Gemeinde Hirschstein

HirschsteinNicht nur Osterbrunnen machen diese Gemeinde attraktiv!

 

 

Hirschsteiner Bürgermeister Conrad Seifert

BM HS

 

Die Gemeinde Hirschstein wird immer bekannter. Deutschlandweit. Von den Elbeauen im Osten bis in das nördliche Gebiet der Lommatzscher Pflege reicht die Gemeinde mit ihren 11 Ortsteilen.

 

In kultureller und touristischer Hinsicht wie auch zum ländlichen Brauchtum gibt es hier einiges zu entdecken. Auch 2017, dem Jahr des 500-jährigen Bestehens der Lommatzscher Pflege, werden wieder die Osterbrunnen in den Orten Besuchermagnet sein. Bürger, Vereine und Einrichtungen schmücken diese mit originell gestalteten Kronen aus Koniferengrün, liebevoll bemalten Ostereiern, Bändern und Girlanden.

 

Am 9. April 2017 wird zum Ostermarkt am Schlossvorplatz in Neuhirschstein eingeladen.

 

Die Osterbrunnen-Feste in der Gemeinde Hirschstein finden nunmehr bereits zum 14. Mal statt. Begleitet werden diese wieder mit Chorsingen, Osterfeuer, Führungen im Schloss und im Schulmuseum in Prausitz sowie mit weiteren Veranstaltungen. Neben Kultur und Geselligkeit erfahren die Besucher auch viel Wissenswertes über die einzelnen Brunnen und über die Geschichte der Orte. Als Neuheit wird dieses Jahr eine Spezialität kreiert - das Hirschsteiner Osterwasser - ein Weißwein der Winzergenossenschaft Meißen.

„Wir hoffen wie 2016 wieder auf eine große Resonanz zu den Osterbrunnen-Tagen“, sagt Bürgermeister Conrad Seifert. Im Vorjahr kamen zwischen März und April über 50 Reisebusse mit Touristen aus ganz Deutschland, um sich die Osterbrunnen anzuschauen. Rekord! Diese Rundfahrten werden von Mitgliedern des Heimat- und Fördervereins „Oberes Elbtal“ und von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung geführt. Aber nicht nur zu Ostern zeigt sich in Hirschstein eine enge Gemeinsamkeit. „Wir sind auf einem guten Weg, die Gemeinde für die Bürger und mit den Bürgern weiter zu entwickeln“, bemerkt Conrad Seifert. Der 37-Jährige ist seit August 2015 Bürgermeister in Hirschstein und war vorher Stadtkämmerer in Nossen. Er wolle die erfolgreiche Arbeit seiner langjährigen Vorgängerin im Bürgermeisteramt fortsetzen und auch eigene Akzente setzen.

 

Die touristische Erschließung der Gemeinde Hirschstein wird als wirtschaftliche Chance wahrgenommen und vorangetrieben. Nachdem 2016 die Sanierung der Unteren Rundhalle im Schloss Hirschstein abgeschlossen wurde, geht es in diesem Jahr um die Restaurierung der Eingangshalle. In Neuhirschstein ist eine Neugestaltung des Wald- spielplatzes an der Gaststätte „Waldblick“ geplant und in Böhla entsteht eine Löschwasserzisterne.

„Unsere Vorteile wollen wir noch mehr zur Geltung bringen“, meint Conrad Seifert. Dazu gehört die enge Einbeziehung von Unternehmen. Ende März wird beispielsweise die Bäckerei Krauße in Prausitz in das Gebäude des einstigen Gasthofes im Ort umziehen. Perspektivisch ist daran gedacht, dass dort eine Poststelle entsteht und die Bäckerei möchte ein Café eröffnen, wie der Bürgermeister sagt.

 

Eine Rundfahrt durch die Gemeinde offenbart auch, warum sich die Einwohner hier wohlfühlen. Die Infrastruktur ist gut, es gibt Dorfgemein- schaftszentren und schöne Kinderspielplätze.

„Zunehmend bauen sich junge Leute auch ältere bäuerliche Gehöfte aus“, bemerkt Conrad Seifert. Was freut den Bürgermeister noch? Dass Kultur- und Sportvereine sowie Feuerwehr-Teams und Unternehmen das Gemeinwesen aktiv mit tragen und dass es in der Gemeinde auch Gaststätten gibt, die sich im Dorfleben einbringen wie „Waldblick“, „Zum alten Brauhaus“ und das Café Günther in Neuhirschstein oder „Pausenraum“ im Bahnhof Prausitz sowie „Zum Mühlengarten“ in Pahrenz. Ich lade alle Leser herzlich ein, unsere Gemeinde Hirschstein auch in natura kennenzulernen.

 

HS

 

(Text: LAG Lommatzscher Pflege sowie Interview von Dieter Hanke mit Conrad Seifert Foto oben: Schloß Hirschstein vom Fahrgastschiff Clara von Assisi © Elbklause) - März 2017

 

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