und Anregungen für zukünftige Themen der Online-Sitzungen nimmt Beraterin entgegen.

Das Jobcenter Mittelsachsen informiert

Die spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung betreffen viele Erwerbstätige aber auch Kleinunternehmen und sogenannte Soloselbständige. Dazu hat der Gesetzgeber ein neues Gesetz zum für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) auf den Weg gebracht. Gern informiert das Jobcenter dazu. Zu den bereits veröffentlichten Telefonnummern gibt es seit heute eine weitere kostenfreie Hotline für Fragen von Kleinunternehmen und Soloselbständigen. Folgende Telefonnummern für Fragen und Anliegen der Bürger im Landkreis Mittelsachsen stehen von Montag bis Freitag in der Zeit  08:00 bis 18:00 Uhr  zur Verfügung:

  • 03727 9966 900 Servicerufnummer für alle Kundenanliegen

  • 03727 9966 225 Zusätzliche Hotline für alle Fragen rund um SGB II Leistungen

  • 0800 4 5555 23 kostenlose Hotline für Kleinunternehmen und Soloselbständige

Hinweis der Wirtschaftsförderung:
Bis morgen müssen Unternehmen, die im März Arbeitsausfall hatten und Kurzarbeit eingeführt haben, bei der Bundesagentur für Arbeit einen entsprechenden Antrag auf Kurzarbeitergeld für März stellen. 

Hotline auch morgen erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 29.03.2020

Corona-Lage am 29. März

 

Heute in der Meldung: Es gibt seit Freitag fast 20 neue Fälle in Mittelsachsen, BIWAPP erreicht 22 000 Handy-Nutzer und Anträge für Pendler-Unterstützung können abgerufen werden. 

In Mittelsachsen gibt es 85 bestätigte Fälle. Die neuen Fälle verteilen sich wie folgt: Zehn im Raum Freiberg, vier im Raum Mittweida und drei im Raum Döbeln. Die Personen sind zwischen 12 und 79 Jahre alt. 


BIWAPP-Meldung erreicht 22 000 Nutzer

Rund 22 000 Handy-Nutzer erhalten die täglichen Lagemeldungen des Landkreises zu Corona über die App Biwapp. Diese kann direkt auf das Smartphone geladen werden und ist für die Bevölkerung kostenlos. „Im Anschluss an die Installation einfach den Standort eingeben, mit ein paar Klicks einen sogenannten „Wächter" setzen und schon wird der Nutzer im Ernstfall per Meldung, wie bei WhatsApp informiert“, erklärt der Leiter der Pressestelle im Landratsamt André Kaiser. Ein Fehler beim Laden von Meldungen kann bei einzelnen Konstellationen von Endgerät (iOS oder Android), Betriebssystem und App-Version liegen. Der Anbieter der App, die Marktplatz GmbH empfiehlt, zu prüfen ob man die aktuellste Version auf dem Handy hat oder Biwapp ein Update benötigt. „Bitte beachten Sie, dass eine längere Ladezeit nicht bedeutet, dass die App nicht funktioniert. In intensiven Zeiten -und da wir keinen Einfluss darauf haben, wann Nachrichten versendet werden- kommt es häufig zu hohen Auslastungsspitzen. Das neuste Update verbessert explizit die Ladezeit“, heißt es auf der Internetseite von Biwapp.


Jobcenter schaltet zweite Nummer

Persönliche Vorsprachen sind aktuell im Jobcenter Mittelsachsen nicht möglich. Für alle Anliegen ist die Service-Rufnummer 03727 9966 900 geschaltet. Ab Montag gibt es noch eine weitere Telefonnummer – sie lautet 03727 9966 225.

Die Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. „Auch Arbeitslosmeldungen sind telefonisch beziehungsweise auf dem Postweg möglich“, heißt es in der Mitteilung des Jobcenters.

Sachsen hilft tschechischen und polnischen Pendlern aus Gesundheits- und Pflegebereich

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) startete mit der vom Freistaat Sachsen finanzierten Förderung von Berufspendlern aus Tschechien und Polen aus dem Gesundheitssektor, die wegen der aktuellen Grenzregularien nicht täglich nach zu Hause zurückkehren können. Ab sofort ist das Antragsformular auf der Internetseite der LDS verfügbar. Die ausgefüllten und unterschriebenen Anträge können bei der Landesdirektion eingereicht werden. Der Freistaat Sachsen hatte mit Kabinettsbeschluss vom Mittwoch die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Arbeitgebern eine finanzielle Unterstützung für die Unterbringung von Grenzpendlern aus Tschechien und Polen gewährt werden kann, die in den Bereichen Medizin und Pflege tätig sind. Die Förderung umfasst auch die nahen Angehörigen der betreffenden Personen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Beschäftigten infolge der neuen Einreisebeschränkungen der Nachbarländer nicht mehr täglich nach Sachsen einpendeln können. Die Regelungen gelten für eine Laufzeit von zunächst drei Monaten ab dem 26. März 2020. Eine rückwirkende Bewilligung von diesem Stichtag an ist möglich.

Zuwendungsempfänger sind die Arbeitgeber der tschechischen und polnischen Beschäftigten aus dem Bereich der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie den damit im Zusammenhang stehenden Unterstützungsleistungen. Die Zuwendung wird auf Antrag gewährt.

Je Arbeitskraft, die Unterkunft in Sachsen nimmt, wird eine Pauschale von 40 Euro pro Nacht gezahlt, wenn die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllt sind. Für die mitreisenden Angehörigen beträgt die Pauschale 20 Euro pro Nacht.

www.lds.sachsen.de/foerderung/?ID=16310&art_param=337


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 27.03.2020

Corona-Lage am 27. März

 

Heute in der Meldung: Eine weitere Corona-Ambulanz in Mittelsachsen, mehr Kinder in der Notbetreuung und sieben neue Fälle in Mittelsachsen.

In Mittelsachsen sind sieben weitere Personen positiv getestet worden – zwei wohnen im Raum Döbeln, vier im Raum Mittweida und eine Person im Raum Freiberg. Sie sind zwischen 52 und 79 Jahre alt. Damit gibt es 68 Fälle in Mittelsachsen. 238 Personen befinden sich in Quarantäne.

 

Mehr Kinder in der Notbetreuung

Nach dem die Möglichkeiten der Notbetreuung mit einer Allgemeinverfügung erweitert wurden, werden in den Kitas in Mittelsachsen rund 100 Kinder mehr betreut. Das geht aus den Rückläufen der Kindertagesstätten an den Landkreis hervor. Demnach besuchten 592 Kinder eine Kindertagesstätte und Tagesmutter. In der vergangenen Woche waren es 498. Für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden zum 24. März erweitert. Die wesentlichen Änderungen waren unter anderem, dass zu den systemrelevanten Branchen nun auch beispielsweise Banken, die Landwirtschaft, Krankenkasse, Rentenversicherung und Sanitätshäuser gehören. Außerdem liegt seit Dienstag ein Anspruch auf die Notfallbetreuung bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einem der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

 

Weitere Corona-Ambulanz in Mittelsachsen

Das Medizinische Versorgungszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH hat gestern auf dem Krankenhausgelände in Mittweida eine Corona-Testambulanz eröffnet.

Hier werden wochentags von 09:00 bis 11:00 Uhr Patienten auf das Corona-Virus getestet. Die Patienten werden gebeten, sich wie bisher auch bei Verdacht zunächst beim Gesundheitsamt in Mittweida telefonisch unter 03731 799-6249 zu melden. Dieses nimmt die Daten auf, stellt fest, ob die Notwendigkeit für einen Test besteht und vergibt die Termine. Nur bei Auftreten akuter Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Fieber finden Testungen statt. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg:https://www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

 

Agentur für Arbeit Freiberg verlängert Anrufzeiten

Das Anrufaufkommen und damit der Beratungsbedarf zu Leistungen der Arbeitsagentur sind in den letzten Tagen massiv gestiegen. Um diese erhöhten Bedürfnisse nach Informationen abdecken zu können, wird die telefonische Erreichbarkeit ab 30. März 2020 verlängert.

Die lokale Rufnummer 03731 489100 ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Auch die bundesweit einheitliche Hotline für alle Anliegen ist in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr unter

Weitere Hinweise auch unter www.arbeitsagentur.de.


Unternehmen wenden sich an Hotline - Nestbau-Dankeschön-Aktion kommt gut an

An der Corona-Hotline meldeten sich in dieser Woche Unternehmen und Fachkräfte, um nach dem Umgang mit der Allgemeinverfügung zu den Ausgangsbeschränkungen und den verstärkten Hygiene-Maßnahmen zu fragen. Dienstleister und Handwerker fragten nach, ob Kundentermine stattfinden dürfen. Grundsätzlich handelt es sich dabei um die Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Soziale Kontakte sollten dennoch soweit wie möglich reduziert werden, demnach sind Kundentermine auch auf dringende Fälle zu beschränken. Notreparaturen dürfen selbstverständlich ausgeführt werden. Gibt es im Unternehmen einen angeschlossenen Laden, ist diese Tätigkeit mit Publikumsverkehr verbunden und somit nicht gestattet. Weitere Fragen drehten sich darum, wenn wegen der Kinderbetreuung dem Gewerbe nicht mehr oder nicht in ausreichender Form nachgegangen werden kann. Im Corona-Fragen-Antworten-Katalog unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de finden sich noch weitere Aspekte, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer aktuell interessieren.

Nach dem Aufruf zu Dankeschön-Aktion verzeichnet die Nestbau-Zentrale ein positives Feedback. „In einer Woche wurden über 400 Bastelbögen verschickt. Eine Freiberger Kita bastelt zum Beispiel mit den 15 Kindern in der Notbetreuung Osternester für die Eltern, die in verschiedenen Versorgungseinrichtungen ihren Dienst tun. Das Nestbau-Team hat auch Bastelvorlagen bis nach Dresden und Chemnitz geschickt“, sagt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. „Die Dankeschön-Aktion betreut das Nestbau-Team neben der eigentlichen Servicearbeit für Rückkehrer und Unternehmen. Auch in der aktuellen Lage kommen Anfragen zum Beispiel aus Bayern oder den USA, die betreut werden“, beschreibt Beier das Aufgabenspektrum der Servicestelle. Im April gibt es auch in diesem Jahr die Osterkampagne mit Radiospot und Ostergewinnspiel. Letzteres ist u.a. im Facebook-Kanal der Wirtschaftsförderung unter https://www.facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen zu finden.


Industrie- und Handelskammern verschieben Prüfungen

Die Industrie- und Handelskammern verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Hiervon sind im Kammerbezirk der IHK Chemnitz über 3.000 Auszubildende betroffen. Bis einschließlich Mai finden auch keine Weiterbildungsprüfungen für rund 600 Teilnehmer an der IHK Chemnitz statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen sind nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 angesetzt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden. Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. 

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK Sach- und Fachkundeprüfungen (Verkehrsprüfungen sowie Unterrichtungen und Prüfungen aus dem Bereich des Gewerberechts) bleiben ebenfalls mindestens bis zum 24. April 2020 ausgesetzt. Von der Aussetzung der Sach- und Fachkundeprüfungen sind im Kammerbezirk ca. 300 Teilnehmer betroffen. Um Engpässe im Güterverkehr zu vermeiden, ist die Gültigkeit der Schulungsnachweise für Berufskraftfahrer und im Gefahrgutbereich verlängert worden. So bleiben alle Bescheinigungen über die Fahrzeugführerschulung, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bis zum 30. November 2020 gültig. Auch die Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bleiben bis zum 30. November 2020 gültig. Informationen dazu sind unter www.chemnitz.ihk24.de/pruefungen-aktuell zu finden.


Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 03731 799-6249 besetzt.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 26.03.2020

Corona-Lage am 26. März

 

Die Themen heute: in Mittelsachsen gibt es 61 Fälle, der Freistaat warnt vor Abzocke und Betrug in der Krise, das Sommersemester soll stattfinden und die Bundesagentur kündigt ein Webinar zur Kurzarbeit an.

 

Im Landkreis gibt es nun 61 Fälle. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Personen im Alter von 34 bis 85 Jahren. Vier Personen wohnen im Raum Döbeln, vier im Raum Mittweida und zwei im Raum Freiberg. 204 Personen befinden sich in Quarantäne

 

Leistungen werden gezahlt

Viele Fragen erreichen das Landratsamt zum Monatsende, ob die gewährten Leistungen gezahlt werden. „Das Landratsamt hat zwar grundsätzlich für den Besucherverkehr geschlossen, arbeitet aber weiter. Die Leistungen werden, wie gewohnt, überwiesen“, erklärt Landrat Matthias Damm. Als Beispiel nennt er die Grundsicherung oder das Elterngeld. Er betont, dass die Fachbereiche weiterhin telefonisch und per E-Mail für Fragen zur Verfügung stehen. Fragen rund um Corona werden an der Hotline 03731 799-6249 morgen wieder von 9 bis 16 Uhr beantwortet, Fragen per E-Mail können an das neue zentrale Postfach versendet werden. „Wir rufen das Postfach ständig ab, auch am Wochenende und bemühen uns um eine zügige Beantwortung“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller.

 

Nächstes Webinar zur Kurzarbeit

Nach dem ersten erfolgreichen Webinar zur Kurzarbeit mit fast 600 Teilnehmern, geht es nun in die nächste Runde. Morgen, 27. März 2020 um 9:30 Uhr informieren CWE und Arbeitsagentur zum neuesten Stand.

 

Das Live-Webinar am 27. März umfasst die umfangreichen Regelungen zum erweiterten Kurzarbeitergeld mit tagesaktuellen Updates. Häufige Fragen aus den Beratungen werden aufgegriffen. Außerdem stehen die Entgeltbestandteile im Detail und die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf dem Plan.

 

Auf einen Blick:  Webinar Kurzarbeit

Freitag, 27.03.2020, 09:30 - 10:30 Uhr

 

Link zur Anmeldung: https://www.edudip.com/de/webinar/erweitertes-kurzarbeitergeld-neuste-informationen-und-hilfe-bei-der-antragstellung/93998

 

Sommersemester soll stattfinden

Die Landesrektorenkonferenz Sachsen teilt mit, dass die sächsischen Hochschulen aktuell daran festhalten, das kommende Sommersemester im Interesse der Studierenden nicht zu einem „Nicht-Semester“ erklären zu wollen. Die sächsischen Hochschulen haben – wie auch andere Hochschulen bundesweit – aktiv Maßnahmen zur Verzögerung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) ergriffen, um so die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten. Hierzu wurde unter anderem der Beginn von Präsenzveranstaltungen auf frühestens 4. Mai 2020 verschoben. Die Präsenzveranstaltungen bis 04.05.2020 fallen jedoch nicht aus. „Die sächsischen Hochschulen richten alle ihre Kräfte auf die bestmögliche Sicherstellung der Lehr- und Prüfungsangebote, damit die Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester 2020 trotz Beeinträchtigungen in verantwortbarer Weise durchführen können“, heißt es in einer Mitteilung. Die sächsischen Hochschulen setzten dabei auf schon vorhandene und bewährte Formate, werden aber auch neue Formate entwickeln. „Die Entwicklung von digitalisierten Lehr- und Lernformen läuft auf Hochtouren.“ stellt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Sachsen, Prof. Dr. iur. Klaus-Dieter Barbknecht, fest. Auch die hochschulübergreifenden sächsischen Netzwerke wie z.B. das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen, der Arbeitskreis E-Learning oder die Bildungsportal Sachsen GmbH bemühen sich, stetig mehr und bessere digitale Angebote zur Verfügung stellen zu können. Alle Lehrenden wurden aufgefordert, für den Vorlesungsstart Online-Angebote bereitzustellen, dem die Lehrenden äußerst engagiert nachkommen. Zudem bemühen sich die Hochschulen andere Präsenzveranstaltungen, wie z.B. Praktika oder Exkursionen, unter anderen Bedingungen stattfinden zu lassen oder zu ersetzen.

 

Sozialministerium und Verbraucherzentrale warnen vor Abzocke und Betrug in der Krise

„Aktuell mischen sich dubiose Online-Angebote und Fake-Shops unter seriöse Webseiten. Angeblich ausverkaufte Waren, vor allem Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken werden zu sehr hohen Preisen angeboten“, informiert Sachsens Sozialministerin Petra Köpping:

An der Tagesordnung sei laut Pressemitteilung des Sozialministeriums die sogenannte Telefonakquise. Dabei werden von unseriösen Geschäftemachern am Telefon beispielsweise Sparanlagen oder Kreditkarten angeboten, mit der vorgeschobenen Begründung, Bargeld werde schon bald entwertet. Telefonwerbung jedoch, der man nicht zugestimmt hat, muss nicht hingenommen werden. Dafür gelten strenge Regeln. Betroffenen wird empfohlen, die Nummer des werbenden Anrufers der Bundesnetzagentur zu melden. Diese kann entsprechende Rufnummern abschalten und gegen Betreiber empfindliche Bußgelder verhängen. Verbraucher, die am Telefon zum Abschluss eines Vertrags überredet wurden, können diesen in der Regel 14 Tage lang widerrufen. Ebenfalls unterwegs sind Phishing-Mails von vermeintlichen Kreditinstituten, in denen dubiose Kredite und Kreditkarten angeboten werden. Ziel unseriöser Anbieter ist es, an die Daten und das Geld der Mailempfänger zu kommen. Auch falsche Audio-Dateien bahnen sich zurzeit den Weg durch die sozialen Netzwerke und Messengerdienste. Bevor sie diese Mails öffnen, sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher fragen, ob sie eine entsprechende Information erwartet haben. Der Rat der Verbraucherzentral ist: „Öffnen Sie diese Mails und Audio-Dateien nicht, auch wenn die Quelle aus dem Familien- und Freundeskreis kommt oder sie sich offiziell anhören, z.B. angebliche Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Klicken Sie nicht auf eingefügte Links oder Anhänge, antworten Sie dem Absender nicht.“ Seriöse Anbieter sind erkennbar an verschiedenen Merkmalen: Sie haben ein korrektes Impressum und die konkrete Möglichkeit, sie zu kontaktieren. Sie verlangen nicht nur oder vorrangig, dass mit Vorkasse bezahlt wird. Sie verschlüsseln die Informationen ihrer Nutzer, was an einem Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste erkennbar ist. Außerdem könne es laut der Mitteilung helfen, die Erfahrungsberichte anderer Nutzer außerhalb der Webseite zu lesen, um die Seriosität des Anbieters zu beurteilen.


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 25.03.2020 Corona-Lage am 25. März

Corona Lage am 25.03.2020
 

Die Themen heute: In Freiberg gibt es eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle, Sachsen erweitert Regelung für polnische Pendler und die Kfz-Zulassungsstelle informiert. 

In Mittelsachsen gibt es 51 bestätigte Fälle. Neu erkrankt sind zwei Personen im Raum Mittweida, vier Personen im Raum Freiberg und eine Person im Raum Döbeln. 189 Personen befinden sich in Quarantäne.

 

Corona- & Grippediagnostik in Freiberg

Seit heute bietet das Kreiskrankenhaus Freiberg eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle an. In der Fieberambulanz können sich jene Patienten auf das Coronavirus testen lassen, die eine entsprechende Symptomatik gemäß der RKI-Richtlinien aufweisen. Das sind aktuell: akute respiratorische Symptomatik, wie Husten, Fieber, etc. und Kontakt zu Corona-positiv getestetem Patient bzw. Risikogruppe. Der Zugang ist gesondert ausgeschildert. Bitte folgen Sie den roten Pfeilen. Unsere Fieberambulanz ist während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03731 77-1923 zu erreichen. Die Ambulanz ist täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr, auch am Wochenende, geöffnet. Patienten werden gebeten die Krankenversicherungskarte bereitzuhalten. Getrennt von der sonstigen Notfallversorgung können über die Fieberambulanz auch Patienten versorgt werden, die einer stationären Aufnahme bedürfen und die unter einem begründeten Verdacht stehen, mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) infiziert zu sein. Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/ . Über die Ambulanz in Mittweida wird in den nächsten Tagen informiert.


Auswirkungen auf laufende Bauanträge

Das Staatsministerium für Regionalentwicklung hat die Corona-Krise mit Hinweisschreiben vom 18.03.2020 als wichtigen Grund für eine Verlängerung aller baurechtlichen Antragsverfahren eingestuft. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Referat Bauantragsbearbeitung ist jedoch bemüht, im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen möglichst unbürokratisch und schnell zu entscheiden. Haben Sie Fragen, nehmen Sie Kontakt mit dem Referat auf (03731 799-1951 oder -1914).

Sachsen erweitert Regelung für polnische Pendler

Die Staatsregierung hatte gestern in ihrer Kabinettssitzung ein Unterstützungsangebot für tschechische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien beschlossen. Diese Regelung soll auf polnische Pendler ausgeweitet werden. Der Freistaat Sachsen unterbreitet ein Angebot an diese Pendler, die in Sachsen in der Medizin und Pflege sowie dazugehörigen Bereichen (z.B. Küche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Wäscherein) arbeiten. Sie erhalten einen Zuschuss zum Lebensunterhalt ab Donnerstag, pro Person und Tag 40 Euro bzw. 20 Euro für Familienangehörige. Auch die Kindernotbetreuung soll für sie offenstehen. Die Personen sollen direkt angesprochen werden.  

 

Hinweise zur Erreichbarkeit Kfz-Kennzulassungsstelle

Die Kfz-Zulassungsstelle hat die Zeiten ihrer Erreichbarkeit konkretisiert. Seit gestern wird der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die Mitarbeiter stehen telefonisch Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 12 Uhr sowie am Dienstag und am Donnerstag von 13 bis 15 Uhr für Fragen zur Verfügung.

Die Zulassungsstelle in Döbeln ist zu erreichen über die 03731 799-1351, die Zulassungsstelle in Mittweida über die 03731 7996683 und die Zulassungsstelle in Freiberg über die 03731 7993616. Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde : nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

 

  1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)
  2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen
  3. Erteilung Kurzzeitkennzeichen
  4. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)
  5. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 5.4.2020)
  6. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)
  7. Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger
  8. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5.4.2020 ausgesetzt)
  9. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5.4.2020 ausgesetzt)
  10. Ausstellung von Ersatzdokumenten


Hinweis:  Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist auch morgen wieder von 9 bis 18 besetzt. Anfragen rund um Corona können an die E-Mail-Adresse gesendet werden. Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Bürgertelefon im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) mittels eines Gebärdentelefons mittels Videotelefonie im Internet. Man kann direkt und ohne zusätzliche Software anrufen. Man benötigt nur ein stationäres oder mobiles internetfähiges Endgerät (z. B. PC, Tablet oder Smartphone) und einen uneingeschränkten Internetzugang. Beantwortet werden die Fragen in Gebärdensprache. Über den folgenden Link gelangen Sie direkt zum neuen Gebärdentelefon: https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/ Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

24. März 2020

Corona-Lage am 24. März

 

In Mittelsachsen gibt es 44 bestätigte Fälle mit heutigem Stand, somit neun neue Fälle. Von den Neuerkrankten leben sieben im Raum Freiberg und jeweils eine Person im Raum Mittweida und im Raum Döbeln. Sie sind zwischen 23 und 89 Jahre alt. Bei den meisten Neuerkrankten handelt es sich um Kontaktpersonen.  Es befinden sich 141 Personen in Quarantäne.

 

Gut 630 Kinder in Kita-Notbetreuung

Im Landkreis Mittelsachsen werden rund 630 Kinder notbetreut.  Rund 620 besuchen weiterhin eine Kita oder einen Hort, 10 werden von einer Tagesmutter betreut.  Die Zahlen gehen auf eine Erhebung in den sächsischen Landkreisen zurück, die der Freistaat Sachsen mit Stand 19.03.2020 beauftragt hat. Zahlen von Schülerinnen und Schülern, die eine Notbetreuung in allgemeinbildenden Schulen in Anspruch nehmen, wurden nicht erhoben.  Grundlage für die Notbetreuung bildet eine Allgemeinverfügung des Freistaates. Diese schreibt vor, welche Eltern ihre Kinder in eine Einrichtung geben können. Personensorgeberechtigte müssen in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher und betrieblicher Gründe an der Betreuung ihrer Kinder gehindert sein. Durch die enge Begrenzung der Personengruppen, die einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, soll gewährleistet werden, dass nur ein kleiner Teil von Kindern und Schülerinnen und Schüler in den Betreuungseinrichtungen und Schulen verbleibt. So soll eine weitreichende Unterbrechung von Infektionsketten sichergestellt werden.

 

Tschechien schließt Grenze

Auswirkungen erwartet die heimische Wirtschaft, wenn Tschechien am Donnerstag auch für Pendler die Grenze schließt. „Es gibt mehrere Unternehmen in Mittelsachsen, die tschechische Arbeitnehmer angestellt haben“, erklärt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier.  Es gäbe aber hier eine Möglichkeit, dass diese Beschäftigen weiter in Mittelsachsen arbeiten könnten. Sie können sich mindestens 21 Tage oder länger in Deutschland aufhalten und hier ihrer Tätigkeit nachgehen, dabei müssen sie eine Wohnung oder andere Unterkunft haben. „Nach ihrem Aufenthalt in Deutschland müssen sie sich bei ihrem Gesundheitsamt melden und 14 Tage in Quarantäne“, erklärt Dr. Beier. Es sei ein Kompromiss zwischen den Interessen der Staaten im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus und der Unternehmen, die zum Beispiel auch im Pflegebereich aktiv sind. „Somit sind die tschechischen Arbeitnehmer ganz wichtig für die Versorgungslage in Deutschland“, so Beier. Er begrüßt daher die Unterstützung des Freistaates für tschechische Pendler. Die Staatsregierung hat heute in ihrer Kabinettssitzung ein Unterstützungsangebot für tschechische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien beschlossen. Der Freistaat Sachsen unterbreitet ein Angebot an alle tschechischen Staatsbürger, die in Sachsen in der Medizin und Pflege sowie dazugehörigen Bereichen (z.B. Küche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Wäscherein) arbeiten. Sie erhalten einen Zuschuss zum Lebensunterhalt ab Donnerstag, befristet auf drei Monate, pro Person und Tag 40 Euro bzw. 20 Euro für Familienangehörige. Auch die Kindernotbetreuung soll für sie offenstehen. Die Personen sollen direkt angesprochen werden.  Der Freistaat Sachsen rechnet derzeit mit ca. 1000 direkt betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Tschechien. Gleichzeitig führt der Freistaat Sachsen Gespräche mit den Vertretern in Polen, um unter Beachtung des Gesundheitsschutzes die Grenze soweit wie möglich für Berufspendler offenzuhalten.

 

Hotline auch morgen wieder erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr besetzt. Ab morgen gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet  . An der Hotline meldeten sich vermehrt Unternehmen und fragten nach, wo die behördliche Anordnung einer Quarantäne oder die Bestätigung eines Tätigkeitsverbotes beantragt werden kann, da dies die Voraussetzung für die Entschädigungszahlungen durch die Landesdirektion sei. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html#c20915 wird klargestellt, dass nur diejenigen Betriebe, die mit behördlicher Anordnung unter Quarantäne gestellt wurden, diese Leistungen erhalten. Die behördliche Anordnung wird in der Regel ausgesprochen, wenn der Betrieb durch die Bestätigung einer Infektion nicht weiter geführt werden darf. Insbesondere für alle von der Schließung durch die Allgemeinverfügung betroffenen Firmen gilt, dass diese wirtschaftlich betroffen sind. Dafür stehen verschiedene Instrumentarien von Bund und Land zur Verfügung bzw. werden aktuell aufgelegt. „Wir bitten alle Unternehmen sorgsam zu prüfen und ggfs. die für diese Woche angekündigten Maßnahmen des Bundes abzuwarten“, sagt Dr. Lothar Beier. Der Maßnahmenkatalog  beinhaltet bisher zum Beispiel vereinfachte Regelungen zum Kurzarbeitergeld, Bürgschaften zur Liquiditätssicherung, steuerlichen Entlastungsmöglichkeiten und Soforthilfeprogramme des Freistaates Sachsen. Damit können vorrübergehende Lieferengpässe und Nachfrageschwankungen überbrückt werden.

 

Landwirtschaft sucht Unterstützung

Wie wichtig regionale Kreisläufe und die heimische Produktion von Nahrungsmitteln sind, offenbart sich auch im Landkreis Mittelsachsen in der aktuellen Lage sehr deutlich. Nahezu 50 regionale Erzeuger arbeiten schon seit einigen Jahren mit dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zusammen und geben schon in der dritten Auflage den  Einkaufsführer „Regional.einfach phänomenal“ heraus. Neben Rezepten zum Nachkochen, gibt es einen Anbieterkatalog. Viele der vorgestellten Unternehmen haben einen Onlineversand, der es auch aktuell ermöglicht regional einzukaufen. Den Einkaufsführer gibt es zum Onlineblättern unter Infomaterial in der Infothek unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de. Wenige Exemplare können noch unter   kostenfrei bestellt werden. Eine Neuauflage ist bereits in Arbeit. Landwirtschaftsbetriebe sind systemrelevante Infrastruktur, auch selbst produzierende und vermarktende Baumschulen und Gartenbaubetriebe gehören dazu. Damit die Arbeit beim Säen, Pflanzen und Ernten in den kleinen und großen Betrieben des Land- und Ernährungswirtschaftsgewerbes geschafft wird, sind oft Saisonarbeitskräfte im Einsatz. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und des erschwerten Grenzverkehrs sorgen sich viele Landwirte um die saisonalen Feldarbeiter. „Auf der anderen Seite sind Viele aktuell unfreiwillig untätig. Studenten kommen nicht in ihre Hochschulen, Minijobber und Kurzarbeiter fürchten um ihre Existenz“ , fasst Dr. Lothar Beier, 1. Beigeordneter des Landrates und selbst langjähriger Erfahrungsträger in der Landwirtschaft, die Lage zusammen. „Deutschlandweit haben die Maschinenringe und das Bundeslandwirtschaftsministerium jetzt die Vernetzungsplattform „daslandhilft“  initiiert. Landwirte und Arbeitskräfte sollen in direkten Kontakt gebracht werden“ , erklärt er die Initiative weiter.

Parallel werden die Bestimmungen für die Landwirtschaft flexibilisiert. „Wir haben die wichtigsten Neuerungen, darunter auch die Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung für die Landwirtschaft  und die Erleichterungen für die Anrechnung des Nebeneinkommens für Bezieher von Kurzarbeitergeld, sowie den Kontakt zur entstehenden Vernetzungsplattform unter www.wirttschaft-in-mittelsachsen.de in den Fragen-Antwort-Katalog aufgenommen“, gibt Dr. Lothar Beier als Tipp mit. In Mittelsachsen agieren die Maschinenringe Rochlitz und Freiberg e.V.

Link zum Einkaufsführer: https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/infothek/informationsmaterial/einkaufsfuehrer.html

Link zum FAQ-Katalog für Unternehmen: https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

 

Bürgermeisterwahl in Penig verschoben

Der Freistaat Sachsen hat aufgrund der Pandemie 28 der 30 bis zu den Sommerferien geplanten Bürgermeisterwahlen auf den Herbst dieses Jahres verschoben. Das teilte die Staatsregierung am Nachmittag mit.

Neben dem allgemeinen Infektionsschutz soll diese Entscheidung auch zur Entlastung der Gemeindeverwaltungen von personal- und kostenintensiven Wahlvorbereitungen beitragen. Außerdem können die Kommunen dadurch freigewordene Kapazitäten in die Pandemiebekämpfung umleiten.

In Mittelsachsen wird demnach die Bürgermeisterwahl in Penig verschoben.  Weil das Ende der Pandemie-Lage derzeit nicht absehbar ist, werden die Nachwahlen erst nach dem 20. September 2020 stattfinden. Bis zum Amtsantritt des neugewählten Bürgermeisters führt der bisherige Bürgermeister das Amt fort.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Pressesprecher André Kaiser unter E-Mail   gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 23. März 2020

Corona - Lage 23. März 2020

 

In der heutigen Meldung gibt es Informationen zur Abfallentsorgung, für Jäger, zu den neuen Regeln für die Notbetreuung von Kindern und zu den Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsbehörde und der Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt.

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es 35 bestätigte Fälle. Das sind elf mehr als am Freitag. Vordergründig handelt es sich um Kontaktpersonen von bereits Erkrankten, bei vier Personen konnte der Ursprung nicht ermittelt werden. Nach der aktuellen Statistik wohnen zwei der Neuinfizierten in der Region Döbeln, fünf in der Region Freiberg und vier in der Region Mittweida. 
Sie sind zwischen 21 und 87 Jahre alt. 105 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Sicherstellung der Abfallentsorgung, Schließung von Wertstoffhöfen und Schadstoffsammlung


Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen des Freistaates zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit dem neuartigen Coronavirus gibt es folgendes zu beachten:

Die Entsorgung der Abfälle (Rest-, Bio-, Papier- und Verpackungsabfall) sowie die Abholung des Sperrmülls (für den bereits Termine vergeben wurden) erfolgt bis auf Weiteres wie bisher. Bitte stellen Sie Ihre Abfallbehälter am Vorabend des Entsorgungstages bereit.

Die Sammlung des Schadstoffmobils und die kommunale Problemstoffannahme bei der Firma FNE Freiberg wird ab Dienstag den 
24. März 2020 vorläufig eingestellt.

Alle Wertstoffhöfe im Landkreis Mittelsachsen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Das illegale Abladen von Abfällen, insbesondere vor Wertstoffhöfen und an Standplätzen des Schadstoffmobils wird zur Anzeige gebracht, und kann mit Bußgeldern bestraft werden.

Die aktuellsten Informationen zur Abfallentsorgung im Landkreis Mittelsachsen erhalten Sie unter www.ekm-mittelsachsen.de unter „Aktuelles“ beziehungsweise telefonisch unter 03731 2625-0, -41, -42 oder -44.

Hinweis der Fahrerlaubnisbehörde

Die Fahrerlaubnisbehörde sichert nur noch die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung :

Servicehotline: 03731 799-1454

E-Mail

Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 30. April 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr).

 

Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle

Das Landratsamt weist darauf hin, dass ab dem 24. März 2020 der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet wird. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Hotline für Terminvereinbarungen

Zentrale Telefonnummer der Kfz-Zulassungsbehörde – nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen: 03731 799-6633

Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge. 

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

  • externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)
  • Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen
  • Erteilung Kurzzeitkennzeichen
  • Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)
  • Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 5. April 2020)
  • Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)
  • Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger
  • Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5. April 2020 ausgesetzt)
  • Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5. April 2020 ausgesetzt)
  • Ausstellung von Ersatzdokumenten


Anspruch auf Notfallbetreuung in Kita und Grundschule erweitert

Schulen und Kitas (auch Kindertagespflege) sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de


Wirtschaft in Mittelsachsen rückt zusammen

Nach der Verschärfung der Allgemeinverfügung am Freitag war zunächst eine Verunsicherung zu verzeichnen. Spezielle Anliegen, ob zum Beispiel ein Taxibetrieb noch Patienten zur Dialyse fahren darf, wurden vorgetragen. Über den Fragen-Antwortkatalog des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de informierten sich verschiedene Unternehmen. Dazu gingen auch am Wochenende einzelne Anfragen ein. Diese drehten sich um die Zuordnung in die einzelnen Branchen der Allgemeinverfügung. Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, wird diese weitergeleitet. Grundsätzlich zeigen sich die anfragenden Unternehmen sehr dankbar über den Service. „Wir spüren seit Freitag, dass Mittelsachsens Wirtschaft noch enger zusammenrückt“, sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter im Landkreis zu dessen Geschäftskreis auch die Wirtschaftsförderung gehört. „Einzelhändler schließen sich zum Beispiel im Raum Mittweida zusammen und nutzen gemeinsam einen Onlineshop, der Mittelsachsenshop im Striegistal bietet sowieso eine Plattform für viele Unternehmen und im Raum Rochlitz hinterlegen Einzelhändler die Online- oder telefonischen Bestellungen in Geschäften, die geöffnet haben. Auch gibt es viele Aktionen von kleinen Unternehmen, die zeigen, dass die mittelsächsische Wirtschaft sich auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht entzieht. Es werden Einkaufsdienste im Großmarkt und Lieferungen frei Haus angeboten“, berichtet der Kreisentwicklungschef weiter. „Bei den Mittelständlern und größeren Betrieben ist die Lage sehr unterschiedlich. Während die einen Kurzarbeit und Home Office nutzen, verzeichnen einige Maschinenbauer noch keine negativen Auswirkungen. Andernorts, wie zum Beispiel in der Beiersdorf-AG-Tochter Florena in Waldheim wird die Produktion der aktuellen Situation angepasst und Desinfektionsmittel statt Kosmetik hergestellt“, schließt Beier seine Betrachtung ab. Über einhundert ganz unterschiedliche Unternehmen arbeiten schon seit längerer Zeit zusammen. Die Broschüre „ProduktSCHAU… was es in Mittelsachsen alles gibt“ zeigt in ihrer zweiten Auflage Schönes und Nützliches made in Mittelsachsen. Die Mehrzahl der Unternehmen, die in dem 152-seitigen Branchenkatalog vorgestellt werden, bieten einen Onlineversand an. Über die Sozialen Medien haben sich diese Unternehmen zusammengetan und weisen unter den Motto „Regional produzieren. In der Heimat kaufen. Zusammen schaffen wir das.“ auf die gemeinsame Broschüre, den Mittelsachsen-Katalog hin. Darin sind alle 100 Unternehmen mit ihren Onlineshops benannt.

Mehr auch unter facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen

 

Hinweise für Jäger

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen erreichen Fragen, ob man jetzt noch Jagen kann. Hierzu hat sich das Amt mit dem zuständigen Sozialministerium verständigt. Die Einzeljagd ist ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020, vorausgesetzt, dass dabei die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden. Das heißt, dass die Jagd von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Die Trichinellenuntersuchung findet derzeit im Landratsamt Mittelsachsen wie gewohnt statt. Die Proben sind in die an den Standorten in Mittweida, Freiberg beziehungsweise Döbeln vorhandenen Probenbriefkästen einzuwerfen. Die einzige Einschränkung ist, dass eine persönliche Übergabe nicht mehr erfolgt, da das Landratsamt für Besucherverkehr geschlossen ist. Bei Fall- und Unfallwild von Schwarzwild muss weiterhin immer eine Beprobung mit Bluttupfern erfolgen. Die Übergabe erfolgt ebenfalls über die Probenbriefkästen. Sollten mehrere Stücken Fallwild an einem Ort beziehungsweise innerhalb kürzester Zeit aufgefunden werden, ist eine Absprache mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) zum weiteren Vorgehen zwingend notwendig.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen 
vom 22. März 2020

Corona-Lage am 22. März


In ganz Sachsen gelten ab morgen Ausgangsbeschränkungen, in Mittelsachsen fahren die Busse ab morgen nach Ferienfahrplan und die Wirtschaftsförderung informiert über die Auswirkungen auf den Tourismus. 

Weitere Fälle in Mittelsachsen bestätigt

Im Gesundheitsamt sind am Wochenende weitere positive Befunde eingegangen. Es handelte sich um meist Kontaktpersonen. Die genaue Statistik wird morgen in der Lage veröffentlicht. Amtsärztin Dr. Annelie Jordan appelliert in diesem Zusammenhang gerade auf die älteren Menschen und chronisch Kranken zu achten. "Besuche der Großeltern sollten in diesen Zeiten vermieden werden", sagt Dr. Jordan. Das sei natürlich schwer, aber Menschen können das Virus auch einfach übertragen, ohne dass sie selbst krank werden. Auch appelliert sie, dass diese Risikogruppen sich von Menschengruppen fernhalten sollten. Hier die Tipps vom Bund und  der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO): 

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht. - Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie - Bekannte treffen! 

 

Ausgangsbeschränkungen in Sachsen

Wie auf www.coronavirus.sachsen.de nachlesen ist, verschärft Sachsen die Ausgangsregelungen weiter, um die Ausbreitungsgefahr des Coronavirus zu bremsen. Demnach erließ das Gesundheitsministerium auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes eine weitere Allgemeinverfügung, die es der Bevölkerung in der aktuellen Corona-Epidemie untersagt, die eigenen vier Wände ohne triftigen Grund zu verlassen. Dadurch soll der soziale Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen möglichst zu verhindern. Wer bei etwaigen Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen werde, müsse deshalb die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. Die neue Rechtsvorschrift benennt dafür einige Ausnahmen. Das sind unter anderem der Hin- und Rückweg zur Arbeit, der Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung von Eltern, die darauf einen Anspruch haben. Wege zum Einkaufen sind weiterhin erlaubt. Auch Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit) dürfen sich frei bewegen. Natürlich dürfen Bürgerinnen und Bürger das Haus verlassen, um zum Arzt und zu medizinischer Behandlung zu kommen. Aber auch dabei gilt, dass derzeit nur die unbedingt medizinisch unaufschiebbaren Behandlungen durchgeführt werden sollten. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind geboten, aber nur einzeln oder im kleinsten Familienkreis des eigenen Haushalts von nicht mehr als 5 Personen erlaubt. Auch zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren darf die Wohnung verlassen werden. Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt. „Auch beim begründeten Verlassen des Hauses ist jeder angehalten, die physischen sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten“, heißt es auf der Internetseite des Freistaates www.coronavirus.sachsen.de. Die Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 0 Uhr in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 5. April 2020, 24 Uhr. Hier ist sie veröffentlicht: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/AllgV-Corona-Ausgangsbeschraenkungen_22032020.pdf

 

REGIOBUS: Ferienfahrplan gilt ab morgen

Die Busse in Mittelsachsen fahren ab Montag, 23. März nach Ferienfahrplan. Grund sind die wenigen Fahrgäste im Zuge der Schulschließungen. „Wir haben derzeit im Landkreis etwa 30 Kinder, die in den Schulen betreut werden und die  Schülerbeförderung nutzen“, erklärt der Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen im Landratsamt Thomas Kranz. Für sie wird es durch den ZVMS  individuelle Lösungen für den Weg zur Schule geben, wie Taxis. Eigentlich nutzen rund 13.000 Kinder und Jugendliche die Schülerbeförderung, die vom Verkehrsverbund Mittelsachsen organisiert wird. Die Fahrpläne sind auf der Internetseite von REGIOBUS unter www.regiobus.com veröffentlicht. Es wird darum gebeten die Einschränkungen „S“ für nicht mehr fahrende Schülerverkehre zu beachten.

Hotline war sehr nachgefragt

Die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes war an diesem Wochenende jeweils von 9 bis 13 Uhr gut frequentiert. An beiden Tagen gab es insgesamt über 100 Anrufe. Viele Fragen drehten sich um die neuen Allgemeinverfügungen des Freistaates, demnach mussten ab heute (22. März) zum Beispiel Gaststätten schließen. Weitere Fragen drehten sich um Testungen von Erkrankten und zum richtigen Verhalten, wenn es im Umfeld einen positiven Fall gab. Unsicherheit gab bei Reiserückkehrern aus Ägypten, da dieses Land nun als Risikogebiet gilt. Es gab auch Angebote zum Helfen. Hierbei wurde auf die neue Internetpräsens teamsachsen.de verwiesen. Dort befindet sich ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die sich noch nicht in den genannten Hilfsorganisationen engagieren, aber in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Morgen ist die Hotline wieder von 9 bis 16 Uhr besetzt.

 

Auswirkungen auf dem Tourismus

Mit den Auswirkungen um die Verbreitung des Coronavirus haben alle wirtschaftlichen Bereiche zu kämpfen. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung informiert Unternehmen an der Hotline des Landkreises. Eine Branche, die in besonderem Maße betroffen ist, ist der Tourismus. Tourist-Informationen, die auch soziale Knotenpunkte in kleinen Städten sind, sind nur noch per Telefon erreichbar. Gaststätten müssen schließen. Freizeiteinrichtungen, die ohnehin stark im Saisongeschäft aktiv sind, müssen schließen oder ihren Saisonstart verschieben. Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. In Mittelsachsen ist dieser Wirtschaftszweig stark von Familienunternehmen geprägt, die keine oder kaum alternative Einkommen haben. „Wir spüren einen großen Druck, dem diese Branche momentan ausgesetzt ist, aber auch eine Kreativität, die aus der Not heraus geboren wird“, sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zu dem auch der Tourismus gehört.

„Gastronomen leeren ihre Getränkelager und entlasten so den Einzelhandel, Lieferservices in Form von „Genuss- oder Festtags-Taxis“ entstehen oder Rezepte werden online zum Nachkochen für zu Hause veröffentlicht. Die Unternehmen tun viel um sich die Gäste zu erhalten“, gibt Schneider einen Einblick in die Aktionen von  Mittelsachsens Gastrobranche. Auch Malwettbewerbe und Vorschläge für kleine Auszeiten werden von Einrichtungen vorgestellt, die sich sonst eher um die Touristen, als um die Mittelsachsen kümmern. Im Erzgebirge kann online unter  www.erzgebirge-tourismus.de/haamit-kistl der Heimatgenuss ganz bequem nach Hause bestellt werden. Der Mittelsächsische Kultursommer, sonst ein vielseitiges Festival mit vielen Veranstaltungen,  feiert seinen Saisonstart traditionell zu Ostern an der Talsperre Kriebstein mit einem Märchenfest. In diesem Jahr gibt es unter www.mittelsachsen.de einen Malwettbewerb für Lieblingsmärchenfiguren. Unter www.rochlitzer-muldental.de gibt es eine Auflistung für kleine Auszeiten. Darunter findet sich auch eine Geschichtensammlung rund um den Waldgeist Waldemar, der auf dem Rochlitzer Berg zu Hause ist. Auch das Referat Wirtschaftsförderung hat kostenfrei Malvorlagen unter https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/pl/service/infothek/informationsmaterial/malbuch-ii.html zum Download zur Verfügung gestellt.


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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 20.03.2020

Corona-Lage 20. März


In Mittelsachsen gibt es 24 bestätigte Fälle, die Kita-Beiträge werden erstattet und Gaststätten müssen schließen.

Weitere Fälle in Mittelsachsen bestätigt

 

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es 24 Fälle. Seit der Meldung der Lage am Mittwoch mit 13 Fällen gab es nur in den Räumen Freiberg und Mittweida neue Erkrankte – sieben Erkrankte stammen aus dem Raum Freiberg und vier aus dem Raum Mittweida. Von den elf Personen im Alter von 20 bis 65 Jahren sind fünf Erkrankte durch Kontaktpersonen infiziert worden und bei vier Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Erstmals gibt es zwei Fälle in den Räumen Freiberg und Mittweida, wo nicht ermittelt werden kann, wie sich die Personen infiziert haben. Vor diesem Hintergrund bittet die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan auf die Grundhygiene zu achten: „Regelmäßig Händewaschen, Abstand zu Personen halten, sich nicht ins Gesicht fassen sowie Niesen und Husten in die Armbeuge." Bei Facebook, durch Mails und durch Medien erreichen die Verwaltung immer wieder Fragen, warum die einzelnen Orte nicht genannt werden. „Derzeit handelt es sich stets um einzelne Fälle und wir möchten jegliche Rückschlüsse im Hinblick auf die Persönlichkeitsrechte vermeiden“, erklärt Pressesprecher André Kaiser. Er stellt aber in Aussicht, dass sich dies bei steigenden Fallzahlen ändern könnte. 68 Personen befinden sich derzeit in einer behördlich angeordneten Quarantäne.


Kita-Gebühren werden erstattet

Sachsens Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich am 20. März 2020 zur Erstattung von Kitagebühren verständigt. „Für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. Bis zu einer gesetzlichen Regelung würden demnach die Städte und Gemeinden in die Vorfinanzierung gehen. Die Kosten beliefen sich auf rund 28,3 Millionen Euro.

Der Freistaat wird die kommunalen Belastungen durch eine zentrale Finanzierungsregelung kompensieren. „Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung sind sich darin einig, die Gespräche fortzuführen, um die enormen Herausforderungen gemeinsam und solidarisch zu meistern“, erklärt das Kultusministerium.


Auch Gaststätten, Friseursalons und Baumärkte müssen schließen

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung heute weitere Maßnahmen getroffen. Nachdem bereits in der letzten Woche Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen verboten sowie der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe eingeschränkt wurde, wurden heute weitere Verschärfungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die Allgemeinverfügung vom 18. März wird weiter verschärft. Zu den Geschäften und Einrichtungen, die jetzt geschlossen werden müssen, gehören nun auch Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte. In den Geschäften, die öffnen dürfen, müssen die Auflagen zur Hygiene eingehalten werden. Dazu gehören u. a. ausreichende Waschgelegenheiten und Desinfektionsmittel für das Personal, die regelmäßige Desinfektion von Einkaufswagen, Kassenbändern in kurzen Abständen, das Verbot von Selbstbedienung bei offenen Backwaren, Steuerung des Zutritts zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker dürfen ihrer Tätigkeit nur dann nachgehen, wenn diese ohne Publikumsverkehr stattfindet. Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist zwischen 6 und 20 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt bzw. ein Liefer- und Abholservice ohne zeitliche Beschränkung. Für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wird ein Betreuungsverbot ausgesprochen. Genehmigungspflichtige stationäre Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung sowie Wohnstätten, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendlichen erbracht werden, sind prioritär aufrecht zu erhalten. Zum Schutz der untergebrachten Kinder und Jugendlichen und zum Schutz des öffentlichen Wohles dürfen diese Einrichtungen von Besuchern nicht betreten werden. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind therapeutisch zwingend erforderliche oder medizinisch notwendige Besuche. Die Allgemeinverfügungen werden morgen veröffentlicht und treten am Sonntag, 22. März 2020, 0 Uhr in Kraft.


Wirtschaftsförderung erweitert Fragenkatalog

Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung kümmert sich an der Hotline des Landratsamtes um die Belange der Wirtschaftsakteure. Über 98 Prozent von Mittelsachsens Unternehmen sind Kleinst- und kleine Betriebe. Entsprechend häufig sind  Fragen zur Zuordnung von Dienstleistern wie z. B. Fahrschulen oder kleinen Betrieben, die sich mit der Gesundheitsfürsorge beschäftigen. Auch bei den Kommunen gehen Fragen ein, die diese an die Hotline weitergeben. Fragen, die vom Referat nicht sofort beantwortet werden können, werden zur Klärung weitergeleitet. Auch bei den touristischen Einrichtungen ist die Verunsicherung groß. Deshalb wurde im Fragen-Antwort-Katalog unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html ein eigener Bereich eingearbeitet, der zum Beispiel auch auf einen Leitfaden zum Umgang mit Stornierungen verweist. Auch die aktuellen steuerlichen Hilfen für alle Unternehmen sind dort eingearbeitet. Weiterhin findet sich die Ausnahmereglung vom Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit in der Liste.

Inzwischen hat die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen im Rahmen der aktuellen Osterkampagne zu einer Dankeschön-Aktion aufgerufen. Momentan setzen sich viele Mittelsachsen ein, die Versorgung sicherzustellen. Das kann das Hausärzteteam, der Handwerker von nebenan oder die Verkäuferin im Lebensmittelgeschäft sein. In der Nestbau-Zentrale können kostenfrei zwei bis drei Bastelbögen für ein Osternest bestellt werden. Dies gilt es zu befüllen und den Menschen, die in den schwierigen Zeiten für uns da sind, als kleines Dankeschön zu übergeben. Das Nest kann natürlich auch ganz nach Osterhasenart vor die Tür des Beschenkten gestellt werden. „Wir freuen uns, dass das kleine Zeichen für einen wertschätzenden Umgang miteinander so positiv angenommen wird. Sofort nach der Onlineveröffentlichung meldeten sich Mittelsächsinnen und Mittelsachsen und berichteten, das Osternest an die Bäckersfrau im Ort, den Landwirt von nebenan, die Altenpflegerin oder die Nachbarin, die in der Kinderbetreuung unterstützt, geben zu wollen“, berichtet Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landrates. Und noch ein Tipp, selbst für die Füllung kann man online schauen, was es in Mittelsachsen alles gibt. ProduktSCHAU und Einkaufsführer zeigen über 150 Firmen mit ganz verschiedenen Produkten. So wird die mittelsächsische Wirtschaft unterstützt. Die kostenfreien  Bastelvorlagen können ganz unkompliziert telefonisch unter 03731 799-1491 oder per Mail an bei der Nestbau-Zentrale bestellt werden.

Hinweis des Referates Förderung Ländliche Entwicklung:

Für Vorhaben, die über LEADER gefördert werden und die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchgeführt werden  können (z.B. durch Schließung, Lieferstopp oder Personalausfall), erfolgt eine Prüfung des Einzelfalls unter Beachtung der Regelungen zur höheren Gewalt und außergewöhnlichen Umständen. Den Begünstigten sollen grundsätzlich keine Nachteile entstehen. Es besteht hierbei eine Anzeigepflicht mit der dafür geltenden Frist (s. Nr. 11.8 der NBest-ELER): „Der Fall höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände ist der Bewilligungsbehörde innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen.“ Für Rückfragen und Erläuterungen (auch vorab) steht das Fachreferat unter Telefon 03731 799-1612 oder Mail ab Montag zur Verfügung.

Informationen der Arbeitsagentur Freiberg und des Jobcenter Mittelsachsen:

Auf der Internetseite der Regionaldirektion Sachsen (www.arbeitsagentur.de/Sachsen) finden Sie die neusten und gebündelten Informationen rund um die Themen:

·Kurzarbeitergeld

Arbeitslosengeld II für Soloselbständige/Freiberufler

Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Ergänzend dazu sind Erklär-Videos rund um das Thema Kurzarbeitergeld im Kontext Corona verlinkt und alle Servicerufnummern der sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcenter zusammengefasst. Ziel ist es, dass alle Kontaktdaten und erste Informationen auf einen Blick zu finden sind.


HINWEISE:

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist auch am Wochenende erreichbar. Unter der Telefonnummer 03731 799-6249 können sich Mittelsachsen mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen wenden. Sie sind am Samstag und Sonntag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr erreichbar. 

Der Landkreis Mittelsachsen veröffentlicht das nächste Lagebild am Sonntag. Darin wird mitgeteilt, ob es weitere Fälle in Mittelsachsen gibt. Die genaue Statistik mit den Regionen erfolgt im Lagebild am Montag.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
19.03.2020

Corona: Lage 19. März


Inhalt der heutigen Lagemeldung ist das Besuchsverbot in Klinken und Pflegeheimen, die Reduzierung der Teilnehmer bei privaten Veranstaltungen und Hinweise zur Absage des Kreistages. Im Landkreis ist die Zahl der Erkrankten auf 17 gestiegen.


Allgemeinverfügung zu Besuchsverboten: bitte HIER klicken 

 

Hotline läuft am Wochenende

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist auch am Wochenende erreichbar. Unter der Telefonnummer 03731 799-6249 können sich Mittelsachsen mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen wenden. Sie sind am Samstag und Sonntag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr erreichbar. Unter der Woche sind die Telefone montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt.

 

Veranstaltungen über 20 Personen werden untersagt

Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich mit als 20 Teilnehmern sollen verboten werden. Hierzu zählen beispielsweise Hochzeiten, Geburtstage und Trauerfeiern. Eine Allgemeinverfügung ist in Arbeit. Sie soll spätestens ab dem Wochenende gelten. „Die Bevölkerung ist schon bei Veranstaltungen meist vorsichtig“, erklärt Landrat Matthias Damm.  Derzeit gilt eine Verfügung des Freistaates, die besagt, dass Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern durchgeführt werden können. Damm: „Wir folgen mit der Zahl 20 einer Empfehlung unseres Gesundheitsamtes.“ Die Allgemeinverfügung des Landkreises zu Veranstaltungen allgemein, die am Samstag, 14. März in Kraft trat, wird widerrufen.

 

Kreistag wird abgesagt

Über die Absage des Kreistages am Mittwoch berät derzeit der Ältestenrat. Die Verwaltung hat eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die mit den Vorsitzenden der sechs Fraktionen erörtert wird. „Wir haben hier eine Verantwortung gegenüber den Mitgliedern des Kreistages, denn 25 Personen zählen zur Risikogruppe“, erklärt Landrat Matthias Damm. In der derzeitigen Lage könne eine Sitzung mit rund 150 Personen nicht durchgeführt werden. Per Allgemeinverfügung soll nun die Sitzung des Kreistages bis zum 20. April verboten werden.

 

Keine Besucher mehr in Krankenhäusern

Eine weitere Allgemeinverfügung regelt, dass keine Besuche mehr in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erlaubt sind. Bereits in der vergangenen Woche sprach das Gesundheitsamt eine Empfehlung gegenüber Kliniken aus, die Besuchszeiten auf das eigene Ermessen hin zu reduzieren. „Viele Einrichtungen haben schon reagiert und viele Zeiten der Situation angepasst“, erklärt die Amtsärztin Dr. Jordan. Ausnahmen gäbe es aber zum Beispiel bei Schwerstkranken oder bei Kindern. „Wir wissen, wie wichtig soziale Kontakte zur Heilung sind, aber es ist eine besondere Situation und da sollten wir im Interesse aller keine Risiken eingehen“, erklärt Landrat Matthias Damm. Für Hospize wird die Reduzierung der Besucher empfohlen, aber diese sind nicht von der Allgemeinverfügung betroffen.

 

Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht

Aufgrund der Behördenschließung gelten folgende Maßnahmen:

Die Onlineterminvergabe für den Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht bleibt offen. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Anliegen in Form   einer Terminanfrage eingereicht werden können. Zwar werden die vereinbarten Termine aufgrund der Behördenschließung aktuell abgesagt, allerdings erfolgt dennoch eine Bearbeitung des Anliegens und ggf. eine Zusendung von Dokumentenverlängerungen oder sonstiger Bescheinigungen.

Antragstellungen bzw. die Abgabe von Unterlagen soll während der Dauer der Behördenschließung auf postalischem und elektronischem Weg erfolgen.

Personen, deren visafreier Aufenthalt/ Besuchsvisa in Kürze endet und die aufgrund der Corona-Krise an der Ausreise gehindert sind, werden gebeten sich rechtzeitig postalisch, telefonisch oder per E-Mail an den Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht zu wenden.

Die Telefonhotline des Stabsbereiches Ausländer- und Asylrecht wird für die Dauer der Behördenschließung auf folgende Zeiträume ausgedehnt:

Montag, Mittwoch und Freitag: von 09:00 bis 12:00 Uhr, 

Dienstag und Donnerstag: von 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr

Abfallentsorgung – Behälter am Vorabend bereitstellen

Alle Mittelsachsen werden gebeten, ihre Abfallbehälter bereits am Vorabend des eigentlichen Entsorgungstermins bereitzustellen, da die Entsorgungstouren aufgrund der aktuellen Situationen eher starten und im Schichtbetrieb durchgeführt werden.

Ihre Entsorgungstermine finden Sie im Abfallkalender 2020 und online unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Service & Dienstleistungen“.


Drahtseilbahn bleibt zu

Aufgrund der Corona-Krise fällt die Jungfernfahrt der restaurierten Drahtseilbahn Augustusburg  (geplant: 21. März) aus. Die Bahn bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Es verkehrt vorläufig der bekannte Ersatzverkehr.

Auch das für den 31. März 2020 geplante VMS-Fahrgastforum in Burgstädt wird zu einem späteren Termin stattfinden.

Bus: Servicezeiten verlängert

Weil der Corona-bedingte Ticketverkauf beim Busfahrer entfällt, erweitert REGIOBUS sein Serviceangebot im Kundencenter in Freiberg. Das ist jetzt länger geöffnet: Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr. Fahrkarten können in den Verkaufsstellen bei REGIOBUS in Burgstädt, Mittweida, Freiberg, Döbeln sowie in den Shops in einigen mittelsächsischen Bahnhöfen, per Handyticket und an den Automaten erworben werden.


Helferinitiative ist online

Staatsministerin Petra Köpping und Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen, stellten heute die neue gemeinsame Helfer-Webseite vor. Die Webseite ist an engagierte Bürger adressiert, die sich in der aktuellen Lage rund um den Corona-Virus einbringen wollen. Aktuell befindet sich auf der Webseite www.teamsachsen.de ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die sich noch nicht in den genannten Hilfsorganisationen engagieren, aber in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im »Team Sachsen« engagieren möchte. Perspektivisch soll auch ein Anmeldeformular für Hilfegesuche auf der Seite implementiert werden.

 

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

17. März 2020

 

Corona: Aktuelle Lage 17. März 2020

 

In Mittelsachsen gibt es neun erkrankte Personen. Bei den vier Neuerkrankungen handelt es sich um Reiserückkehrer, die in häuslicher Quarantäne sind. Sie leben in den Raum Freiberg und Mittweida. „Wir haben die Kontaktpersonen ermittelt und für diese eine Quarantäne angeordnet“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. Am Nachmittag trafen sich Vertreter aller mittelsächsischen Kliniken erneut mit dem Gesundheitsamt. Landrat Matthias Damm dankt für die Bereitschaft der Kliniken und deren aktives Mitwirken in dieser Lage. “Das spürt man, was hier die Klinken und deren Mitarbeiter auch für die Gesamtbevölkerung für eine Verantwortung übernehmen.“ Ein Thema beim Treffen war eine Ambulanz. Dr. Jordan stellt aber schon jetzt zu einer Corona-Ambulanz klar, dass nur Abstriche von Personen genommen werden, die Symptome haben und aus einem Risikogebiet zurückkehrten oder direkten Kontakt mit einer erkrankten Person hatten. „Ohne Symptome hat der Test auch keinen Sinn“, so die Amtsärztin. Dr. Jordan sagte abschließen, dass zu einer Corona-Ambulanz noch keine abschließende Entscheidung getroffen wurde: „Wir reagieren entsprechend der Lage.“

 

Landratsamt schließt

Der Besucherverkehr wird ab 18. März im Landratsamt vollständig eingestellt. Die Beschäftigten sind per Telefon oder per E-Mail für Fragen oder Beratungen erreichbar. „Nur im besonderen Ausnahme-Fall kann es nochpersönliche Vorsprachen geben“, so Landrat Matthias Damm. Die allgemeine Telefonnummer des Landratsamtes ist die 03731/799-0. Im Mittelsachsenkurier, der morgen erscheint, ist ein Behördenführer mit konkreten Durchwahlnummern abgedruckt.

 

Keine Vollsteckung

Das Landratsamt Mittelsachsen verzichtet vorübergehend bis zum 19. April 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen zur Beitreibung offener Forderungen des Landkreises Mittelsachsen. Eine Ausnahme davon bilden drohende, endgültige Zahlungsausfälle durch Verjährung sowie Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

 

Busse fahren weiter

Trotz der angekündigten Schulschließungen laufen ÖPNV und die Schülerbeförderung auch in den kommenden Tagen noch normal. Wie der zuständige Abteilungsleiter für den Öffentlichen Personennahverkehr erklärt, müsse man sehen, wie viele Kinder in die Notbetreuung gehen und sich dann entsprechend ausrichten. „Wir stehen hier im engen Kontakt mit dem ZVMS und REGIOBUS“, so Thomas Kranz. Nach Einschätzung vom REGIOBUS Geschäftsführer gab es mit der Einführung, dass nur noch die hinteren Türen zum Einstieg geöffnet werden, keine Probleme. „Einige Fahrgäste waren etwas verunsichert, aber das spielt sich alles ein und das Ziel ist, einen stabilen Fahrbetrieb zu halten“, erklärt Michael Tanne.

 

Treffen mit Kommunen

Am Nachmittag fand in Freiberg eine gemeinsame Beratung mit dem Vorstand des Städte und Gemeindetages von Mittelsachsen zur aktuellen Corona-Krisestatt. „Wir stehen als kommunale Familie zusammen und agieren hier 

in enger Abstimmung“, so Landrat Matthias Damm. „Es ist für uns Kommunen eine große Herausforderung, aber wir sehen hier diegesamtgesellschaftliche Verantwortung“, erklärt der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages Ronny Hofmann. „Jede Kita, die jetzt besteht, soll ab morgen eine Notbetreuung anbieten“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt Heidi Richter. Dies gelte auch für Tagesmütter in Mittelsachsen. Es gibt ein entsprechendes Formblatt. Die Sorgeberechtigten erklären unter anderem, dass die Kinder gesund sind. Die Arbeitgeber bestätigen, dass sie unverzichtbar sind und in einem Sektor der kritischen Infrastruktur tätig sind. Wichtig ist, dass bei zwei Sorgeberechtigten beide Sorgeberechtigten einen Beruf in der kritischen Infrastruktur nachgehen. Zahlen, wie viele Kinder notbetreut werden, liegen für Mittelsachsen liegen noch nicht vor. „Nach ersten Rückmeldungen sind es zum Teil weniger als zehn Prozent der eigentlichen Kinder“, so Hofmann. Dies schwanke entsprechend der örtlichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel die Zahl von Pflegeheimen“, so Hofmann abschließend.

 

Freistaat erlässt Allgemeinverfügung: Veranstaltungen verboten

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus weiter zu reduzieren, schließt der Freistaat Sachsen per Allgemeinverfügung fast alle private und öffentliche Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. Das Kabinett hat diese Maßnahme in seiner heutigen Sitzung beraten. Die Verfügung des Gesundheitsministeriums gilt ab 19. März 2020, Null Uhr früh, bis zunächst 20. April 2020. Sie untersagt den Betrieb von Tanzlokalen, Messen, Spezial- und Jahrmärkten, Volksfesten, Spielbanken und Wettannahmestellen. Zudem sind für den Publikumsverkehr geschlossen Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Opern, Museen, Ausstellungshäuser, Angebote in Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern, Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit, öffentliche Bibliotheken, Planetarien, zoologische Ausstellungen in geschlossenen Räumen, Angebote von Volkshochschulen, Angebote von Sprach- und Integrationskursen der Integrationskursträger, Angebote von Musikschulen, Angebote in Literaturhäusern, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen, Schwimmbäder,  Saunas und Dampfbäder, Fitness- und Sportstudios, Spielplätze, Seniorentreffpunkte, Mensen und Cafés der Studentenwerke, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, Sportanlagen sowie Reisebusreisen. Geöffnet bleiben Gaststätten in der Zeit von 6 bis 18 Uhr einschließlich ihrer Liefer- und Abholdienste für den Außer-Haus-Verkauf. Geöffnet und vom Sonntagsverkaufsverbot ausgenommen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

 

Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist täglich von 9 bis 16 und am Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr unter der 03731 799-6249 erreichbar.

 

 

Für Rückfragen steht Ihnen Pressesprecher André Kaiser unter E-Mail   gern zur Verfügung.

 

Landratsamt Mittelsachsen

Pressestelle

Frauensteiner Straße 43

09599 Freiberg

Tel. 03731 799-3305